Pleiskirchen – Holzland, Golf und historische Kirchen
Unterkünfte in Pleiskirchen
Pleiskirchen verbindet die hügelige Landschaft des Holzlands mit einem Golfplatz und einer vielschichtigen Baugeschichte. Kirchen in Pleiskirchen, Georgenberg, Nonnberg und Sigrün sowie Schloss Klebing setzen unterschiedliche historische Akzente. Auch für sportliche Tage gibt es konkrete Anknüpfungspunkte: Der Golfclub Pleiskirchen bietet einen 18-Loch-Meisterschaftsplatz, und die Radtour „Tour de Holzland“ verläuft über Pleiskirchen.
Holzland, Golf und Radfahren
Pleiskirchen liegt im hügeligen Holzland. Der Golfplatz des Golfclubs Pleiskirchen liegt in reizvoller Landschaft vor der Kulisse des nahe gelegenen Inntals. Vom Platz reicht der Blick auf nahegelegene Dörfer und das Bergpanorama der Bayerisch-Österreichischen Alpen. Die Kombination aus 18-Loch-Meisterschaftsplatz und weiter Landschaft gibt dem Golfangebot einen klaren Ortsbezug, ohne den Blick auf die Umgebung auf den Platz allein zu beschränken.
Eine zweite sportliche Perspektive eröffnet die „Tour de Holzland“. Der Radführer von 2025 beschreibt ihren Verlauf über Pleiskirchen. Die Tour richtet sich an sportliche Mountainbiker oder ambitionierte E-Biker mit vollem Akku. Das ist eine konkrete Orientierung für die Tourenwahl: Die beschriebene Zielgruppe ist sportlich ausgerichtet, während der Golfplatz einen eigenen Schwerpunkt für den Aufenthalt setzt. Prüfen Sie vor einer Radtour die aktuelle Streckenführung.
Die Landschaft, der Meisterschaftsplatz und die beschriebene Radroute sprechen dabei unterschiedliche Vorlieben an; Kirchen und Schloss Klebing ergänzen den Blick um Bauwerke mit eigenen architektonischen Merkmalen und historischen Zeitstellungen.
Kirchen und Schloss mit unterschiedlichen Bauzeiten
Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus in Pleiskirchen ist eine Saalkirche gotischer Gründung. 1631/32 wurde sie barockisiert; ihr Turmaufsatz stammt von 1882. Auch die Friedhofsmauer gehört zur Baugeschichte des Ortes: Sie wurde 1983 teilweise erneuert. An St. Nikolaus lassen sich damit mehrere Bauphasen unterscheiden, von der gotischen Gründung über die barocke Umgestaltung bis zu späteren Arbeiten.
Schloss Klebing in Klebing ist eine dreigeschossige Vierflügelanlage mit oktogonalem Turm und Putzgliederung. Es wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts auf älterer Grundlage errichtet; die Schlosskapelle entstand gleichzeitig.
In Georgenberg wurde die katholische Filialkirche St. Georg 1496 auf älterer Grundlage errichtet, die vermutlich aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt. In Nonnberg hat die katholische Expositurkirche St. Mariä Himmelfahrt einen spätgotischen Chor und ein spätgotisches Langhaus; sie wurde 1427 geweiht. Ihr Turm geht vermutlich auf einen 1218 geweihten Vorgängerbau zurück. Bei beiden Kirchen gehören ältere bauliche Ursprünge zur Überlieferung, bleiben aber als Vermutung gekennzeichnet.
Eine weitere architektonische Ausprägung zeigt die katholische Kirche St. Kolomann in Sigrün: Sie ist eine spätgotische Backstein-Saalkirche aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ihr Turm hat einen Treppengiebel. Zusammen betrachtet unterscheiden sich die Kirchen durch Bauform, Material und Entstehungszeit; genau diese Merkmale geben den Bauwerken jeweils ein eigenes Profil.
Altötting als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Altötting liegt der Landkreis Altötting an Inn und Salzach. Das Landschaftsbild des Landkreises ist von einer etwa zehn Kilometer breiten Ebene geprägt, durch die der Inn fließt und die im Norden und Süden von grüner Hügellandschaft begrenzt wird. Zusammen mit dem Landkreis Mühldorf gehört der Landkreis Altötting zur Tourismusregion Inn-Salzach. Deren Besucherinformationen umfassen unter anderem Rad- und Pilgerwege, Museen und Badeseen.
Auch der Peracher Badesee ist einer der Badeseen, die der Landkreis Altötting aufführt. Prüfen Sie Einrichtungen und Bedingungen vor der Anreise.
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