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Marktl: Natur am Inn, Radwege und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Marktl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marktl verbindet Natur am Inn mit vier Radwegen und einer markanten Ortsgeschichte. Das Naturschutzgebiet Dachlwand, der Imkerlehrpfad und Erinnerungszeichen zu Josef Ratzinger und zum Papstbesuch eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Ort. Bei der Planung können Sie zuerst entscheiden, ob Radfahren, Landschaft oder Geschichte den Schwerpunkt bilden soll. Diese Interessen geben auch Ihrer Suche nach Unterkünften in Marktl eine klare Richtung.

Natur und Radwege am Inn

Das Naturschutzgebiet Dachlwand am Inn umfasst Teile von Marktl, Erlbach und Perach. Die Fläche beträgt etwa 206 Hektar; 1986 wurde das Gebiet aus einem Landschaftsschutzgebiet in ein Naturschutzgebiet umgewandelt. So gehört eine konkret benannte Schutzlandschaft am Inn zum Naturthema des Aufenthalts.

Eine andere Perspektive bietet der Imkerlehrpfad in Marktl, der durch eine Streuobstwiese mit mehr als 20 alten Apfel- und Birnensorten führt. Als Naturthemen stehen damit ein Naturschutzgebiet am Inn und eine Streuobstwiese mit alten Sorten zur Wahl.

Marktl ist Knotenpunkt des Innradwegs, des Benediktradwegs, des Traun-Alz-Radwegs und des Inn-Salzach-Radwegs. Wenn Sie den Aufenthalt dem Radfahren widmen möchten, können Sie Ihre Planung an einem dieser vier Routennamen ausrichten.

Ortsgeschichte und Erinnerungszeichen

Ein besonderer historischer Bezugspunkt ist das Taufbecken der St.-Oswald-Kirche. Josef Ratzinger wurde darin am 16. April 1927 getauft. Wegen eines Umbaus musste das Becken 1965 aus der Kirche entfernt werden; am Ostersonntag 2006 wurde es dort seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend wieder als Taufbecken genutzt.

Die Benediktsäule in Marktl wurde anlässlich des Papstbesuchs am 11. September 2006 errichtet. Gestaltet hat sie der Eggenfeldener Bildhauer Joseph Michael Neustifter. Am Rathaus erinnert eine Bronzetafel mit wichtigen historischen Daten an den zehnten Jahrestag des Besuchs.

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Auf dem Platz der Städtepartnerschaft symbolisiert eine Taube Frieden und Völkerverständigung. Sie erinnert an die zehnjährige Partnerschaft mit Wadowice, dem Geburtsort von Papst Johannes Paul II. Die Zeichen setzen unterschiedliche Akzente: Säule und Bronzetafel erinnern an den Besuch Benedikts XVI., während die Taube Frieden und die Partnerschaft hervorhebt.

Das übergeordnete Reiseziel Altötting

Altötting eröffnet als übergeordnetes Reiseziel einen weiteren Blick auf Landschaft und regionale Themen. Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Das Landschaftsbild prägt eine etwa 10 Kilometer breite Ebene, in der der Inn fließt und die im Norden und Süden von üppig grüner Hügellandschaft begrenzt wird. Gemeinsam mit dem Landkreis Mühldorf gehört der Landkreis Altötting zur Tourismusregion Inn-Salzach. Zu den Besucherinformationen der Region zählen Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen.

Eine beliebte Variante des Innradwegs verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst zur Herzogstadt Burghausen sowie vorbei am Zusammenfluss von Inn und Salzach nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang. So unterscheiden sich der Knotenpunkt von vier Radwegen in Marktl und die Streckenperspektive auf den regionalen Abschnitt des Innradwegs.

Zum übergeordneten Reiseziel Altötting gehört auch das international bedeutsame Feucht- und Naturschutzgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“. Es dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte. Dort brüten mehr als 25 verschiedene an Wasser- und Feuchtgebiete gebundene Vogelarten.

Weitere Reiseziele entdecken: Stammham, Tüßling, Haiming, Neuötting, Garching An Der Alz, Unterneukirchen, Altötting und Burghausen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altötting.