Klausdorf: Bodden, Natur und Gutsgeschichte
Unterkünfte in Klausdorf
Klausdorf verbindet Boddenstrände, Naturerlebnisse und eine vielschichtige Gutsgeschichte. Kraniche, Seeadler und viele weitere Tiere machen den Ort zu einem Anziehungspunkt für Naturfreunde. Am 5. Februar 2018 wurde Klausdorf offiziell als staatlich anerkannter Erholungsort ausgezeichnet. Für die Planung eröffnen sich unterschiedliche Schwerpunkte: Aktivitäten an Land und auf dem Wasser stehen neben der historischen Gutsanlage.
Natur und Aktivitäten am Bodden
In Klausdorf können Sie durch Felder und Wälder Rad fahren, in der Natur wandern und auf dem Bodden paddeln. Die Aktivitäten setzen unterschiedliche Akzente: Beim Radfahren führen die Landschaften durch Felder und Wald, beim Wandern steht die Natur im Mittelpunkt und beim Paddeln das Wasser. So lässt sich die Zeit draußen nach den eigenen Interessen gestalten, ohne dass alle Unternehmungen denselben Charakter haben müssen. Die Strände direkt am Bodden ergänzen diesen Landschaftsbezug. Zusammen mit der Tierwelt geben sie Naturfreunden mehrere konkrete Gründe, Klausdorf näher kennenzulernen.
Gutsanlage, Park und Vorpommernhus
Zur historischen Gutsanlage Klausdorf gehören als erhaltene Bestandteile das ehemalige Inspektorenhaus, drei Wirtschaftsgebäude, die Orangerie sowie die Parkanlage mit Mauer und Aussichtsturm. Der Gutspark ist als Denkmal geschützt. Das Inspektorenhaus des Gutes Klausdorf ist ein neobarockes Gebäude aus der Zeit um 1890 und setzt einen eigenen architektonischen Akzent innerhalb der Anlage.
Ein früherer großer Bullenstall wurde 2006 umfassend saniert und zum Vorpommernhus ausgebaut. Das Gebäude beherbergt eine kleine Galerie sowie die Freizeit- und Touristeninformation, wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt und dient als Gemeindehaus. Damit steht neben den historischen Gebäuden auch ein Ort mit mehreren kulturellen und gemeinschaftlichen Nutzungen im Blick. Der ehemalige Aussichtsturm im denkmalgeschützten Gutspark wurde 2012 wieder instand gesetzt und zum Klausdorfer Artenschutzturm ausgebaut.
Ein anderes Detail der Parkanlage ist die rekonstruierte Spalierobstanlage. Sie umfasst vier Beete von jeweils etwa 70 Metern Länge und beherbergt alte und edle Baum- und Strauchobstsorten. Dazu zählen Beeren-, Strauch- und Kernobst sowie Mauerspalierobstsorten. Die Kombination aus Inspektorenhaus, Wirtschaftsgebäuden, Park und Obstbeeten macht die Gutsanlage zu einem eigenständigen Kulturthema neben den Naturaktivitäten.
Barhöft: Ausstellung, Kliff und Aussicht
Auch im Gemeindegebiet von Klausdorf gibt es weitere Anknüpfungspunkte für einen Besuch: In Barhöft befindet sich die Nationalparkausstellung im Haus am Kliff. Sie vermittelt die Schutzgebietslandschaft mit Fotos, Zeichnungen und anschaulichen Elementen, auch für Erwachsene und ausländische Gäste. Die Ausstellung liegt nahe dem Hafen oben auf dem Barhöfter Kliff, neben dem weithin sichtbaren Aussichtsturm. Vom Hafen aus folgen Sie der Ausschilderung in Richtung Kliff.
Der 17 Meter hohe Aussichtsturm neben der Ausstellung bietet Ausblicke über weite Teile des Nationalparks sowie auf Inseln, Windwatt, Bodden und Ostsee. Eine kleinere Aussichtsplattform am Parkplatz in Zarrenzin eröffnet den Blick auf die Werder-Inseln und die Boddengewässer. Der Weg am Barhöfter Kliff beginnt am Parkplatz in Zarrenzin und führt entlang des alten Kliffs nach Barhöft. So stehen unterschiedliche Aussichtsperspektiven nebeneinander: der weite Rundumblick vom Turm und der Blick auf Werder-Inseln und Boddengewässer von der kleineren Plattform.
Die Nationalparkausstellung ist rollstuhlgerecht erlebbar; am Haus stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung. Wenn Barrierefreiheit für Ihren Besuch entscheidend ist, prüfen Sie die aktuellen Besuchsinformationen vor der Reise. Im Hafen Barhöft verfügen alle Liegeplätze über Strom und Trinkwasser. Kajaktouren nach Hiddensee und Angeln in fischreichen Gewässern sind für Barhöft ebenfalls als Möglichkeiten genannt.
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