Gützkow: Kosenowsee und Geschichte entdecken
Unterkünfte in Gützkow
Gützkow verbindet Spaziergänge am Kosenowsee mit Spuren einer langen Geschichte. Am See lädt ein Wanderweg zu jeder Jahreszeit zum Gehen ein; nahe der Altstadt treffen Sie auf einen mächtigen slawischen Burgwall. Kirchenbau und archäologische Funde erzählen von unterschiedlichen Epochen und machen den Ort auch für geschichtsinteressierte Entdecker reizvoll.
Spaziergänge und Wasser am Kosenowsee
Der Rundweg um den Kosenowsee bietet einen Anlass, Gützkow zu Fuß und zu verschiedenen Jahreszeiten kennenzulernen. Die Einladung zum Spaziergang gilt ganzjährig. Im Sommer kommt die Badestelle hinzu, die dann von Jung und Alt gern besucht wird. Der See ist außerdem ein beliebtes Ausflugsziel für Einwohner und Gäste aus Gützkow sowie den umliegenden Gemeinden.
Damit zeigen sich zwei Seiten des Kosenowsees: Er ist Ziel für einen Spaziergang zu jeder Jahreszeit und im Sommer auch ein Ort zum Baden. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher mit einem Spaziergang oder mit einem sommerlichen Bad verbinden möchten.
Burgwall und Geschichte der Stadt
In unmittelbarer Nähe der Altstadt liegt der mächtige slawische Burgwall. Seine Geschichte reicht über die slawische Zeit hinaus: Der Wall wurde auch in deutsch-rechtlicher Zeit genutzt und durch eine Steinburg überbaut. So stehen an diesem Ort verschiedene Phasen der Besiedlung nebeneinander.
Begrenzte Ausgrabungen am Burgwall brachten 1935 alte Bohlenwege und fünf übereinanderliegende Blockhäuser in Platzkontinuität zutage. Die Funde geben einen konkreten Einblick in die archäologische Geschichte Gützkows: Neben Wegen wurden mehrere Häuser an derselben Stelle erfasst. Wer sich für Geschichte interessiert, kann den Burgwall daher mit der Frage verbinden, wie sich Nutzung und Bebauung des Ortes über die Zeit veränderten.
Auch die Pfarrkirche St. Nicolai gehört zu den historischen Bezugspunkten Gützkows. Ihre ältesten Teile stammen aus der Mitte oder der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der heutige Bau steht in engem Zusammenhang mit der Gründung Gützkows als deutsche Stadt und ersetzte eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Diese wurde wahrscheinlich wiederholt zerstört und wieder aufgebaut. Die unterschiedlichen Zeitangaben machen sichtbar, dass die Geschichte der Kirche über mehrere Bauphasen reicht.
Schlosskapelle und Wasserwanderrastplatz
Ein weiterer Blick auf die Baugeschichte führt zur Schlosskapelle in Gützkow. Sie wurde 1859 aus gelben Ziegeln in neugotischen Formen erbaut und von 1996 bis 2003 rekonstruiert. Baujahr, Material und Form geben ihr ein eigenes Profil neben den ältesten Teilen von St. Nicolai. Wer die beiden Kirchenbauten gedanklich vergleicht, begegnet so unterschiedlichen historischen Zeiträumen und Gestaltungen.
Für Wasserwandernde ist auch der Wasserwanderrastplatz Gützkow ein Orientierungspunkt. Er liegt in der Swinow und verfügt über komfortable sanitäre Anlagen.
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