Emleben: Kulturdenkmale und Naturraum
Unterkünfte in Emleben
Emleben bietet mehrere Themen, an denen Sie Ihre Reise ausrichten können: das Leinakanalsystem, den Flößgrabenrundweg und einen Teil des FFH-Gebiets „Hirzberg-Wanningsrod-Kranichmoor“. Dazu kommt die evangelische Kirche am Kirchplatz als Kulturdenkmal. Wasserbau, Ortsgeschichte, Wege und Landschaft geben Ihnen unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Aufenthalt.
Wasserbau und Kulturdenkmale in Emleben
Das Leinakanalsystem zählt in Emleben zu den Kulturdenkmalen. Zu ihm gehören der Leinakanal, der Kleine Leinakanal und der Flößgraben. Die drei Namen machen den Umfang des Systems konkret: Das Thema Wasserbau zeigt sich hier in mehreren benannten Bestandteilen und nicht nur in einem einzelnen Kanal.
Auch die evangelische Kirche am Kirchplatz zählt zu den Kulturdenkmalen. Dazu gehören ihre Ausstattung, der Kirchhof, die Einfriedung und historische Grabsteine auf dem Friedhof. Der Denkmalbezug umfasst damit verschiedene Bestandteile rund um die Kirche. Wenn Sie bei Ihrem Besuch auch den Innenraum sehen möchten, empfiehlt es sich, den Zugang vorher zu klären.
Der Flößgrabenrundweg und seine Verbindungen
Die Wegbeschreibung vom Juni 2020 führt den Flößgrabenrundweg durch Emleben entlang der Gartenstraße und am Kleinen Leinakanal. Westwärts verlässt er den Ort in Richtung Gospiteroda. Von Emleben führt die beschriebene Route außerdem zu den südöstlich und südlich gelegenen Gemeinden Petriroda, Hohenkirchen und Herrenhof.
In Herrenhof besteht Anschluss an den Apfelstädt-Radweg sowie an die Radwanderrouten 1 „Drei-Städte-Tour“ und 3 „Rennsteigschleife“. So lassen sich der Verlauf durch Emleben, die Richtung Gospiteroda und die genannten Anschlüsse in Herrenhof als unterschiedliche Orientierungspunkte für die Tourenplanung betrachten. Wenn Sie den Weg einplanen, prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Wegezustand.
Ein Naturraum mit klaren Größenverhältnissen
Der nördliche Teil des FFH-Gebiets Nr. 61 „Hirzberg-Wanningsrod-Kranichmoor“ liegt in der Gemarkung Emleben. Er umfasst 106 Hektar von insgesamt 279 Hektar sowie den Eichen-Hainbuchenwald Wanningsrod und Teile des Kranichmoores. Die Zahlen beziehen sich auf den Emlebener Teil und die Gesamtfläche des Gebiets; sie beschreiben also zwei verschiedene Größen.
Damit stehen für die Reiseplanung unterschiedliche Interessen im Raum: Kulturdenkmale rund um das Kanalsystem und die Kirche sowie die benannten Wald- und Moorbereiche. Wenn Sie überlegen, worauf Sie Ihren Aufenthalt ausrichten möchten, können Sie diese Themen getrennt gewichten, statt sie zu einem gemeinsamen Routenabschnitt zusammenzufassen.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Gotha
Im übergeordneten Reiseziel Gotha kommen weitere Kultur- und Landschaftsthemen hinzu. Der Landkreis Gotha erstreckt sich im Süden bis zum Rennsteig und im Westen bis zum 916,5 Meter hohen Großen Inselsberg. Schloss Friedenstein ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen und Bestandteil des Wappens des Landkreises Gotha. Das Ekhof-Theater in Gotha wurde 1775 von Herzog Ernst II. als erstes deutsches Hoftheater gegründet.
Auch das Bach-Stammhaus in Wechmar setzt einen eigenen kulturellen Schwerpunkt: Dort sind Modelle der originalen Bach-Wirkungsstätten in Wechmar zu sehen. Geologische Eindrücke bietet die Marienglashöhle Friedrichroda. Ihr 110 Meter langer Stollen führt durch geologische Fenster, die Millionen Jahre alte Gesteinsschichten sichtbar machen; in der Kristallgrotte funkeln Gipskristalle von bis zu 90 Zentimetern Länge. Diese regionalen Beispiele ergänzen die Emlebener Themen um Theatergeschichte, Bach-Orte und Geologie.
Weitere Reiseziele entdecken: Finsterbergen, Neudietendorf, Mühlberg, Hohenkirchen, Gotha, Tabarz, Apfelstädt, Leinatal.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gotha.