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Winhöring: Isen-Stausee und Natur

Unterkünfte in Winhöring

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Winhöring richtet den Blick auf die Isen und den Isen-Stausee. Hier treffen eine konkrete Wegwahl, ein von Streuobstwiese und Wasservögeln geprägtes Uferbild und die Funktion des Wassers für ein E-Werk aufeinander. Wer den Aufenthalt gern mit Landschaft und einem technischen Hintergrund verbindet, findet damit mehr als einen einzigen Zugang zum Ort.

Alternativen an der Isen

Eine Alternativroute führt auf den Schokoripperl über die Isen. Am anderen Ufer verläuft sie entweder durch das Naturflächendenkmal „Eichenwäldchen“ oder am Ufer des Isen-Stausees durch den westlichen Ortsteil Winhörings zur Isenbrücke.

Die Wahl betrifft also den Abschnitt am anderen Ufer: Auf der einen Variante liegt der Weg durch das Naturflächendenkmal, auf der anderen der Verlauf am Seeufer und durch den westlichen Ortsteil. Das macht die beiden Möglichkeiten zu unterschiedlichen Landschaftseindrücken innerhalb dieser Route, ohne dass sich Zielpunkt oder Flussquerung ändern. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen, denn sie können sich ändern.

See und technische Funktion

Der Isen-Stausee dient als Wasserpuffer für die Turbinen des E-Werks, das Anfang der 1920er Jahre erbaut wurde. Durch diese Funktion kann das E-Werk ganzjährig Strom produzieren. Der Stausee gehört damit sowohl zur Landschaft als auch zu einer konkreten technischen Geschichte Winhörings: Wasser wird hier mit der Stromerzeugung verbunden.

Am Nordufer des Isen-Stausees säumt eine Streuobstwiese das Ufer. Verschiedene Wasservögel halten sich das ganze Jahr über auf dem See auf; einzelne Sichtungen können variieren. So treffen an einem Gewässer Natur- und Technikthemen aufeinander, während die Streuobstwiese und die Vogelwelt jeweils eigene Akzente setzen.

Wenn auch die Natur- und Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Altötting dazugehören sollen, berücksichtigen Sie diesen zusätzlichen Bezug ebenfalls.

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Altötting: weitere Landschafts- und Kulturthemen

Im übergeordneten Reiseziel Altötting kommt eine weitere Landschaftsebene hinzu. Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Sein Landschaftsbild ist von einer etwa 10 Kilometer breiten Ebene geprägt, in der der Inn fließt; im Norden und Süden wird sie von üppig grüner Hügellandschaft begrenzt. So stehen die Fluss- und Seenmotive Winhörings neben einer größeren landschaftlichen Perspektive.

Der Landkreis Altötting gehört gemeinsam mit dem Landkreis Mühldorf zur Tourismusregion Inn-Salzach. Die Besucherinformationen der Region umfassen unter anderem Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen. Diese Bandbreite eröffnet unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung: Bewegung auf Rad- oder Pilgerwegen, Museumsbesuche oder Zeit an einem Badesee.

Ein besonderes Naturthema ist das international bedeutsame Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“. Es dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte; dort brüten mehr als 25 Arten, die an Wasser- und Feuchtgebiete gebunden sind. Neben den Wasservögeln am Isen-Stausee rücken damit im übergeordneten Reiseziel auch verschiedene Phasen des Vogeljahres in den Blick.

Für einen kulturellen Akzent steht in Altötting die Basilika St. Anna, die größte Kirche der Stadt; sie fasst mehr als 8.000 Menschen. Das Oktogon der Gnadenkapelle entstand vermutlich um das Jahr 700 und gilt vermutlich als Deutschlands ältester Zentralbau. Ein weiterer historischer Bezug ist das Goldene Rössl in der Schatzkammer Altötting, das 1404 in den Pariser Hofwerkstätten gefertigt wurde.

Weitere Reiseziele entdecken: Neuötting, Haiming, Töging Am Inn, Feichten, Tüßling, Marktl, Garching An Der Alz, Emmerting.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altötting.

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