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Barth am Barther Bodden entdecken

Unterkünfte in Barth

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Barth verbindet die Lage am Barther Bodden mit markanten Zeugnissen der Stadtgeschichte und Themen rund um Buchdruck und Schifffahrt. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich verschiedene Schwerpunkte: Wasser, Architektur, Ausstellungen oder regionale Seefahrtsgeschichte.

Barth am Barther Bodden

Barth liegt am Südufer des Barther Boddens. Dieser gehört zu einer Boddenkette, die durch die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst von der Ostsee getrennt ist. Die geografische Einordnung macht den Bodden zum charakteristischen Bezugspunkt des Ortes.

Der Stadthafen Barth ist Ausgangspunkt für Fahrgastschiffe nach Zingst und Hiddensee. Wenn eine Fahrt auf dem Wasser zu Ihren Plänen gehört, prüfen Sie den Fahrplan für den gewünschten Termin. So können Sie die Schifffahrt als eigenen Programmpunkt berücksichtigen, ohne eine bestimmte Abfahrtszeit vorauszusetzen.

Kirche und Stadtgeschichte

Mit dem Bau der St.-Marien-Kirche Barth wurde um 1300 begonnen. Ihr östlicher Chor ist der älteste Teil der Kirche und im frühgotischen Stil errichtet. Die Baugeschichte lässt sich damit an einem konkreten Gebäudeteil ablesen: Der Chor verbindet das Alter des Bauwerks mit seiner architektonischen Einordnung.

Auch die Orgel macht St. Marien zu einem besonderen Ziel für Kulturinteressierte. Sie wurde vom Berliner Orgelbauer Buchholz geschaffen und ist wegen ihres einmaligen Klangs besonders wertvoll. In den Monaten Juni bis September finden in der Kirche Orgelkonzerte statt; prüfen Sie für Ihre Reise die Konzerttermine. Der Turm kann bis 30 Minuten vor Kirchenschluss besichtigt werden, wenn das Lesecafé geöffnet ist. Klären Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.

Das Dammtor ist zusammen mit dem Fangelturm einer der einzigen erhaltenen Reste der mittelalterlichen Wehranlage der Stadt. Der Fangelturm stammt aus dem 16. Jahrhundert. Beide Namen stehen so gemeinsam für die erhaltene Befestigungsgeschichte Barths; die Datierung des Fangelturms ergänzt diesen Blick um einen konkreten zeitlichen Anhaltspunkt.

Im Herzen von Barth steht das Adlige Fräuleinstift, eine zweiflüglige Barockanlage aus den Jahren 1733 bis 1741. Die Anlage bietet einen anderen Zugang zur Baugeschichte als die Kirche und die mittelalterliche Wehranlage: Hier sind die barocke Form und die Entstehungszeit die zentralen Merkmale.

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Museen, Buchdruck und Schifffahrt

Das Vineta-Museum der Stadt Barth dokumentiert auf vier Etagen die Geschichte der Stadt sowie Persönlichkeiten aus Kunst, Literatur und Wissenschaft. Zu seinen Dauerausstellungen gehören die Barther Bibel, die Geschichte von Barth und die Vineta-Legende, die dem Museum ihren Namen gab. Die Themen führen von der Stadtgeschichte zu einer Legende, die auch in der Benennung des Hauses präsent ist.

Im Niederdeutschen Bibelzentrum St. Jürgen können Sie nach Absprache an einem Nachbau der Gutenberg-Buchdruckpresse drucken. Wer sich für die Geschichte des Buches interessiert, kann dort den Druckvorgang selbst ausprobieren; die Teilnahme ist an eine vorherige Absprache gebunden.

Das Windjammer Museum in Barth organisiert auf Anfrage Führungen und Vorträge zur regionalen Schifffahrtsgeschichte und zur Zeit der letzten Großsegler. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, klären Sie die Anfrage vor Ihrer Reise. Zusammen mit dem Stadthafen ergänzt das Museum den Blick auf Barth um die Geschichte der Seefahrt und ihre Vermittlung.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Rügen

Auch der größere Kulturrahmen kann für Ihre Reiseplanung interessant sein: Vorpommern-Rügen ist unter anderem für die Störtebeker-Festspiele bekannt. Im Landkreis gibt es schätzungsweise 60 Museen. Diese Angaben beziehen sich auf Vorpommern-Rügen; in Barth selbst ist das Vineta-Museum ein konkreter Anlaufpunkt für Stadtgeschichte und die genannten Ausstellungen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Barth.