Büttstedt entdecken: Kirche, Kanonenbahn und Wanderwege
Unterkünfte in Büttstedt
Büttstedt richtet den Blick auf unterschiedliche Motive: den Hochaltar von St. Margaretha, Zeugnisse der alten Kanonenbahn und ein ausgeprägtes Wanderwegenetz. Hinzu kommen markante Sehenswürdigkeiten am Süd- und Westrand des Ortes sowie ein Naturmotiv im Wilhelmswald. So lässt sich Büttstedt über konkrete Interessen entdecken – von religiöser Überlieferung bis zu Wanderwegen.
Kirche und Spuren der Kanonenbahn
Der Hochaltar der Kirche St. Margaretha enthält Reliquien der vier gekrönten Märtyrer und weiterer, nicht namentlich genannter Personen. Dieses Detail gibt dem Kirchenbesuch einen besonderen religiösen Schwerpunkt. Am Südrand des Ortes gehören das Wetterkreuz und das Vierzehnheiligenbild zu den Sehenswürdigkeiten. Im Westen zählen eine Bahnbrücke und der Tunneleingang der alten Kanonenbahn dazu. Die religiösen Motive und die Eisenbahnzeugnisse setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht die Überlieferung im Mittelpunkt, dort die baulichen Spuren einer Bahnlinie.
Wanderwege, Natur und ein Bauwerk in der Nähe
Zu den Sehenswürdigkeiten Büttstedts gehört ein ausgeprägtes Wanderwegenetz. Auch der gelbe Frauenschuh im Wilhelmswald zählt zu den örtlichen Naturmotiven. Für Reisende, die sich sowohl für Wege im Freien als auch für die Natur interessieren, ergänzt dieser Schwerpunkt die Kultur- und Technikthemen des Ortes. Eine weitere Sehenswürdigkeit liegt im näheren Umfeld: Die Gießebrücke bei Büttstedt ist 39 Meter lang und 18 Meter hoch. Ihre beiden Maße vermitteln eine konkrete Vorstellung von der Größe des Bauwerks, ohne es mit den Sehenswürdigkeiten im Ort gleichzusetzen.
Weitere Entdeckungen im Eichsfeld
Im übergeordneten Reiseziel Eichsfeld kommen weitere, eigenständige Kultur- und Naturthemen hinzu. In Heilbad Heiligenstadt informiert das Eichsfeldmuseum im barocken Jesuitenkolleg auf drei Etagen über Geschichte, Kultur, Religiosität und Volkskunde des Eichsfeldes. Die Themenbreite macht es zu einer eigenen Anlaufstelle für alle, die die Region nicht nur über einzelne Bauwerke, sondern auch über ihre Geschichte und Kultur kennenlernen möchten.
Burg Bodenstein wurde 1098 erstmals urkundlich erwähnt und steht auf einem Bergvorsprung des Ohmgebirges. Regelmäßige Führungen widmen sich der Geschichte der früheren Burgherren von Wintzingerode; außerdem ist ein Besuch der kleinen Kapelle mit dem Taufengel möglich. Wer lieber draußen unterwegs ist, findet rund um Heilbad Heiligenstadt mit Dün und Iberg Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen auf zertifizierten TOP-Wanderwegen.
Auch die Burgen im Eichsfeld bieten unterschiedliche Blickwinkel. Auf Burg Scharfenstein gibt es einen Aussichtspunkt auf der Terrasse und einen 2016 fertiggestellten, 20 Meter hohen Turm. Von dort reicht der Rundumblick über das obere Leinetal, den Eichsfelder Kessel, das Ohmgebirge und den östlichen Dün; bei guter Sicht geht der Blick bis in den Harz. Bei der weitläufigen Burgruine Hanstein können Besucher die Überreste erkunden. Ihr begehbarer Westturm bietet bei klarem Wetter ein Panorama über das Eichsfeld und die umliegenden Wälder, das bis zum Brocken im Harz reicht.
Eine weitere regionale Erfahrung ist das jährliche Steckenpferd-Reiten am Ostermontag in Dingelstädt. Rund um die Marienkirche reiten Vorschulkinder auf hölzernen Pferdchen, die mit Glöckchen und bunten Bändern geschmückt sind. Dieser feste Termin setzt einen anderen Akzent als ein Besuch von Kirche, Burg oder Wanderwegen und kann die Reiseplanung prägen.
Weitere Reiseziele entdecken: Wahlhausen, Sonnenstein, Mackenrode, Heilbad Heiligenstadt, Berlingerode, Teistungen, Dingelstädt, Hohengandern.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.