Großmehring: Festungsgeschichte und Naturdenkmal
Unterkünfte in Großmehring
Großmehring verbindet Festungsgeschichte mit dem Demlinger Steinbruch und dem Radbezug der Paartaltour. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: historische Anlagen, Spaziergänge oder Radfahren. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, überlegen Sie zuerst, welchem dieser Themen Sie während Ihres Aufenthalts Vorrang geben möchten.
Festungsgeschichte in Großmehring
Die Reste des Zwischenwerks Nr. 5 der ehemaligen Königlich Bayerischen Landesfestung Ingolstadt liegen in Großmehring und bieten Einblicke in die damalige Festungsbautechnik. Eine geführte Begehung der Reste ist nach Anmeldung für Gruppen von höchstens 10 bis 15 Personen möglich. Klären Sie die Anmeldung und die konkreten Absprachen vor Ihrem Besuch.
Fort Prinz Karl liegt auf dem Gemeindegebiet von Großmehring und gilt als einziges noch erhaltenes, nahezu unverfälschtes Beispiel dieses Forttyps. Fort VI, später Fort Prinz Karl genannt, entstand zwischen April 1877 und Dezember 1881. Beim Zwischenwerk bieten die Reste Einblicke in die damalige Technik; das Fort ist als erhaltenes Beispiel seines Typs ein eigener Bezugspunkt der Festungsgeschichte.
Auch der Demlinger Bruch gehört zu dieser Geschichte: Vermutlich lieferte er den größten Teil der Steinmassen, die für den Ausbau der Ingolstädter Befestigungen benötigt wurden. Dieser Zusammenhang lenkt den Blick nicht nur auf die Anlagen, sondern auch auf das Material für die Befestigungen.
Spaziergänge und Radfahren
Der Demlinger Steinbruch ist ein geschütztes Naturdenkmal und wurde 1932 unter Schutz gestellt. Für Spaziergänge verfügt der Steinbruch über Wanderwege. Damit stehen hier die Schutzstellung des Naturdenkmals und eine konkrete Möglichkeit für einen Spaziergang nebeneinander.
Eine weitere Aktivität ist die Paartaltour: Westlich von Eching am Ammersee verbindet sie den Ammersee-Radweg mit dem Donauradweg bei Großmehring. Für Ihre Tagesplanung lassen sich so zwei unterschiedliche Formen der Bewegung gegenüberstellen: Spaziergänge auf den Wanderwegen des Steinbruchs und die Verbindung zweier Radwege durch die Paartaltour.
Kultur in Großmehring
In Großmehring steht außerdem die Kirche St. Wolfgang. Sie ergänzt die Festungsorte um einen weiteren kulturellen Bezugspunkt im Gemeindegebiet.
Kultur im Reiseziel Eichstätt
Im Reiseziel Eichstätt liegt das Jura-Museum Eichstätt. Der Schwerpunkt seiner Ausstellung liegt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke; außerdem zeigt das Museum das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Damit setzt Eichstätt einen eigenen Akzent neben der Festungsgeschichte Großmehrings.
Auch die Willibaldsburg befindet sich in Eichstätt. Sie wurde 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern errichtet und diente bis 1725 als Bischofssitz. Von der 420 m langen Burg sind Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 m lange Torhalle sowie der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Auf der Willibaldsburg liegt der 1.500 m² große Bastionsgarten. Dort wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt; Besucher können viele der ursprünglichen Pflanzenarten kennenlernen.
Der Domplatz liegt auf dem ältesten besiedelten Boden der Stadt Eichstätt. Auch kulinarische Interessen finden dort einen eigenen Anknüpfungspunkt: Die Eichstätter Genuss-Wirte bieten mehrmals im Jahr unter dem Motto „Eichstätt kocht...“ spezielle Gerichte an, darunter würzige Altmühltaler-Lammgerichte.
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