Boiensdorf: Küstennatur am Salzhaff
Unterkünfte in Boiensdorf
Boiensdorf liegt in einer sanft hügeligen Landschaft aus Feldern, Waldstücken und Wiesen am Salzhaff. Naturnahe Ufer und die Aussicht auf flache Wasserbereiche geben Natur- und Küstentagen unterschiedliche Akzente. Wer eine Unterkunft sucht, kann zunächst überlegen, was den Aufenthalt prägen soll: Naturbeobachtung und Strandspaziergänge, Baden und Wassersport oder kulturelle Entdeckungen. Für eine breiter angelegte Reiseplanung bietet das übergeordnete Reiseziel Nordwestmecklenburg einen Landschaftsvergleich: Im Norden umfasst es den Landschaftsraum „Nordwestmecklenburgisches Hügelland mit Wismarbucht“, im Süden die „Westmecklenburgische Seenlandschaft mit Schweriner See“. Die Nord-Süd-Gliederung zeigt damit den Kontrast zwischen Hügelland und Seenlandschaft.
Landschaft und Vogelwelt am Boiensdorfer Werder
Das Landschaftsschutzgebiet Boiensdorfer Werder ist größtenteils unbebaut. Naturnahe Uferabschnitte und einzelne Steilküsten gehören ebenso zu seinem Charakter wie Salzgrasland, Lagunen und Kanäle. Teile des Salzgraslands werden extensiv von Rindern beweidet. So treffen an der Küste offene Flächen und beweidete Bereiche auf verschiedene Wasserformen.
Die landwirtschaftlichen Flächen auf dem Boiensdorfer Werder sind wichtige Rastplätze für Zugvögel, darunter Höckerschwäne und Brandgänse. Ihre Bedeutung als Rastgebiet kann sich saisonal verändern; der Vogelbezug ist daher nicht zu jeder Jahreszeit gleich. Baden und ausgedehnte Strandspaziergänge zählen ebenfalls zu den Formen naturnaher Erholung im Schutzgebiet. Damit stehen Naturbeobachtung und Bewegung am Ufer neben dem klassischen Strandtag als unterschiedliche Interessen.
Flachwasser, Ausblicke und Aktivitäten
Der Surfspot Boiensdorf ist ein Flachwasserbereich ohne größere Wellen oder Strömungen. Bei westlichen bis nordöstlichen Winden ist der Stehbereich 200 Meter breit. Die Wasserbedingungen bleiben wetterabhängig. Prüfen Sie sie vor dem Besuch, wenn Sie Ihre Aktivität danach ausrichten möchten.
Von einem Aussichtspunkt reicht der Blick über das Salzhaff, über Wustrow und weiter bis zur offenen Ostsee. Zum Landschaftsbild im Boiensdorfer Gebiet gehören außerdem Flachwasserblicke Richtung Wustrow und zur Vogelschutzinsel Langenwerder. Wer von außerhalb Boiensdorfs kommt, kann die Strand-Slipanlage gegen Gebühr nutzen; Gebührenregelungen können sich ändern. Boiensdorf gilt außerdem als Ausgangspunkt für Angelausflüge.
Kunst und Mühlengeschichte in Stove
Das Kunsthaus Stove besitzt einen Skulpturengarten und umfasst ein Strohballen-Lehmhaus, das 2016 als Atelier errichtet wurde. Skulpturengarten und Atelierbau setzen dabei unterschiedliche künstlerische Akzente: Arbeiten im Freien stehen neben einer besonderen Bauweise.
In Stove steht auch eine Holländerwindmühle aus dem Jahr 1889. Ihr Windantriebssystem und die Mühlenausstattung sind erhalten. Bei Vorführungen können Besucher verfolgen, wie aus Weizen und Roggen Mehl entsteht und wie es anschließend zu Brot und Backwaren verarbeitet wird. Vorführungen können variieren. So verbindet die Mühle historische Technik mit einem konkreten Blick auf den Weg vom Getreide zu fertigen Backwaren.
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