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Linden: Kirchen, Geschichte und Radtour

Unterkünfte in Linden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirchengeschichte und eine Tour durch Wälder und Wiesen geben Linden zwei unterschiedliche thematische Zugänge. Die katholische Filialkirche St. Maria und Maternus steht für einen langen historischen Zeitbogen; die Große Dietramszell-Radtour führt über Linden und weiter nach Baiernrain. Damit stehen Kultur und Bewegung als unterschiedliche Schwerpunkte für Ihre Reiseplanung bereit.

Kirchengeschichte in Linden

Die katholische Filialkirche St. Maria und Maternus, auch Maria zu den sieben Schmerzen genannt, eröffnet einen langen Zeitbogen. Unter der Kirche und ihren Vorgängerbauten liegen mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde; das heutige Kirchengebäude wurde um 1500 errichtet. Für historisch Interessierte ist gerade der Unterschied zwischen dem heutigen Bau und den älteren Befunden reizvoll: Beide gehören zu verschiedenen Zeitschichten der Kirchengeschichte.

Bei der ersten urkundlichen Nennung gehörten die Kirchen von Linden und Lochen zum Besitz des Klosters Tegernsee.

Eine weitere kirchliche Facette ist die Wallfahrtskirche St. Leonhard. Sie liegt idyllisch am Waldrand an der Straße zwischen Dietramszell und Linden. So prägen hier die Lage am Waldrand und die Einordnung an der Straße zwischen den beiden Orten den regionalen Blick – anders als bei der Filialkirche St. Maria und Maternus, deren Geschichte durch die Befunde unter dem Gebäude und seinen Vorgängerbauten geprägt ist.

Mit dem Rad durch Wälder und Wiesen

Die Große Dietramszell-Radtour führt durch Wälder und Wiesen, verläuft über Linden und über die Ökologische Akademie Linden weiter nach Baiernrain. Ihr Verlauf bietet einen aktiven Gegenpol zu den kulturgeschichtlichen Themen: Im Mittelpunkt stehen hier die Landschaft und die benannten Orte entlang der Tour. Wenn Sie die Radtour in Ihre Reiseplanung aufnehmen, können Sie abwägen, ob Sie den Schwerpunkt eher auf Bewegung im Freien oder auf die Geschichte der Kirchen legen möchten.

Ein wiederkehrender Termin im übergeordneten Reiseziel Dietramszell

Der Lehards im übergeordneten Reiseziel Dietramszell findet traditionell am dritten Samstag im Juli statt. Zu dem Fest gehören Prozessionen, ein Umritt, eine Segnung und ein Jahrmarkt. Die wiederkehrende Tradition setzt damit einen konkreten Akzent für Reisen im Juli; der Termin für das jeweilige Jahr ist gesondert zu prüfen.

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Kirchenkunst und Baugeschichte im übergeordneten Reiseziel Dietramszell

Im übergeordneten Reiseziel Dietramszell lässt sich Kirchenkunst an konkreten Zuschreibungen entdecken. An der Innenausstattung der früheren Klosterkirche und heutigen Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Dietramszell wirkten Johann Baptist Zimmermann, Franz Xaver Schmädl und Philipp Jakob Rämpl mit. An der Wallfahrtskirche St. Leonhard stammen Altäre und Kanzel von Philipp Rämpl; nach überlieferter Charakterisierung schuf er dort sein größtes und schönstes Werk.

Auch die Baugeschichte der Kirchen setzt eigene Zeitmarken. Die frühere Pfarrkirche und heutige Klosterkirche St. Martin wurde 1717 erbaut. An der Westseite der spätgotischen Friedhofskirche Kreuzbichl ließ Probst Georg Wagner 1641 eine Kapelle mit Turm zu Ehren der Mutter Gottes von Einsiedel in der Schweiz anbauen. An der Südseite der Friedhofskirche entstand 1666 die Totenkerker-Kapelle. 1826 wurde sie an die Familie von Schilcher verkauft und dient als Familiengruft.

Wenn der Lehards Ihren Reisezeitraum bestimmen soll, prüfen Sie den Termin für das konkrete Jahr, bevor Sie Ihre Planung daran knüpfen. Für eine Reise mit Schwerpunkt auf Kirchengeschichte oder Radtour können Sie zuerst festlegen, welches Thema den Aufenthalt prägen soll.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dietramszell.