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Straubing entdecken: Geschichte und Erlebnisse

Unterkünfte in Straubing

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Straubing verbindet römische und frühmittelalterliche Geschichte mit einem Freilichtfestspiel, Tierwelt und Orten an der Donau. Das Gäubodenmuseum lädt zu einem Gang durch 7.000 Jahre Geschichte der Stadt und ihres Umlandes ein. Dazu kommen historische Bauwerke, mehr als 1.000 Grabmäler und sehr unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit der Stadt zu beschäftigen. So können Sie Ihren Aufenthalt nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Stadtgeschichte im Museum

Im Gäubodenmuseum treffen ein weiter historischer Bogen und besondere Sammlungsstücke aufeinander. Die Stadt Straubing bezeichnet den dort gezeigten Römerschatz als den größten geschlossenen Hortfund römischer Paraderüstungen überhaupt. Einen anderen Abschnitt der Vergangenheit erschließt die Abteilung „Baiern gefunden“: Sie wurde 2018 eröffnet, ist interaktiv und barrieregerecht gestaltet und vereint landesgeschichtlich bedeutsame Funde aus reich ausgestatteten frühmittelalterlichen Nekropolen. Damit veranschaulicht sie die bajuwarische Frühgeschichte. Der Vergleich zwischen Römerschatz und frühmittelalterlichen Funden macht deutlich, wie weit die im Museum behandelte Geschichte zurückreicht.

Festspiel, Tierwelt und historische Orte

Eine Geschichte der Stadt steht auch bei den Agnes-Bernauer-Festspielen im Mittelpunkt. Das Freilichtfestspiel wird alle vier Jahre im Innenhof des Straubinger Herzogsschlosses aufgeführt und erzählt die Geschichte der Baderstochter Agnes Bernauer. Der Vierjahresrhythmus ist für die Reiseplanung ein wichtiger Unterschied zu den historischen Themen im Museum: Wenn Sie eine Aufführung erleben möchten, prüfen Sie das passende Aufführungsjahr, bevor Sie Ihre Reise festlegen.

Im Tiergarten Straubing werden etwa 200 Tierarten gehalten. Zu den exotischen Tieren zählen Löwen, Papageien und Krokodile; Luchse, Braunbären und Wisente stehen für heimische Wildtiere. Diese Bandbreite setzt einen ganz anderen Schwerpunkt als die Stadtgeschichte und bietet einen konkreten Vergleich, wenn Sie Ihre Zeit nach Themen statt nach Epochen planen möchten.

Das ehemalige Herzogsschloss an der Donau führt zu einem weiteren Kapitel der Stadtgeschichte. Herzog Albrecht I. ließ es ab 1356 als niederbayerische Residenz des wittelsbachischen Herzogtums Bayern-Straubing-Holland erbauen; dieses bestand von 1353 bis 1425. Am Historischen Friedhof St. Peter erzählen mehr als 1.000 Grabmäler ebenfalls die Geschichte Straubings. Eine hohe Mauer und alter Baumbestand umgeben den Friedhof, der als ruhige Oase gilt. Schloss und Friedhof geben damit unterschiedliche Einblicke: hier die historische Residenz, dort eine Begräbnisstätte mit vielen Zeugnissen der Stadtgeschichte.

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Für eine Pause im näheren Umfeld von Straubing liegt am Große-Laaber-Radweg, kurz vor der Einmündung der Großen Laaber in die Donau, der Straubinger Donaurastplatz. Dort gibt es Sitzmöglichkeiten und Fahrrad-Anlehnbügel; der Ausblick reicht auf Straubing und die Donau. So lässt sich auch ein Ort zum Rasten in die Orientierung rund um die Stadt einbeziehen.

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Weitere Ziele im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen

Wer auch das übergeordnete Reiseziel Straubing-Bogen erkundet, findet am Bogenberg einen eigenen historischen Schwerpunkt. Der Bogenberg zählt zu den ältesten bis heute lebendigen Marienwallfahrtsorten Bayerns. An der Wallfahrtskirche findet jährlich an Pfingsten die Holzkirchener Kerzenwallfahrt statt. Das Kreismuseum Bogenberg behandelt außerdem die Geschichte der bayerischen Rauten: von den Grafen von Windberg-Bogen über ihre Verwendung bei den Wittelsbachern und im Bayerischen Staatswappen bis hin zum Erkennungszeichen Bayerns. Für Gruppen ab zehn Personen und Schulklassen können individuell gestaltete Führungen nach telefonischer oder schriftlicher Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten gebucht werden.

Eine andere Ausrichtung hat der Rundweg um den Beckenweiher in Wiesenfelden, ebenfalls im übergeordneten Reiseziel Straubing-Bogen. Der barrierefreie Rundweg ist 2,3 Kilometer lang und für Kinderwagen und Rollstühle geeignet. Fünf Infopunkte mit Ruhebänken und Informationstafeln behandeln die Tier- und Pflanzenwelt, den Schutzstatus und die Geschichte des Weihers; dazu führt der Weg über einen 110 Meter langen Naturbeobachtungssteg.

Weitere Orte entdecken

Neukirchen, Stallwang, Wiesenfelden, Hunderdorf, Steinach, Windberg, Sankt Englmar, Perasdorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Straubing-Bogen.