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Bandelin – Landarbeiterburg, Gutshaus und Parkgeschichte

Unterkünfte in Bandelin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bandelin verbindet die Geschichte eines Gutshauses mit einer Landarbeiterwohnsiedlung und einer gestalteten Parklandschaft. Die unterschiedlichen Bauformen eröffnen mehrere Zugänge zur Ortsgeschichte: von der frühen urkundlichen Nennung über Wohnarchitektur bis zur Entwicklung eines historischen Gartens. Für Reisende, die sich für Baukultur interessieren, ist dieser Wechsel zwischen Wohnformen, Gutshaus und Park eine prägnante Orientierung für die Reiseplanung.

Von der Urkunde zu den historischen Wohnbauten

Bandelin ist 1321 erstmals in einer Verkaufsurkunde der Herren von Behr urkundlich nachgewiesen. Das alte Schloss entstand 1737 südlich des Dorfes im Park, an der Stelle eines zuvor bestehenden festungsartigen Gebäudes. Damit stehen ein früher schriftlicher Nachweis und ein späterer Schlossbau für unterschiedliche Stationen der Ortsgeschichte.

Die Landarbeiterwohnsiedlung setzt einen anderen Akzent. 1865 wurde sie durch Lehmkaten zu einem Viereck mit mehreren Wohnungen erweitert; die Anlage wurde als „Landarbeiterburg“ bezeichnet. Teile der Anlage sind bis heute erhalten und bewohnt. Im Vergleich zum einzelnen Gutshaus steht hier eine Wohnform mit mehreren Wohnungen im Mittelpunkt.

Zu den baulichen Sehenswürdigkeiten Bandelins gehören das neobarocke Gutshaus und die dazugehörige Gutsanlage. Im Inneren des Gutshauses sind im Jagdzimmer Konsolen und Wappenreliefs sowie das Treppenhaus und Stuckdecken erhalten. Auf dem Friedhof befindet sich das 1922 errichtete Erbbegräbnis der Familie von Behr, ein Granitquaderbau mit Tempelfassade. Heute dient es als Trauerhalle.

Gutspark und gestaltete Landschaft

Der Gutspark Bandelin wurde 1750 angelegt und im 19. Jahrhundert zu einem Landschaftsgarten mit Teich und kleiner Insel umgestaltet. Alter Baumbestand und der angrenzende Springbrunnenteich prägen das Dorfbild. Hinter dem alten Adelssitz Bandelin liegt ein über 200 Meter langes Wasserparterre. Die Teiche, Insel und Baumkulisse ergänzen die Ortsgeschichte um die Entwicklung einer gestalteten Parklandschaft.

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Anreise und Wahl des Übernachtungsorts

Bandelin ist über die Landesstraße 35 und die A20 erreichbar. Wenn Sie eine Unterkunft auswählen, überlegen Sie, ob Bandelin selbst der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts sein soll oder ob Sie weitere Orte im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald als eigene Ziele einplanen. Stimmen Sie den Übernachtungsort auf die konkreten Ziele ab, die Ihnen wichtig sind.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald

Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald finden sich weitere Kulturthemen an ihren jeweiligen Orten. In Greifswald zeigt das Pommersche Landesmuseum den Croy-Teppich von 1554, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. Das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam ist ein technisches Personenmuseum für den Flugpionier, Maschinenbauingenieur und Humanisten Otto Lilienthal in dessen Heimatstadt. Am Peenemünder Hafen liegt die Juliett U-461 als Museum; bei einem Rundgang kann sie erkundet werden. Eine kulinarische Führung durch die historische Altstadt von Greifswald führt zu vier Greifswalder Gastronomen mit süßen und herzhaften Leckerbissen.

Für aktive Tage lädt die Ueckermünder Heide zum Wandern, Radfahren und Reiten ein. Zu den regionalen Radrouten, auf denen sich Vorpommern-Greifswald erkunden lässt, zählen der Ostseeküsten-Radweg als Teil der EuroVelo-Route EV10, der Stettiner Haff-Rundweg und die Route der Norddeutschen Romantik.

Weitere Reiseziele entdecken: Rubkow, Ziethen, Karlsburg, Lühmannsdorf, Wrangelsburg, Gribow, Gützkow, Murchin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Züssow.

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