Zum Inhalt

Bodenrode-Westhausen: Radweg und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Bodenrode-Westhausen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Bodenrode-Westhausen lässt sich zwischen Radroute und Ortsgeschichte entdecken. Der Leine-Heide-Radweg führt durch den Ort und unmittelbar an der Kirche St. Laurentius im Ortskern von Bodenrode vorbei. Nahe Bodenrode setzt der Stationsweg einen anderen Akzent: Auf einer kleinen Wanderung veranschaulichen 14 in Stein gehauene Bilder den Kreuzweg Jesu. So stehen eine lange Radroute, ein markanter Bezugspunkt im Ort und eine kurze Wanderung nebeneinander.

Radfahren und Ortsgeschichte

Der Leine-Heide-Radweg ist über 420 Kilometer lang und verbindet die Mittelgebirgslandschaft des Leineberglandes mit der Lüneburger Heide und der Hansestadt Hamburg. Sein Verlauf durch Bodenrode-Westhausen macht den Ort zu einem Abschnitt dieser weitreichenden Verbindung. Zugleich liegt St. Laurentius direkt an der Route. Die Kirche bildet den Mittelpunkt des katholischen Pfarrdorfs Bodenrode und stammt aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Der Radweg und das Gotteshaus stehen damit nicht nur für unterschiedliche Arten des Unterwegsseins, sondern auch für einen konkreten Bezug zur Ortsgeschichte.

Mit dem barocken Wiener Hof kommt eine weitere historische Nutzung hinzu: Zunächst diente er als Gasthaus. Zusammen mit der Pfarrkirche verweist er auf unterschiedliche Funktionen im Ort – religiöse Mitte und frühere Einkehr.

Der nahe Bodenrode gelegene Stationsweg bietet eine andere Wegart als die lange Radroute. Seine 14 in Stein gehauenen Bilder veranschaulichen den Kreuzweg Jesu und machen den religiösen Inhalt des Weges anschaulich. Wer lieber eine kleine Wanderung als eine ausgedehnte Radtour in den Mittelpunkt stellt, findet hier einen klar umrissenen thematischen Schwerpunkt nahe dem Ort.

Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld

Im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld stehen neben der Ortsgeschichte auch Burgen, Kulturorte und Wanderlandschaften im Mittelpunkt. Die Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Regelmäßig werden dort Führungen zur Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode angeboten; außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel möglich. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.

Anzeige

In Heilbad Heiligenstadt informiert das Eichsfeldmuseum im barocken Jesuitenkolleg auf drei Etagen über Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. Die Themen reichen damit von der regionalen Geschichte bis zu religiösen und volkskundlichen Zusammenhängen. Für längere Wanderungen bieten die Berge Dün und Iberg rund um Heilbad Heiligenstadt gute Voraussetzungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen.

Auch die Burgen im Eichsfeld setzen eigene Akzente für kultur- und landschaftsinteressierte Besucher. Die Burg Scharfenstein verfügt über einen Aussichtspunkt auf der Terrasse und einen 2016 fertiggestellten, 20 Meter hohen Turm. Von dort reicht der Rundumblick über das obere Leinetal, den Eichsfelder Kessel, das Ohmgebirge und den östlichen Dün; bei guter Sicht ist auch der Harz zu sehen. Der begehbare Westturm der Burgruine Hanstein eröffnet bei klarem Wetter einen weiten Blick über das Eichsfeld und die umliegenden Wälder, bei guter Fernsicht bis zum Brocken.

Zur regionalen Orientierung gehört auch die Küche: Luftgetrocknete Wurst gilt als Eichsfelder Spezialität und ist über die Grenzen der Region hinaus bekannt. So bietet das übergeordnete Reiseziel Eichsfeld neben den örtlichen Rad- und Geschichtsthemen weitere Schwerpunkte – von Wanderwegen und Aussichtspunkten bis zu regionalen Traditionen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Buhla, Dingelstädt, Teistungen, Lindewerra, Büttstedt, Mackenrode, Asbach-Sickenberg, Leinefelde-Worbis

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.