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Mönchsdeggingen: Wallfahrt, Geschichte und Rieslandschaft

Unterkünfte in Mönchsdeggingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mönchsdeggingen verbindet Ortsgeschichte, Wallfahrt und die Geologie des Rieskraters. Der 1592 errichtete Bildstock Moses, der jüdische Friedhof und die Landschaft am Kühstein setzen unterschiedliche Akzente. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen historischen Themen, religiöser Tradition und einem Blick auf die Entstehung des Ries wählen.

Ortsgeschichte und Wallfahrt

Der Bildstock Moses wurde 1592 errichtet und zählt zu den ältesten Bauwerken der Südriesgemeinde sowie zu den Baudenkmälern im Landkreis Donau-Ries. Er steht an der Klosterstraße gegenüber dem Klostereingang. Seit 2014 führt der Rundwanderweg Geotope Kühstein am Bildstock vorbei – eine Verbindung von Ortsgeschichte und geologischem Thema, die auch bei der Planung eines Wandertags eine Rolle spielen kann.

Eine weitere historische Perspektive eröffnet der jüdische Friedhof in Mönchsdeggingen. Er ist mit fast 150 Grabsteinen erhalten geblieben, weil das Gelände während der NS-Zeit nicht zerstört wurde. Seine Geschichte ergänzt die Ortsgeschichte um ein eigenständiges Thema. Der monatliche Wallfahrtstag findet am 13. eines jeden Monats statt. Fällt der 13. auf einen Sonntag, wird der Fatimatag am Samstag, dem 12., gefeiert. Wenn Sie Ihre Planung an diesem Termin ausrichten möchten, prüfen Sie das konkrete Datum vorab.

Lehrpfad und Blick über den Rieskrater

Der 2,7 km lange Rundwanderweg Geotope Kühstein ist mit einem Lehrpfad ausgestattet. Auch die Aussichtsplattform am Buchberg ist in den Rundweg eingebunden und bietet Panoramablick. Die angegebene Streckenlänge, die Vermittlung geologischer Themen und der Aussichtspunkt geben dem Weg mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für Ihre Ausflugsplanung.

Der Kühsteinfelsen bei Mönchsdeggingen liegt am morphologischen Rand des Rieskraters. Als allochthone Scholle bietet er einen umfassenden Blick über den gesamten Krater. Hier treffen geologische Einordnung und Landschaftsblick aufeinander: Der Felsen lenkt die Aufmerksamkeit auf die besondere Form des Ries und seine Lage am Kraterrand.

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Weitere Perspektiven im Donau-Ries

Der Landkreis Donau-Ries bezeichnet den Geopark Ries mit dem durch einen Meteoriteneinschlag entstandenen Rieskrater als touristische Attraktion. In Nördlingen ist die mittelalterliche Stadtmauer vollständig erhalten und komplett begehbar. Das Stadtmuseum in Nördlingen behandelt das Leben und den Glauben der Menschen in der Stadt, die Veränderungen der Reformationszeit, den Dreißigjährigen Krieg und die Schlacht bei Nördlingen von 1634. Seine über 150 Jahre alte Sammlung erstreckt sich über vier Stockwerke; ein Modell aus rund 6.000 Zinnfiguren veranschaulicht die Schlacht.

Das RiesKraterMuseum stellt den Asteroideneinschlag dar, der das Nördlinger Ries schuf, ebenso dessen kosmische Hintergründe und Auswirkungen bis heute. Zu den gezeigten Themen und Objekten gehören Meteoriten, Fossilien, ein Stück echtes Mondgestein, Informationstafeln und Multimediaangebote. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries Stadtgeschichte und die Entstehung des Kraters als unterschiedliche thematische Schwerpunkte nebeneinander.

Den passenden Ortsbezug wählen

Bildstock, Wallfahrt und Landschaft prägen die Themen in Mönchsdeggingen; Stadtmauer und Stadtmuseum bieten einen anderen Blick auf die Geschichte Nördlingens, während das RiesKraterMuseum das Riesereignis behandelt. Richten Sie den Ortsbezug Ihrer Suche danach aus, ob Sie vor allem Mönchsdeggingen entdecken oder auch weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Donau-Ries einbeziehen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Hohenaltheim

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ries.

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