Zum Inhalt

Pförring: Römische Spuren und mittelalterliche Geschichte

Unterkünfte in Pförring

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Pförring verbindet römische Spuren mit mittelalterlicher Vergangenheit und einer romanischen Kirche. Die Denkmaltour führt über 19 Kilometer durch die Geschichte des Marktes; römische Funde sind auch im Eingangsbereich des Rathauses zu sehen. So können Sie Pförring über verschiedene historische Themen kennenlernen. Für Ihre Reiseplanung lohnt es sich, die Denkmäler des Ortes von den eigenständigen Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Eichstätt zu unterscheiden.

Römische und mittelalterliche Geschichte in Pförring

Die Denkmaltour in Pförring ist 19 Kilometer lang und führt durch die mittelalterliche und römische Vergangenheit des Marktes. Damit verbindet sie zwei historische Schwerpunkte innerhalb einer Route. Die Länge ist ein konkreter Maßstab für Ihre Planung, wenn Sie diesen Themenweg in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten. Zu den wichtigen historischen Denkmälern des Marktes zählt das Kastell Celeusum; 2009 wurde es touristisch erschlossen.

Einen weiteren Blick auf die römische Vergangenheit bietet das Rathaus: In seinem Eingangsbereich ist eine kleine Auswahl römischer Funde zu sehen, darunter Tongefäße und Bronzelöffel. Die Ausstellung bleibt damit räumlich überschaubar, während die Denkmaltour einen breiteren zeitgeschichtlichen Bogen schlägt. Für Interessierte ergeben sich so zwei unterschiedliche Zugänge zu Pförrings Vergangenheit.

Die Pfarrkirche St. Leonhard ergänzt diese Themen um ein konkretes Beispiel romanischer Baukunst. Sie ist eine dreischiffige Basilika mit zwei Osttürmen, entstand um 1180 und wurde damals dem heiligen Leonhard geweiht. Die Beschreibung benennt sowohl den Aufbau der Kirche als auch ihre historische Einordnung: Neben dem Kastell und den römischen Funden steht hier ein mittelalterlicher Sakralbau im Mittelpunkt.

Besuche und Natur in der Umgebung

Für die Besichtigung der Ausstellung der Kleinhäuslerfamilie im Marktturm ist eine Terminvereinbarung mit dem Rathaus Pförring vorgesehen. Besucher sollen sich in einer Gruppe organisieren; Einzelbesuche sind nur in Sonderfällen möglich. Klären Sie die Terminvereinbarung und Gruppenorganisation vor dem Besuch mit dem Rathaus. Wenn Sie mit Ihrer Familie oder einer Reisegruppe planen, sollten Sie also nicht automatisch von einem möglichen Einzelbesuch ausgehen.

Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt bei Ettling die Kelsbachquelle. Der große Quelltopf wird von verschiedenen Zuflüssen gespeist. Die meisten Quellen dort sind typische Karst-Topfquellen, deren Wasser aus größerer Tiefe kommt. Für einen Besuch gilt eine wichtige Einschränkung: Die Quelle liegt auf Privatgrund, und Besuche erfordern eine Erlaubnis.

Weitere Kultur- und Naturthemen im übergeordneten Reiseziel Eichstätt

Das übergeordnete Reiseziel Eichstätt bietet eigene Themen, die Sie neben den historischen Schwerpunkten Pförrings betrachten können. Im Jura-Museum Eichstätt liegt der Ausstellungsschwerpunkt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt das Museum das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Während die Funde im Pförringer Rathaus römische Geschichte aufgreifen, stehen in Eichstätt Fossilien und ein bestimmtes Originalexemplar im Mittelpunkt.

Anzeige

Eine weitere Möglichkeit in Eichstätt ist der Fossilienpfad: Der mittelschwere Rundweg ist neun Kilometer lang und für Familien ausgewiesen. So können Sie bei der Planung zwischen einem Museumsbesuch mit Fossilienschwerpunkt und einer längeren Runde im Freien wählen, ohne die unterschiedlichen Themen der beiden Angebote zu vermischen.

Auch die Willibaldsburg bringt einen eigenen historischen Schwerpunkt ein. Bischof Berthold Burggraf von Zollern ließ sie 1355 errichten; bis 1725 diente sie als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Willibaldsburg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Die genannten Bauwerke und Maße geben einen konkreten Eindruck von den erhaltenen Teilen der Anlage.

Auf der Willibaldsburg liegt außerdem der 1.500 Quadratmeter große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Der Domplatz ergänzt den historischen Blick auf Eichstätt: Er liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt.

Für einen kulinarischen Akzent sorgen die Eichstätter Genuss-Wirte, die mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte anbieten. Dazu gehören beispielsweise würzige Altmühltaler-Lammgerichte. Kultur, Natur und Küche setzen damit eigene Schwerpunkte im übergeordneten Reiseziel Eichstätt, während Pförrings Denkmaltour, Kastell, Funde und Kirche die Geschichte des Marktes prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gaden bei Pförring.

Weitere Reiseziele entdecken: Beilngries, Großmehring, Kinding, Eichstätt, Nassenfels, Böhmfeld und Pollenfeld.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.