Kritzow entdecken: Radwege, See und Großsteingrab
Unterkünfte in Kritzow
Kritzow lässt sich aus drei Blickwinkeln entdecken: Radwege durch die Gemeinde, der Kritzower See und ein Großsteingrab im Schlemminer Forst. Welche dieser Seiten soll den Aufenthalt prägen: Radfahren, Zeit am Wasser oder die Entdeckung örtlichen Kulturerbes?
Radwege mit unterschiedlichen Orientierungspunkten
Der ADFC-Radweg Nr. 10 führt durch die Gemeinde Kritzow in Richtung Plauer See. Eine andere Orientierung bietet die Radwanderrouten-Route 4 „Daschow“: Sie ist etwa 40 Kilometer lang und führt über Benzin, Kritzow und Schlemmin. Von Benzin führt die Route über eine Eichenallee nach Kritzow. Die Angaben helfen bei unterschiedlichen Fragen: Route 10 beschreibt eine Zielrichtung, Route 4 nennt Länge und Ortsfolge.
Kritzower See: Fläche, Ufer und Nutzung
Der Kritzower See in der Gemeinde Kritzow umfasst 65 Hektar; seine Uferlänge beträgt etwa 7.300 Meter. Die Flächenangabe beschreibt die Größe des Gewässers, während die Uferlänge seine Ausdehnung am Rand greifbar macht. Im Ortsteil Schlemmin ist der Kritzower See mit Ruderbooten befahrbar. Dort gibt es eine naturbelassene Badestelle. Außerdem ist am See ein Strand- beziehungsweise Uferabschnitt von 50 Metern ausgewiesen. Auch in Kritzow selbst gibt es eine naturbelassene Badestelle.
Ein Großsteingrab im Schlemminer Forst
Im Schlemminer Forst in der Gemeinde Kritzow befindet sich ein Großsteingrab. Es setzt neben den Radrouten und dem See einen eigenen kulturgeschichtlichen Akzent. Wer bei der Reiseplanung neben Aktivität und Wasser auch ein lokales Zeugnis der Vergangenheit berücksichtigt, findet damit einen weiteren thematischen Bezugspunkt in Kritzow.
So lässt sich klären, welche Facette des Ortes für Ihren Aufenthalt im Mittelpunkt stehen soll.
Ein weiterer Kulturakzent in Ludwigslust-Parchim
Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim setzt Schloss Ludwigslust einen anderen kulturgeschichtlichen Akzent. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge und bildet zusammen mit Park und Stadt ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Schloss Ludwigslust bildet außerdem den Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Einen weiteren architektonischen Vergleichspunkt innerhalb Ludwigslust-Parchim bietet die Zitadelle Dömitz: eine nach italienischem Vorbild angelegte Renaissancefestung in Form eines Fünfecks mit Bastionen, Kasematten und Zugbrücke. Im Kloster Zarrentin werden Führungen zur Geschichte des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters, zum Leben der Nonnen und zur Architektur angeboten; prüfen Sie vor Ihrem Besuch Termine und Zugang. Das Museum in der Festung Dömitz behandelt Festungs- und Stadtgeschichte, die Geschichte von Elbe, Hafen und Brücken, Fritz Reuter sowie Sonder- und Kunstausstellungen.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Eldenburg Lübz.