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Küllstedt entdecken: Dorfkirche, Fachwerk und Wege

Unterkünfte in Küllstedt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Küllstedt verbindet markante Ortsgeschichte mit Wegen durch die Landschaft. Im Ortsbild fallen zahlreiche Fachwerkhäuser auf; zu den besonderen Anlaufpunkten zählen die Pfarrkirche St. Georg und Juliana, das Bonifatiuskreuz und die Kastanienallee als Naturdenkmal. Dazu kommen ein Radwanderweg, benannte Wanderwege und weitere Sehenswürdigkeiten. So können Sie den Aufenthalt nach Ihren Interessen zwischen Architektur, Geschichte und Bewegung gestalten.

Kirche, Fachwerk und Ortsgeschichte

Die Pfarrkirche St. Georg und Juliana ist die größte Dorfkirche im Eichsfeld. Sie wurde 1930 erbaut und besitzt einen barocken Hochaltar aus dem Jahr 1756. Die beiden Jahreszahlen setzen unterschiedliche historische Akzente: Der Altar stammt aus einer früheren Zeit als das Kirchengebäude. Die Kirche ist außerdem Bestandteil des Südeichsfelder Krippenweges. Zu diesem Weg findet alljährlich eine Hauskrippenausstellung statt; die konkreten Ausstellungstermine können variieren.

Auch das Bonifatiuskreuz gehört zu den historischen Zeugnissen Küllstedts und stammt aus dem 11. Jahrhundert. Wer den Blick auf weitere Elemente des Ortsbildes richten möchte, findet mit den zahlreichen Fachwerkhäusern einen ganz anderen architektonischen Eindruck als bei der Kirche. Der Stationsweg mit Ölberggrotten und Antoniuskapelle zählt ebenfalls zu den Sehenswürdigkeiten in Küllstedt. Zusammen ergeben diese Orte verschiedene Zugänge zu Geschichte und religiöser Kultur, ohne dass dafür ein einziges Thema den Besuch bestimmen muss.

Die Heimatstube befindet sich am Pfarrer-Horstkemper-Platz 4, 37359 Küllstedt. Ein Termin ist unter 036075 56891 zu vereinbaren. Planen Sie diesen Besuch daher mit vorheriger Terminvereinbarung ein.

Radwege, Tunnel und Wanderungen

Ein etwa 33 Kilometer langer Radwanderweg verläuft entlang der stillgelegten Bahnstrecke Leinefelde–Treysa. Er führt über Küllstedt und Lengenfeld unterm Stein bis nach Frieda an der Werra. Damit lässt sich Küllstedt in eine längere Routenplanung einordnen, während der Ort zugleich einen eigenen Zwischenpunkt dieser Strecke bildet. Auf dem Kanonenbahnradweg liegt außerdem der Küllstedter Tunnel: Mit 1.530 Metern ist er der längste der fünf Bahntunnel an diesem Radweg.

Der TOP Wanderweg Westerwald ist ein benannter Wanderweg in Küllstedt. Ein weiterer Rundweg führt über den Madeberg, den 498,4 Meter hohen Hausberg der Küllstedter.

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Am ehemaligen Bahnhof Küllstedt befindet sich eine Draisinenwechselstation. Wenn Sie diese in Ihre Planung aufnehmen möchten, prüfen Sie vorher die aktuellen Betriebs- und Buchungsmöglichkeiten. Die Station ist ein weiteres Bahnthema im Ort, während Rad- und Wanderwege andere Möglichkeiten eröffnen, Küllstedt aktiv zu entdecken.

Kultur und Landschaft im Eichsfeld

Auch über Küllstedt hinaus bietet das Eichsfeld eigene Ziele für kulturgeschichtliche Entdeckungen. Die Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Dort werden regelmäßig Führungen zur Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode angeboten; außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel möglich. Dieses regionale Beispiel ergänzt die Ortsgeschichte Küllstedts um einen weiteren historischen Schauplatz im Eichsfeld.

Küllstedt vereint konkrete Anknüpfungspunkte für alle drei Interessen: historische Details im Ort, einen Radwanderweg mit Durchgang durch Küllstedt sowie benannte Wanderwege und den Madeberg. So lässt sich die Wahl der Unterkunft mit dem Schwerpunkt verbinden, den Sie Ihrer Reise geben möchten, ohne einen bestimmten Ablauf vorauszusetzen.

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