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Kleve entdecken: Kunst, Gärten und Radwege

Unterkünfte in Kleve

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kleve verbindet ein Künstlerhaus aus der Romantik, Museen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, historische Gärten und Wege am Kermisdahl. Dazu kommen Radmöglichkeiten auf mehreren Maßstäben: von einer ausgeschilderten Route durch mehrere Kreise bis zu Themenrouten im Kreis Kleve.

Kunst und Geschichte in Kleve

Das B. C. Koekkoek-Haus in Kleve ist dem Werk des niederländischen Landschaftsmalers Barend Cornelis Koekkoek und der Klever Malschule gewidmet. Das Stadtpalais wurde 1848 von Koekkoek erbaut; es stammt aus der Zeit der Romantik und besitzt einen historischen Garten. So stehen künstlerisches Thema, Architektur und Garten in einem Haus zusammen.

Das Museum Kurhaus Kleve verfügt über eine Ewald-Mataré-Sammlung und befindet sich in den Badebauten nahe den barocken Gartenanlagen. Einen anderen Blick auf die regionale Vergangenheit bietet das Klever Schuhmuseum: Im ehemaligen Gebäude der Gustav-Hoffmann-Schuhfabrik zeigt es die Geschichte des Schuhhandwerks und die regionale Industriegeschichte.

Auch der historische Schwanenturm verbindet den Ort mit der Geschichte der Region. Das dortige Museum zeigt Fossilien, Gesteine und Funde aus der Region, die vom Leben in der Eiszeit und von der geologischen Entwicklung am Niederrhein erzählen. Der Zugang ist derzeit durch Brandschutzmaßnahmen eingeschränkt; prüfen Sie die Besuchsbedingungen vorab.

Gärten, Wege und Ausblicke

Der Forstgarten entstand 1782 unter Julius Ernst von Bugenhagen. Nach dem Vorbild botanischer Gärten wurden dort rund 150 exotische Gehölzarten gepflanzt, von denen viele heute noch stehen.

Eine weitere Route führt am Kermisdahl entlang. Der Prinz-Moritz-Weg verläuft von den Gärten an der Schwanenburg und der Wetering bis zum Grabmal des Prinzen Moritz von Nassau-Siegen. Nach insgesamt etwa 3,5 Kilometern ist das Grabmal erreicht.

Auf dem 106 Meter hohen Klever Berg steht der 15 Meter hohe Klever Aussichtsturm. Bei gutem Wetter reicht der Blick über die Rheinebene bis in die Niederlande und über das gesamte Klever Land. Der Zugang zum Turm ist an die Öffnung der Gastronomie vor Ort gebunden; berücksichtigen Sie diese Bedingung bei Ihrer Planung. Im Kreis Kleve prägen außerdem Flussufer, grüne Wiesen und ausgedehnte Wälder das Landschaftsbild.

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Radfahren im Kreis und am Niederrhein

Im Kreis Kleve gibt es mehr als 1.500 Kilometer Radwegenetz und zahlreiche Themenrouten. Ein ausgefalteter Pocketplaner zeigt die Knotenpunkte im Kreis und erklärt das kreisweite Knotenpunktsystem. Eine ausgeschilderte Route mit größerem Streckenmaßstab ist der 128 Kilometer lange Niers-Radwanderweg: Er führt von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden.

Im weiteren regionalen Umfeld führt die etwa 260 Kilometer lange Via Romana zwischen Nijmegen und Xanten durch die niederrheinische Landschaft. Unterwegs verläuft sie an mittelalterlichen Stadtkernen, sehenswerten Museen, Parkanlagen und Schlössern vorbei. Die Boxteler Bahn Route folgt der historischen Bahnverbindung vom niederrheinischen Wesel bis ins niederländische Boxtel.

Eine andere Art, stillgelegte Bahnstrecken kennenzulernen, bietet die Grenzland-Draisine zwischen Groesbeek, Kranenburg und Kleve. Zur Auswahl stehen eine Fahrraddraisine für 2 bis 4 Personen oder eine Clubdraisine für 9 bis 14 Personen. Die Betriebszeiten können saisonal variieren; prüfen Sie die aktuellen Angaben vor der Planung. Damit unterscheiden sich die Radrouten, die Bahnverbindung und die Draisine nicht nur nach Streckenverlauf, sondern auch nach der Art des Erlebnisses.

Regionale Traditionen und Genuss

Zum Brauchtum im Kreis Kleve gehören Schützenfeste, Karneval und Kirmes; die Termine der einzelnen Veranstaltungen variieren. Bauernhofcafés im Kreis laden dazu ein, die Frische von Produkten direkt beim Erzeuger zu erleben. Beides ergänzt die Auswahl an Kultur- und Outdoor-Themen um regionale Anlässe und Essen.

Für die Suche nach einer Unterkunft hilft es, diese geografischen Maßstäbe auseinanderzuhalten: Künstlerhäuser, Museen, Gärten und der Prinz-Moritz-Weg sind Kleve zugeordnet, während das Radwegenetz den Kreis umfasst und einzelne Routen durch ein größeres Gebiet führen.

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