Atting zwischen Bewegung und Baugeschichte
Unterkünfte in Atting
Atting verbindet den fruchtbaren Gäuboden mit einem Ortsbild, das der hohe, spitze neugotische Turm der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt seit 1878 weithin sichtbar prägt. Zugleich setzt der Bewegungspark auf Aktivitäten im Freien. So treffen in Atting Bewegung und Baugeschichte aufeinander – zwei unterschiedliche Anknüpfungspunkte, wenn Sie Ihren Aufenthalt planen.
Bewegung im Freien und eine Pause am Labertal-Radweg
Der Bewegungspark Atting bietet sportliche Übungen und gemeinsames Training. Zusammen mit der Kneippanlage entsteht ein Outdoor-Bewegungsangebot, das individuell oder gemeinschaftlich genutzt werden kann. Wer gern aktiv ist, findet hier unterschiedliche Formen der Bewegung, ohne dass der Besuch auf eine einzelne Trainingsart festgelegt ist.
Auch der Radfahrer-Rastplatz „‘s Bankerl“ liegt am Labertal-Radweg. Ein Pavillon, Sitzbänke und Fahrradbügel gehören zur Ausstattung. Damit lässt sich der Rastplatz als Pause entlang des Radwegs einplanen. Wenn Sie ihn gezielt als festen Pausenpunkt vorsehen, prüfen Sie vorab den Zustand der Anlage.
Kirchenbau mit mehreren Zeitschichten
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt bietet verschiedene architektonische und historische Anhaltspunkte: Ihr Chor ist spätgotisch, das Langhaus stammt von 1859. Der hohe, spitze neugotische Turm prägt seit 1878 die Silhouette Attings. Die unterschiedlichen Bauzeiten geben der Kirche ein vielschichtiges Profil, das sich auch ohne kunsthistorische Vorkenntnisse gut einordnen lässt.
An der Kirche befindet sich außerdem eine Marienfigur aus Sandstein aus der Zeit um 1620. Zur Pfarrkirche gehörte auch eine ehemalige Seelenkapelle auf dem Friedhof, die in die Zeit um 1700 datiert wird. Damit stehen mehrere Epochen nebeneinander: vom spätgotischen Chor über das Langhaus des 19. Jahrhunderts bis zu den älteren Ausstattungs- und Bauwerken. In Rinkam, das zur Gemeinde Atting gehört, ergänzt die Filialkirche St. Johannes der Täufer diesen Blick auf die Baugeschichte. Sie ist eine zweigeschossige romanische Wehrkirche aus dem 13. Jahrhundert.
Weitere Akzente im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen
Auch über Atting hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Straubing-Bogen unterschiedliche Themen. Im Gäubodenmuseum in Straubing ist ein in Atting gefundenes frühbronzezeitliches Vorratsgefäß ausgestellt: die „Attinger Ware“. Der Fund verbindet den Ort mit einem regionalen Ausstellungsstück, ohne dass dafür ein Museumsbesuch in Atting angenommen werden muss.
Ein anderer kultureller Akzent ist der Bogenberg. Er zählt zu den ältesten bis heute lebendigen Marienwallfahrtsorten Bayerns. An der Wallfahrtskirche findet jährlich an Pfingsten die Holzkirchener Kerzenwallfahrt statt. Wer sich für religiöse Traditionen interessiert, findet hier einen klaren Kontrast zu den Bewegungsangeboten in Atting.
Für Naturbeobachtung gibt es im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen weitere Beispiele: Der barrierefreie Rundweg um den Beckenweiher in Wiesenfelden ist 2,3 Kilometer lang und für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Fünf Infopunkte mit Ruhebänken und Informationstafeln behandeln die Tier- und Pflanzenwelt, den Schutzstatus und die Geschichte des Weihers. Hinzu kommt ein 110 Meter langer Naturbeobachtungssteg. Das Bayerwald Xperium eröffnet einen andersartigen Zugang: An mehr als 100 Experimentierstationen können Besucher Naturphänomene und Naturwissenschaften durch eigenes Ausprobieren kennenlernen.
So lässt sich die Wahl des Standorts an der Mischung aus Bewegung, Kultur und Natur ausrichten, die Sie für Ihre Reise suchen.
Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Englmar, Salching, Windberg, Perasdorf, Straubing, Rattiszell, Steinach, Rattenberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Straubing-Bogen.