Kleve – Schwanenburg, Kunst und Radwege
Unterkünfte in Kleve
Kleve verbindet die markante Schwanenburg mit Kunstmuseen, historischen Gartenanlagen und Erlebnissen im Freien. Auch Radwege, Wanderlandschaften und der Tiergarten setzen eigene Akzente. Bei der Suche nach einer Unterkunft in Kleve können Sie zunächst überlegen, ob Kunst und Baugeschichte oder Bewegung draußen den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.
Schwanenburg und ihre Aussicht
Der Turm der Schwanenburg eröffnet einen Panoramablick über die Rheinebene bis in die Niederlande. In der Schwanenburg befindet sich außerdem ein Geologisches Museum. Der Schwanenturm kann am Wochenende besucht werden. Wer den Innenhof mit dem Schwanenbrunnen und dem Spiegelturm sehen möchte, kann ihn im Rahmen einer geführten Tour besuchen. Aussicht, Museum und geführter Rundgang geben der Burg jeweils einen anderen Akzent.
Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart
Das Museum Kurhaus Kleve zeigt Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart und setzt einen Schwerpunkt auf zeitgenössische Kunst ab den 1950er-Jahren. Zum Museum gehören der Nachlass von Ewald Mataré und restaurierte Atelierräume von Joseph Beuys im ehemaligen Friedrich-Wilhelm-Bad. Ein anderer, enger gefasster Kunstblick erwartet Sie im B.C. Koekkoek-Haus: Es ist ein Spezialmuseum für niederländische romantische Landschaftsmalerei. So stehen eine breit gefächerte Sammlung und ein Museum mit klarer malerischer Ausrichtung nebeneinander.
Gärten, Landschaft und Tiergarten
Kleves historische Gartenanlagen liegen in einer Kulturlandschaft mit Wurzeln im 17. Jahrhundert. Im Tiergartenwald bietet der Aussichtspunkt Kupferner Knopf bei guter Sicht Ausblicke auf die Rheinebene. Wanderungen rund um Kleve führen durch Wälder und Polderlandschaften, entlang der Kermisdahl und durch blühende Gartenanlagen. Auf der Kermisdahl sind auch Tretbootfahrten möglich. Mehr als 300 Tiere und zwei Streichelzoos prägen den Tiergarten Kleve. Damit stehen in Kleve ruhige Landschaftseindrücke und unterschiedliche Möglichkeiten, draußen aktiv zu sein, neben den Museen und der Burg.
Mit dem Rad unterwegs
Der Tiergarten Kleve liegt direkt an der Europa-RadBahn und ist mit dem Fahrrad von Kranenburg und Nijmegen aus erreichbar. Die Oranier-Fahrradroute verläuft auf ungefähr 455 Kilometern zwischen Lingen, Apeldoorn, Kleve und Moers. Eine andere Art, die Region zu erleben, bietet die Grenzland-Draisine auf stillgelegten Bahnstrecken zwischen Kleve, Kranenburg und Groesbeek. Die Routen unterscheiden sich in ihrer Anlage: Die eine ist eine Fahrradroute, die andere führt über ehemalige Bahnlinien. Wer den Aufenthalt gern mit Radfahren verbindet, kann diese Angebote bei der Programmplanung berücksichtigen.
Orientierung und Anreise
Grüne Wegweiser mit Symbolen und Entfernungsangaben führen Fußgänger zu Sehenswürdigkeiten, Parks und kulturellen Höhepunkten in Kleve. Regionalzüge verbinden Düsseldorf und Krefeld mit Kleve. Regionale und städtische Buslinien verbinden den Bahnhof mit den Ortsteilen sowie mit Emmerich, Goch, Kalkar und Nijmegen. Prüfen Sie vor der Anreise den aktuellen Fahrplan, damit Ihre Planung zu den Verbindungen passt.
Radfahren im übergeordneten Reiseziel Kleve
Auch der Kreis Kleve bietet einen eigenen regionalen Blick auf das Radfahren. Dort umfasst das Radwegenetz mehr als 1.500 Kilometer und schließt zahlreiche Themenrouten ein. Der ausgeschilderte Niers-Radwanderweg ist 128 Kilometer lang: Er führt von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden. Ein Pocketplaner zeigt im ausgefalteten Format alle Knotenpunkte im Kreis Kleve und enthält Informationen zur Funktion des kreisweiten Knotenpunktsystems. Diese Angaben beziehen sich auf das übergeordnete Reiseziel Kleve und ergänzen den Blick auf die Stadt.
Weitere Reiseziele entdecken: Appeldorn, Wachtendonk, Rheurdt, Goch, Issum, Weeze, Geldern, Kevelaer.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kleve.