Groß-Stresow entdecken: Boddenlandschaft und Geschichte
Unterkünfte in Groß-Stresow
Groß-Stresow verbindet die Landschaft der Stresower Bucht am Rügischen Bodden mit Wander- und Radwegen sowie markanten Erinnerungsorten. Der Wechsel zwischen Natur und Ortsgeschichte gibt Ihrer Reise unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Ausblicke über die Bucht stehen neben Wegen durch die Landschaft und den Spuren der Preußensäulen.
Bucht, Aussicht und geschützte Natur
Von einer Erhöhung bietet sich ein Blick über die Stresower Bucht. Eine andere Perspektive eröffnet die Küstenroute bei Muglitzer Ort: Von dort sind die Nordspitze der Insel Vilm sowie das Reddevitzer und das Zickersche Höft auf der Halbinsel Mönchgut zu sehen. So reicht das Landschaftserlebnis vom Blick über die Bucht bis zu den benannten Zielen am Horizont.
Auch das Naturschutzgebiet „Quellsumpf Ziegensteine bei Groß-Stresow“ gehört zum Biosphärenreservat Südost-Rügen. Bei den Ziegensteinen gibt es einen kleinen Rastplatz. Die Stresower Bucht ist zudem eine Landschaft für Badeausflüge: Der Wanderweg „Mönchgut – Großsteingräber und Bodden“ führt entlang der Bucht, an der sich viele Möglichkeiten zum Baden bieten.
Wandern und Radfahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Eine Wanderroute von Putbus nach Groß-Stresow ist etwa 8,5 km lang. Sie verbindet eine Fahrt mit der historischen Schmalspurbahn „Rasender Roland“ mit dem Fußweg vom Haltepunkt „Seelvitz“ in Richtung Groß-Stresow. Eine weitere Möglichkeit ist die 13 km lange Wanderroute „Mönchgut – Großsteingräber und Bodden“, die über Groß-Stresow führt. Sie ist als leicht eingestuft und weist eine geringe Steigung auf. Die Putbus-Route verbindet Bahnfahrt und Fußweg; bei der 13-km-Wanderung sind Länge, geringe Steigung und leichte Schwierigkeit die markanten Eckdaten.
Auch mit dem Rad führt ein Weg durch den Ort: Der Radwanderweg „Auf Fürst Maltes Spuren“ verläuft durch Groß-Stresow. Auf dieser Route gibt es in Groß-Stresow eine Möglichkeit zur Einkehr. Prüfen Sie vor Ihrer Tour den aktuellen Streckenverlauf und Zustand, da sich Routenbedingungen ändern können.
Preußensäulen und Erinnerung an den Nordischen Krieg
Eine Säule in Groß-Stresow trug das Standbild Friedrich Wilhelm I. Das Bildnis aus sächsischem Sandstein misst über drei Meter; die Säule wurde auf einer mit Natursteinpflaster befestigten Erhöhung errichtet. Die 15 Meter hohe Stresower Preußensäule wurde 1991 wegen drohender Einsturzgefahr demontiert. 2014 wurde die letzte der beiden Preußensäulen wieder aufgestellt.
Das „Verräterhaus“ erinnert an die Schlacht bei Groß-Stresow zwischen Preußen, Dänemark und Schweden während des Nordischen Krieges. Vor dem heutigen Museum im Verräterhaus steht eine Statue des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. Zusammen geben Denkmalgeschichte und Schlachtgedenken der Ortsgeschichte einen konkreten Bezug.
Ein eigener Kultur- und Bahnbezug in Putbus
Auch Putbus bietet eigene historische und kulturelle Themen. Putbus wurde 1810 als planmäßig angelegte Residenzstadt rund um das Schloss von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus geplant. Die Orangerie in Putbus beherbergt wechselnde Ausstellungen der Kulturstiftung Rügen. Der Rasende Roland ist eine dampfbetriebene Schmalspurbahn mit 750-mm-Spurweite, die seit 1895 auf Rügen verkehrt und Putbus mit den Ostseebädern Binz, Sellin, Baabe und Göhren verbindet.
Unterkunft nach den Reiseinteressen auswählen
Die unterschiedlichen Routenlängen und der Wechsel zwischen Natur- und Geschichtsthemen bieten konkrete Kriterien, um Ihren Aufenthalt nach den Erlebnissen zu planen, die Sie besonders interessieren.
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