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Unterkünfte in Pollenfeld
In Pollenfeld steht die gotische Pfarrkirche St. Sixtus; ihre Baugeschichte reicht von spätgotischen Teilen bis zum neugotischen Langhaus. Zugleich laden ausgebaute Feld- und Waldwege in der Gemeinde zum Wandern und Radfahren ein. Kunsthistorische Details und Bewegung im Freien setzen unterschiedliche Akzente für Ihre Reise.
St. Sixtus: Baugeschichte und Kunst
Die Pfarrkirche St. Sixtus zählt zu den Sehenswürdigkeiten in Pollenfeld. Chor und Turm stammen aus der Spätgotik um 1400. Das neugotische Langhaus wurde 1911/12 teilweise auf älterer Grundlage erbaut und 1913 geweiht. Die Baugeschichte verbindet damit spätgotische Teile mit einem deutlich späteren Langhaus.
Auch die Kunstwerke führen in die Spätgotik: An der Südseite des Chors ist ein um 1430 entstandenes Fresko mit der Darstellung des Marientodes erhalten. Die Glasgemälde aus der Zeit um 1410/20 zeigen im rechten Fenster Szenen aus der Kindheitsgeschichte Jesu und im linken Szenen aus der Leidensgeschichte. Die beiden Fenster setzen also unterschiedliche Themen nebeneinander.
Zu den besonderen Arbeiten in der Kirche gehören außerdem ein sechs Meter hohes Sakramentshaus und ein danebenliegender zweitüriger steinerner Wandschrank. Dieser war einst für den Reliquienschatz bestimmt. Beide spätgotischen Arbeiten entstanden um 1470 und stammen von Eichstätter Steinmetzen. Am Hochaltar zählen die Figuren, besonders die Madonna, zu den besten Holzplastiken im Gebiet des früheren Hochstifts Eichstätt.
Wege und Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde
Die ausgebauten Feld- und Waldwege in der Gemeinde Pollenfeld laden zum Wandern und Radfahren ein; unterwegs lassen sich Flurkreuze, Gedenksteine und Bildstöcke entdecken. Das gut ausgebaute Radwegenetz verbindet die Orte der Gemeinde auf sichere Weise.
Auch weitere Sehenswürdigkeiten liegen in anderen Orten der Gemeinde: In Wörmersdorf steht der Turm der Martinskirche, in Seuversholz die Kapelle St. Marien. In Sornhüll befinden sich vier vorgeschichtliche Grabhügel, die ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen. Diese Orte ergänzen den Blick auf St. Sixtus um weitere kirchliche und vorgeschichtliche Themen innerhalb der Gemeinde.
Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt in Preith eine Pfarrkirche an einer alten Römerstraße.
Eichstätt: Museum, Burg und Fossilienpfad
In Eichstätt liegt das Jura-Museum; der Schwerpunkt seiner Ausstellung sind Fossilien der Solnhofener Plattenkalke. Das Museum zeigt auch das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Damit stehen dort Fossilien und ein bekanntes Original aus der Region als eigene kulturhistorische Themen neben der Kirchenkunst in Pollenfeld.
Die Willibaldsburg in Eichstätt wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Die Angaben zur Gesamtlänge der Burg und zur Torhalle helfen, die unterschiedlichen Dimensionen der erhaltenen Anlage einzuordnen.
Auf der Willibaldsburg in Eichstätt liegt auch der 1.500 Quadratmeter große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen. Als Wanderoption in Eichstätt kommt außerdem der Fossilienpfad infrage: Der Rundweg ist neun Kilometer lang, mittelschwer und für Familien geeignet.
Überlegen Sie, ob St. Sixtus und die Wege der Gemeinde Ihren Schwerpunkt bilden oder ob Sie auch Kultur- und Wanderziele in Eichstätt einbeziehen möchten. So lassen sich die unterschiedlichen Themen der beiden Reiseziele gezielt in Ihre Planung aufnehmen.
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