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Feichten a.d.Alz: Wallfahrtskirche, Madonna und Wanderungen

Unterkünfte in Feichten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Feichten a.d.Alz spricht besonders Reisende an, die religiöse Baugeschichte, eine lokale Architekturtradition und Wanderungen in ihre Reiseplanung einbeziehen möchten. Die Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau in Feichten“, die Madonna am Wallfahrtsaltar und die Möglichkeit, in drei verschiedene Richtungen zu Wanderungen aufzubrechen, geben dem Ort mehrere klar unterscheidbare Themen.

Kirchengeschichte und Madonna

Der Bau der ursprünglich gotischen, dreischiffigen Hallenkirche „Zu unserer lieben Frau in Feichten“ begann am 4. April 1502. Zu ihrer Finanzierung wurden viele Ablässe gewährt. Am 27. April 1518 weihte Bischof Berthold von Chiemsee die Wallfahrtskirche mit sechs Altären und dem Friedhof.

Auch die Madonna bringt eine ältere Zeitschicht ein: Die Muttergottes von Feichten ist eine hoch wertvolle Steingussmadonna im sogenannten „Weichen Stil“ aus der Zeit um 1400 und steht bis heute am Wallfahrtsaltar. Die zeitliche Folge von Madonna, Baubeginn 1502 und Weihe 1518 bietet Kulturinteressierten einen konkreten Vergleich zwischen Kunstwerk und Kirchenbau. Die Kirche selbst ist eine altehrwürdige Wallfahrtskirche.

Bundwerkstadlkultur als zweiter Kulturakzent

Feichten a.d.Alz gilt mit seinen drei Vorzeigeobjekten als „Zentrum der Bundwerkstadlkultur“. Neben der religiösen Baugeschichte steht damit eine weitere örtliche Architekturtradition im Mittelpunkt. Für Reisende, die verschiedene kulturelle Themen gegeneinander abwägen möchten, ergibt sich ein klarer Unterschied zwischen Wallfahrtskirche und Bundwerkstadlkultur: Hier ist nicht nur ein einzelnes Bauwerk prägend, sondern auch die mit drei Vorzeigeobjekten verbundene lokale Charakterisierung.

Wandern in drei Richtungen

In Feichten kann man in drei verschiedene Richtungen zu Wanderungen aufbrechen. Für Ihre Planung ist das ein eigener Schwerpunkt neben Kirchen- und Baugeschichte: Sie können überlegen, ob Wandern oder die kulturellen Themen den Aufenthalt stärker bestimmen soll.

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Regionaler Blick auf Altötting

Im übergeordneten Reiseziel Altötting rücken weitere Landschafts- und Ausflugsthemen in den Blick. Der Landkreis Altötting liegt an Inn und Salzach. Das Landschaftsbild prägt eine etwa 10 Kilometer breite Ebene, in der der Inn fließt und die im Norden und Süden von üppig grüner Hügellandschaft begrenzt wird. Das international bedeutsame Feuchtgebiet und Naturschutzgebiet „Unterer Inn zwischen Haiming und Neuhaus“ dient durchziehenden, überwinternden und brütenden Sumpf- und Wasservögeln als Lebensstätte; dort brüten mehr als 25 verschiedene an Wasser- und Feuchtgebiete gebundene Vogelarten.

Eine beliebte Variante des Innradwegs verläuft ab Neuötting durch Altötting und den ausgedehnten Öttinger Forst zur Herzogstadt Burghausen und vorbei am Zusammenfluss von Inn und Salzach nach Marktl. Der Abschnitt in der Region Inn-Salzach ist gut 75 Kilometer lang; prüfen Sie vor der Tour, ob aktuelle Umleitungen gelten. Der Peracher Badesee gehört zu den Badeseen, die der Landkreis Altötting aufführt. Informieren Sie sich vor einem Besuch über die örtlichen Einrichtungen und Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Reischach, Tüßling, Haiming, Burghausen, Unterneukirchen, Marktl, Altötting, Perach.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Altötting.