Düsseldorf und Rollstuhl

Düsseldorf und Rollstuhl Die rolligerechte Rheinufer-Promenade in Düsseldorf

Anreise

Düsseldorf verfügt über einen barrierefreien Flughafen, der Fluggästen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen kostenlose Services bietet. Wie meist üblich, kann man sich - bitte frühzeitig - anmelden und den individuellen Bedarf durchgeben. Informationen zu den Assistenz-Möglichkeiten erhält man unter: www.duesseldorf-international.de/dus/service_b

Der Düsseldorfer Hauptbahnhof ist angenehm barrierefrei gestaltet. Die Haupthalle ist stufenlos erreichbar, der barrierefreie Schalter in der Eingangshalle am Konrad-Adenauer-Platz ist rund um die Uhr geöffnet und der Mobilitätsservice der Deutschen Bahn AG ist unter 01805-512512 erreichbar (Montag bis Freitag 8 bis 20 Uhr sowie Samstag, Sonntag, bundesweiter Feiertag von 8 bis 16 Uhr).

Durch Düsseldorfs Lage nahe des Ruhrgebiets und quasi mitten im europäischen Herzen ist die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens ausgezeichnet mit dem Auto erreichbar. Behindertenparkplätze gibt es wie in den meisten deutschen Städten ausreichend und so kann man innerhalb der Stadt während des Urlaubs wie gewohnt mobil sein. Ein Verzeichnis aller öffentlichen Behindertenparkplätze sowie der Parkhäuser und Tiefgaragen erhält man hier als PDF: www.duesseldorf-barrierefrei.de/service/anreise/parkplaetze-parkhaeuser.html

Mobilität vor Ort

Wer sein Auto stehenlassen möchte oder ohne den eigenen PKW angereist ist, kann sich in Düsseldorf dennoch gut bewegen. Die Rheinbahn ist durch U-Bahnen (zum Teil an der Oberfläche fahrend), S-Bahnen, Straßenbahnen und Busse vertreten. In Tunneln kann man barrierefrei in die U-Bahnen steigen. An der Oberfläche geht das leider nicht immer. Allerdings sind hier laufend Umbauarbeiten im Gange. So gibt es immer mehr Hochbahnsteige. Die Straßenbahnen der Rheinbahn sind durchweg Niederflurbahnen mit Platz für Rollstuhlfahrer. Auch die Busse sind niederflurig sowie stufenlos und absenkbar. Manche Haltestellen liegen jedoch unter 6 Zentimetern, andere auf bis zu 12 Zentimetern. Viele Busse verfügen über Klapprampen und sind an ihrer Vorderseite entsprechend gekennzeichnet.

Örtliche Umgebung

Düsseldorf ist ebenso gut oder weniger gut zugänglich wie die meisten deutschen Städte. Es gibt freie, offene Bereiche mit ebenem Untergrund, aber auch Kopfsteinpflaster mit zahlreichen Stufen davor. Insgesamt kann man sich allerdings recht gut bewegen und vielleicht ist eine Stadtführung zu Beginn des Urlaubs eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick zu schaffen.

Serviceangebote und touristische Einrichtungen

Stadtführungen für Menschen im Rollstuhl werden von geschulten FührerInnen unternommen. Hier kann man Düsseldorfs touristische Perlen kennenlernen. Ob es in den stylischen Medienhafen, die berühmte Altstadt (hat sie wirklich die längste Theke der Welt?) oder die Königsallee (die „Kö“) mit ihrem Luxus-Flair gehen soll – eine Stadttour bringt die Örtlichkeiten näher. Eine 120- minütige, deutschsprachige Tour kostet bei freier Begleitperson 95 Euro. Anfragen und Auskünfte hierzu unter Telefon 0211-17202854 sowie willkommen@duesseldorf-tourismus.de

Eine Schifffahrt auf dem Rhein gehört für viele Besucher der Rheinmetropole einfach zum Urlaub dazu. Natürlich können auch RollstuhlfahrerInnen die Aussicht auf die Skyline und Promenaden Düsseldorfs erleben. Durch die oft wechselnden Pegelstände des Rheins ist allerdings die Zugänglichkeit der Schiffe variabel. Am besten informiert man sich im Vorfeld:

Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt AG
Telefon 0211-3239263
E-Mail info@k-d.com
Webseite www.koeln-duesseldorfer.com

Spätbarocken Charme versprüht die Kultureinrichtung Schloss Benrath, die man im Süden der Stadt findet. Schloss und Park sind zugänglich gestaltet. Das Museum für Europäische Gartenkunst, das Museum Corps de Logis und das Museum für Naturkunde befinden sich im Schloss Benrath.

Die Altstadt-Kirchen bieten Raum für Ruhe und Einkehr. Sie sind überdies natürlich auch historisch wertvolle Bauwerke. Bei einem Rundgang durch die Kirchen kann man sich ein Bild der Gebäude von der Gotik zur Moderne machen. Diese Rundgänge können bei der Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH gebucht werden: Telefon 0211 202854 und willkommen@duesseldorf-tourismus.de

Die Königsallee, die „Kö“, kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreicht werden. Wer mit dem Auto die berühmte Einkaufsstraße erreichen möchte, braucht etwas Geduld und sollte ein Parkhaus bevorzugen, denn das Verkehrsaufkommen kann je nach Tageszeit recht hoch sein. Sehenswert neben den Geschäften berühmter Designer sind die Shadow-Arkaden im Herzen des Zentrums, gleich an der Königsallee. Wunderschön ist der Tritonenbrunnen am Nordende und der Bergische Löwe am Südende der Allee.

Die Rheinuferpromenade lohnt auf jeden Fall für einen Besuch. Hier findet man Bars, Cafés und Bistros. Darüber hinaus sind die Pegeluhr, der Schlossturm und das Museum KIT Kunst im Tunnel sehenswert. Die Promenade ist tagsüber von vielen, aber nicht zu vielen, Menschen besucht und erwacht abends – natürlich besonders am Wochenende – zum Leben.

Eine sehr empfehlenswerte Seite zum barrierefreien Besuch in Düsseldorf findet man unter: www.duesseldorf-barrierefrei.de

Rolligerechte Unterkünfte

Düsseldorf bietet sich als moderne Stadt mit barrierefreien Unterkünften ihren Besuchern an. Hotels in der Innenstadt, Ferienhäuser im schönen Rheinländer Umfeld oder Wohnungen am Stadtrand gehören zu den Unterkünften, die rollstuhlgerecht ausgestattet sind.

Hilfeleistungen

Düsseldorf verfügt über zahlreiche Krankenhäuser, Spezialkliniken und andere medizinische Einrichtungen. Zu ihnen gehören das Marien Hospital in der Rochusstraße, das St. Martinus-Krankenhaus in der Gladbacher Straße, das St. Vinzenz Krankenhaus in der Schloßstraße oder auch das Evangelische Krankenhaus in der Kirchfeldstraße.
Wer während des Urlaubs leider einmal zum Zahnarzt muss, findet hier eine Übersicht geeigneter Zahnarztpraxen: www.portal-der-zahnmedizin.de/zahnarztsuche/leistungen/behinderte.html

Kontaktadresse

zum Fremdenverkehrsbüro/Tourist Info:

Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH
Benrather Straße 9
40213 Düsseldorf

Telefon 0211-172020
E-Mail info@duesseldorf-tourismus.de
Webseite www.duesseldorf-tourismus.de

Foto: www.wato.de, Dagobert Wiedamann

Neanderland rolligerecht

Neanderland rolligerecht

Neanderland rolligerecht, Neanderland und Neandertal barrierefrei erkunden. Das Neanderland mit rolligerechten Seheswürdigkeiten wie dem Neanderthal Museum

Kommentar (0)

Keine Kommentare

News

Bundeslehrgang Barrierefreies Budo
„Barrierefreies Budo“, der Bundeslehrgang geht in die 12. Runde. Am 12. und 13. September 2015 öffnet die Karateschule Nippon in Bremerhaven die Pforten und lädt Menschen mit Behinderungen zum Selbstverteidigungskurs ein.
Barrierefreies Estland Pressereise
Sabine Wiedamann, Redakteurin von wato.de, wird an der Pressereise Unentdeckte Perlen des barrierefreien Estland teilnehmen.
Barrierefreiheit, Zertifizierungen am Hochdahler Markt
Erste Zertifizierungen auf Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer in Geschäften und bei Dienstleistern am Hochdahler Markt wurden von wato durchgeführt.

Facebook & Google+