Pudagla: Wasser, Wege und Windmühlengeschichte
Unterkünfte in Pudagla
Pudagla liegt zwischen Achterwasser und Schmollensee im Naturpark Usedom. Wasser, Wanderwege und ein Aussichtspunkt geben dem Ort verschiedene Akzente: Am Achterwasser gibt es einen Badestrand, außerdem zahlreiche Wanderwege. Wer zu Fuß hinaufgeht, erreicht den 38 Meter hohen Glaubensberg und blickt weit über den Schmollensee.
Wasser, Wege und Aussicht
Die Angebote unterscheiden sich im Charakter: Der Badestrand setzt den Schwerpunkt ans Wasser, während die Wanderwege Raum für Bewegung und Erkundungen zu Fuß bieten. Der Glaubensberg ergänzt diese Auswahl um einen konkreten Aussichtspunkt. Wenn Sie eine Reise mit unterschiedlichen Interessen planen, können Sie so abwägen, ob Wasser, Wandern oder der Blick über den Schmollensee den Ausschlag gibt.
Auch die Bockwindmühle Pudagla steht am westlichen Ufer des Schmollensees. Sie ist die einzige Mühle ihres Typs in Mecklenburg-Vorpommern, die an ihrem ursprünglichen Standort erhalten ist. Nach ihrer Restaurierung 1997 wurde sie wieder funktionsfähig; seit 2001 ist sie mit Unterstützung eines Fördervereins öffentlich zugänglich. Der historische Bau und seine Lage am See bieten einen anderen Schwerpunkt als Strand und Wanderwege.
Mühle, Schloss und geschichtliche Bezüge
Zum Schloss Pudagla gehört ein Gewölbekeller. Zusammen mit der Bockwindmühle eröffnet er einen Blick auf bauliche und technische Geschichte, während Badestrand und Glaubensberg andere Interessen ansprechen. Für die Suche nach einer Unterkunft in Pudagla können Sie deshalb zunächst überlegen, welche Themen für Ihren Aufenthalt zählen: eher Wasser und Bewegung oder Mühle und Schloss als kulturelle Bezugspunkte.
Wanderungen und Orientierung
Unter den Wandermöglichkeiten gibt es unterschiedliche Orientierungspunkte. Tour 15 ist mit einem gelben Dreieck markiert. Die Wanderung zum Teufelsstein führt um den Konker Berg und durch das Schäfermoor; ihre Route quert das Gebiet von Pudagla zwischen Achterwasser und Hauptstraße. Der Teufelsstein ist als Naturdenkmal geschützt. So lässt sich die Routenwahl an den jeweiligen Wegmarken und Landschaftsbezügen ausrichten, ohne die verschiedenen Touren miteinander zu verwechseln.
Auch die Anreise lässt sich mit einem Weg verbinden: Pudagla kann mit dem Zug bis Schmollensee und anschließend über den Wanderweg „Rund um den Schmollensee“ erreicht werden. Prüfen Sie Zugverbindungen und Wegbedingungen vor der Reise. In Pudagla gibt es öffentlichen Busverkehr; Linien und Fahrpläne können sich ändern, deshalb empfiehlt sich eine Prüfung vor der Fahrt.
Vorpommern-Greifswald als übergeordnete Reiseregion
Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald eröffnen sich weitere Natur- und Kulturthemen. Die drei Naturparke im Landkreis nehmen fast 40 Prozent seiner Fläche ein. Für Radreisen führt der Ostseeküsten-Radweg, Teil der EuroVelo-Route EV10, in den Landkreis. Auch der Stettiner Haff-Rundweg und die Route der Norddeutschen Romantik zählen zu den regionalen Radrouten, auf denen sich Vorpommern-Greifswald erkunden lässt. Prüfen Sie für die konkrete Planung den aktuellen Streckenverlauf und die Beschilderung.
Kulturell setzt das Pommersche Landesmuseum in Greifswald einen anderen Akzent: Dort ist der Croy-Teppich von 1554 zu sehen, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. In Anklam widmet sich das Otto-Lilienthal-Museum als technisches Personenmuseum dem Flugpionier, Maschinenbauingenieur und Humanisten Otto Lilienthal, der aus der Stadt stammt. Diese regionalen Beispiele ergänzen die auf Pudagla bezogenen Themen, ohne die unterschiedlichen Orte und Schwerpunkte gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Garz, Korswandt, Zempin, Zirchow, Dargen, Loddin, Koserow und Rankwitz.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Usedom-Süd.