Mörnsheim entdecken: Burgruine, Kastenhof und Fossilien
Unterkünfte in Mörnsheim
Mörnsheim verbindet eine markante Burggeschichte mit einem historischen Rathaus, einer Fossiliensuche und Wegen zu zwei Tälern. Sie können hier ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen: auf Bau- und Ortsgeschichte, auf eigene Entdeckungen in Juragestein oder auf eine Wanderung mit Ausblicken. Diese Vielfalt gibt Ihrer Reise einen konkreten Charakter, ohne dass jeder Tag gleich aussehen muss.
Burgruine über Mörnsheim
Die Burgruine Mörnsheim erinnert an eine Burg, die sich bis 1760 auf dem etwa 510 Meter hohen Burgberg über Mörnsheim erhob. Sie galt als eine der mächtigsten und eindrucksvollsten Burgen des Eichstätter Raumes. Die Höhenlage und der historische Rang geben dem Besuch einen klaren Bezug zur Geschichte des Ortes. Sie erreichen die Burgruine zu Fuß über einen Wanderweg oder mit dem Pkw. Die Außenanlagen sind zugänglich; prüfen Sie die Zugänglichkeit vor Ihrem Besuch vorsorglich noch einmal lokal.
Der gotische Kastenhof im Ort
Ein anderer Blick auf die Geschichte eröffnet sich am Kastenhof. Das gotische Gebäude war im Mittelalter Mautgebäude und Kastneramt und dient heute als Rathaus. Der dreistöckige Bau besitzt einen Treppengiebel und einen Torturm aus dem Jahr 1404. Im Rathaus befindet sich außerdem ein Informations- und Dokumentationsraum. So treffen an einem Gebäude historische Bauform, mittelalterliche Funktionen und die heutige kommunale Nutzung aufeinander – eine Ergänzung zur Burggeschichte, ohne dass beide Orte dieselbe Rolle einnehmen.
Talblicke und Fossiliensuche
Wer Zeit im Freien verbringen möchte, findet im Schäfchenweg eine weitere Perspektive auf die Gegend. Der Weg beginnt in Mörnsheim und bietet Ausblicke in das Gailachtal und das Altmühltal. Unterwegs führt er an der Höhle „Grafsloch“ und am Wacholdergarten vorbei. Damit verbindet die Route zwei benannte Talblicke mit markanten Stationen am Weg. Eine andere Art des Entdeckens ermöglicht der Besuchersteinbruch Mühlheim: Dort können Besucher in fossilienreichen örtlichen Gesteinsschichten aus der Jurazeit nach Fossilien suchen. Während beim Schäfchenweg Ausblicke und Wegpunkte den Charakter bestimmen, steht im Steinbruch das eigene Suchen in den Gesteinsschichten im Mittelpunkt.
Die Frage nach diesen Schwerpunkten hilft dabei, die Suche nach Unterkünften an den Erlebnissen auszurichten, die Sie besonders interessieren.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Eichstätt
Im übergeordneten Reiseziel Eichstätt setzt das Jura-Museum Eichstätt einen weiteren Akzent zur Erdgeschichte: Der Ausstellungsschwerpunkt liegt auf Fossilien der Solnhofener Plattenkalke, und gezeigt wird das Original des Eichstätter Exemplars von Archaeopteryx. Auch die Willibaldsburg eröffnet einen eigenen historischen Themenbogen. Bischof Berthold Burggraf von Zollern ließ sie 1355 errichten; bis 1725 diente sie als Bischofssitz. Von der 420 Meter langen Burg sind unter anderem Mauern und Bastionen, das Zeughaus, die 63 Meter lange Torhalle und der Gemmingenbau mit seinen beiden Türmen erhalten. Im 1.500 Quadratmeter großen Bastionsgarten wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Hortus Eystettensis nach 400 Jahren zu neuem Leben erweckt. Dort können Besucher viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage kennenlernen.
Weitere Reiseziele entdecken: Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Großmehring, Gaimersheim, Wellheim, Böhmfeld, Mindelstetten
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichstätt.