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Schimberg: Wandern und Ortsgeschichte in Martinfeld

Unterkünfte in Schimberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schimberg zeigt in Martinfeld, wie unterschiedlich ein Aufenthalt geprägt sein kann: Der TOP-Wanderweg Westerwald steht für Bewegung und Landschaft; die wasserbetriebene Grabenmühle, die katholische Kirche St. Ursula und Gefährtinnen und Schloss Martinfeld verweisen auf verschiedene historische Bauwerke. So können Sie bei der Reiseplanung Natur und Ortsgeschichte gleichermaßen berücksichtigen.

Wandern auf dem TOP-Wanderweg Westerwald

Der TOP-Wanderweg Westerwald ist ein Rundwanderweg, der am Wanderparkplatz beim Landhaus Westerwald in Martinfeld beginnt und endet. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen, damit Ihre Planung zur Route passt.

Unterwegs führt die Route an den Aussichtspunkten Martinfelder Fenster und Ershäuser Fenster vorbei und passiert sprudelnde Bachläufe wie die Kalk-Sinterquellen im Wagental. Aussichtspunkte und Wasserläufe geben der Runde unterschiedliche landschaftliche Akzente.

Martinfelds Mühle, Kirche und Schloss

Die Grabenmühle in Martinfeld ist eine noch erhaltene, mit Wasserkraft betriebene Mühle aus dem 16. Jahrhundert. Ihre Wasserkraft verleiht dem Bauwerk einen technischen Aspekt und ergänzt die Ortsgeschichte um eine konkrete Nutzungsform.

Auch zwei Baujahre geben der Ortsgeschichte Kontur: Die katholische Kirche St. Ursula und Gefährtinnen wurde 1723 erbaut; Schloss Martinfeld entstand 1611 als Herrensitz. Die unterschiedlichen Daten markieren verschiedene historische Zeitpunkte, statt die Bauwerke einer einzigen Epoche zuzuordnen.

Schloss Martinfeld wird als Selbstversorgerherberge für Einzelreisende und Gruppen angeboten.

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Für die Wahl des Reiseschwerpunkts stehen damit zwei unterschiedliche Seiten Martinfelds im Blick: der Rundweg mit seinen Landschaftseindrücken und die Ortsgeschichte, die sich an Mühle, Kirche und Schloss auf verschiedene Weise zeigt. Das Schloss verbindet dabei einen historischen Bezugspunkt mit einem konkreten Unterkunftsangebot.

Eichsfeld als weiterer Blickwinkel

Im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld ergänzen weitere Kulturorte die Themen in Martinfeld. Die Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Dort werden regelmäßig Führungen zur Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode angeboten; auch ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel ist möglich. Prüfen Sie vorab die aktuellen Führungstermine.

Einen anderen Zugang bietet das Eichsfeldmuseum im barocken Jesuitenkolleg von Heilbad Heiligenstadt. Auf drei Etagen informiert es über Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. Während die Bauwerke in Martinfeld einzelne lokale Anknüpfungspunkte bilden, richtet das Museum den Blick auf die Region als Ganzes.

Auch eine an einen bestimmten Tag gebundene Tradition kann für die Reiseplanung interessant sein: Am Ostermontag findet in Dingelstädt jährlich das Steckenpferd-Reiten rund um die Marienkirche statt. Vorschulkinder reiten dabei auf hölzernen Pferdchen, die mit Glöckchen und bunten Bändern geschmückt sind. Der Brauch ist ein konkreter Anlass für eine Reisezeit rund um Ostern und setzt einen anderen Akzent als Wandern und Ortsgeschichte in Martinfeld.

Weitere Reiseziele entdecken: Helmsdorf, Bodenrode-Westhausen, Lindewerra, Küllstedt, Wachstedt, Sonnenstein, Heilbad Heiligenstadt, Büttstedt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.

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