Neu Bartelshagen: Gutshausgeschichte und Boddenlandschaft
Unterkünfte in Neu Bartelshagen
Ein Gutshaus aus dem Jahr 1750 und die Landschaft am Grabow-Bodden geben Neu Bartelshagen ein Profil zwischen Baugeschichte und Natur. Dazu kommen Freizeitmöglichkeiten im nahegelegenen Zühlendorf und Ausflugsziele im weiteren Gemeindegebiet. Für die Reiseplanung ist deshalb zuerst die eigene Mischung aus Kultur, Zeit am Wasser und Bewegung entscheidend.
Gutshaus und Geschichte
Das Gutshaus wurde 1750 von einem schwedischen Offizier errichtet; im 19. Jahrhundert kamen Ergänzungen hinzu. Im Inneren sind Deckenmalereien erhalten. Bauzeit, spätere Ergänzungen und die Malereien eröffnen verschiedene Perspektiven auf das historische Gebäude, ohne dass sie sich auf eine einzelne Epoche reduzieren lassen.
Auch die lokale Gutsgeschichte der Familie Rée ist mit dem Gutshaus verbunden. Paul Rée wurde in Adlig Bartelshagen geboren, dem heutigen Neu Bartelshagen. Damit tritt neben die Architektur ein biografischer Bezug zur Ortsgeschichte.
Bodden, Vögel und Bewegung
Neu Bartelshagen und Zühlendorf liegen an den Gewässern des Grabow-Boddens; gemeinsam gelten sie als wichtiges Rastgebiet für skandinavische Zugvögel. Im weiteren Gemeindegebiet gibt es Wander- und Fahrradmöglichkeiten entlang der Boddengewässer. So stehen die Landschaft und ihre Bedeutung für den Vogelzug neben Möglichkeiten, die Gegend zu Fuß oder mit dem Rad zu erleben.
Freizeit im nahegelegenen Zühlendorf
Der ehemalige Hafen in Zühlendorf ist historisch mit dem Gut Neu Bartelshagen verbunden und wird für ruhige Freizeit genutzt. Dazu gehören Kiteboarding, Angeln und Spaziergänge entlang des Bodden. Die Auswahl reicht damit von einer Wassersportart bis zu ruhigeren Beschäftigungen am Wasser.
Die Anlegestelle Zühlendorf ist ein Vereinshafen am Grabow im Postgebiet Neu Bartelshagen.
Ausflüge im weiteren Gemeindegebiet
Das weitere Gemeindegebiet hat den Charakter eines ländlichen Tourismus-Hinterlands. Neben Wander- und Fahrradmöglichkeiten entlang der Boddengewässer gehören kulturelle Ausflüge zur UNESCO-gelisteten Stadt Stralsund und zu den Ostseebädern zu den regionalen Interessen.
Wenn Sie zusätzlich kulturelle Ausflüge einplanen möchten, können auch Stralsund und die Ostseebäder in die Überlegung einfließen.
Niepars im übergeordneten Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Niepars steht eine weitere historische Kirche: Die Dorfkirche Niepars ist eine zweischiffige Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert. In der Kirche befindet sich ein kelchförmiges Taufbecken aus Granit aus dem 14. Jahrhundert. Nahe der Kirche lädt ein kleiner Teich mit Sitzgelegenheiten zu einer Pause ein. Im Vergleich zum Gutshaus steht in Niepars ein Kirchenbau im Mittelpunkt. Die zweischiffige Anlage und das Backsteinmauerwerk kennzeichnen den Kirchenbau; das Taufbecken setzt mit Granit einen eigenen Akzent. Der nahe Teich mit Sitzgelegenheiten ergänzt den historischen Schwerpunkt um einen Ort zum Innehalten.
Weitere Reiseziele entdecken
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Niepars.