Stötten a.Auerberg
Unterkünfte in Stötten Am Auerberg
Das Stöttener Moor im Geltnachtal und der 1.055 Meter hohe Auerberg prägen gemeinsam die Landschaft von Stötten a.Auerberg und seiner näheren Umgebung. Einen zweiten Akzent setzt die Pfarrkirche St. Peter und Paul: Als Baudenkmal zeigt sie Kunst aus mehreren Jahrhunderten. Damit stehen in Stötten ein unmittelbares Naturerlebnis und ein konkreter kunsthistorischer Blick nebeneinander.
Das Stöttener Moos unmittelbar erleben
Am Westrand von Stötten a.Auerberg führt der Moos-Erlebnis-Pfad in das Stöttener Moos. Er ist auf das unmittelbare Erleben der weitgehend unbekannten Moorlandschaft ausgerichtet und bietet 13 Erlebnisstationen für Sinnentfaltung, Bewegung und Meditation. Die Stationen laden zur spielerischen aktiven Beteiligung ein: Das Mitmachen gehört hier zum Erlebnis des Moores. Wer gern gemeinsam aktiv wird, findet damit einen anderen Schwerpunkt als bei einer Wanderung, die vor allem dem Geltnachtal gilt. Diese unterschiedlichen Akzente helfen Ihnen, den Tag nach dem gewünschten Erlebnis auszurichten.
Wegstart und Orientierung
Der Ausgangspunkt des Moos-Erlebnis-Pfads liegt in der Ortsmitte am Kirchplatz; dort gibt es eine Parkmöglichkeit und einen Gasthof. Von Stötten aus können Sie außerdem auf gut beschilderten Wanderwegen durch das Geltnachtal gehen. Die Angebote setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Moos-Erlebnis-Pfad stehen 13 Stationen und das Erleben der Moorlandschaft im Mittelpunkt, während die Beschilderung der Wanderwege Orientierung im Tal bietet.
Stötten hat gemeinsam mit zehn weiteren Gemeinden die Rad- und Wanderkarte „Erlebniswege Auerbergland“ herausgegeben. Sie enthält Rad- und Wanderrouten der Region sowie Sehenswürdigkeiten am Weg. Damit lassen sich Routen und Sehenswürdigkeiten in einem gemeinsamen Überblick betrachten, wenn Sie Ihre Ausflüge planen.
Kunstgeschichte in St. Peter und Paul
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul ist ein Baudenkmal, an dem sich die Kunst vieler Jahrhunderte zeigt. 1780 wurde die Kirche vergrößert und von Joseph Keller aus Pfronten mit einem großen Deckenfresko gestaltet. Das Fresko weist stilistisch vom Rokoko zum Klassizismus. Am Altar schmückt eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahr 1525 den Altarbereich. Die beiden Jahreszahlen setzen unterschiedliche zeitliche Akzente: Die Kreuzigungsgruppe stammt aus dem 16. Jahrhundert, die Vergrößerung der Kirche erfolgte später, 1780. Zusammen machen diese Details die Kirche zu einem anschaulichen Thema für alle, die neben der Landschaft auch die örtliche Bau- und Kunstgeschichte in den Blick nehmen möchten.
Ein weiteres Motiv aus dem näheren Umfeld ist der Bodenlose See zwischen Stötten a.Auerberg und Steinbach auf der Südseite des Auerbergs. Einer örtlichen Sage nach bewacht dort ein Ungeheuer in großer Tiefe einen riesigen Schatz. Die Sage fügt der Landschaft eine überlieferte Erzählung hinzu und unterscheidet sich damit von den konkret benannten Wander- und Kunsterlebnissen in Stötten.
Stötten und das übergeordnete Reiseziel Ostallgäu
Im übergeordneten Reiseziel Ostallgäu erweitert sich der Maßstab: Dort gibt es 32 Ortsrouten zum Wandern, die besondere Schätze in der Natur und in den Orten zeigen. Die RadReiseRegion Ostallgäu umfasst außerdem Regionalrouten, die sich über das gesamte Ostallgäu erstrecken. Sie sind zwischen 25 und 76 Kilometer lang, durchgängig beschildert und jeweils einem eigenen Thema gewidmet. Diese regionalen Routen sind von den örtlichen Angeboten in Stötten zu unterscheiden.
So wählen Sie die Suchrichtung passend zu dem, was Sie auf Ihrer Reise in den Mittelpunkt stellen möchten.
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