Iven
Unterkünfte in Iven
Iven bietet mit seiner Dorfkirche ein prägnantes kulturhistorisches Thema. Der Bau stammt aus dem 17. Jahrhundert und ruht auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus. Bauform, Gedenkinschrift und Orgel eröffnen verschiedene Blickwinkel auf diesen Ort. Wenn Sie auf Reisen gern konkrete bauliche Einzelheiten entdecken, können Sie die Dorfkirche als Schwerpunkt Ihrer Beschäftigung mit Iven wählen.
Feldsteinbau und Bauform
Die Dorfkirche ist ein langgestreckter Feldsteinbau mit integriertem rechteckigem Westturm und Walmdach. Der Turm ist in den Baukörper eingebunden; das Walmdach bildet mit seinen geneigten Dachflächen eine weitere klar erkennbare Bauform. Gerade das Zusammenspiel aus länglichem Kirchenbau, rechteckigem Turm und Dach lässt sich auch ohne besondere Vorkenntnisse beschreiben und vergleichen.
Iven und seine Umgebung sind geologisch reich an Stein. Die Feldsteinbauweise der Kirche und der Steinreichtum des Umfelds bieten zwei eigenständige Blickwinkel auf das Thema: hier Stein als sichtbares Baumaterial, dort als Merkmal der Geologie. Daraus ergibt sich ein konkreter Bezug zwischen Bau- und Landschaftsthema, ohne eine Herkunft der Kirchensteine vorauszusetzen.
Gedenken und Orgel
Eine steinerne Inschriftentafel erinnert an Felix Friedrich von Flemming, der 1738 starb. Damit tritt neben die Baugeschichte ein persönlicher Gedenkpunkt; die Jahreszahl setzt ihn zeitlich in Beziehung zur Geschichte der Kirche, ohne das Todesjahr mit dem Entstehungsdatum der Tafel gleichzusetzen. Zur Kirche gehört außerdem eine Orgel von Friedrich A. Mehmel. Architektur, Erinnerung und Orgel führen so mehrere kulturhistorische Interessen an einem Ort zusammen.
Landschaftsthemen im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald
Im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald prägen die Flusssysteme von Peene, Recknitz und Tollense die Landschaft. Die drei Naturparke im Landkreis nehmen fast 40 Prozent seiner Fläche ein. Die Flusslandschaft Peenetal ist ein Ziel für naturorientierte Besuche; im weiteren Peenetal fließt die Peene durch ein großes Naturschutzgebiet und eine urwüchsige Moorlandschaft.
Wer sich für Wege und Landschaften interessiert, findet in der Region unterschiedliche Themen: Der Peenetal-Rundweg führt am Kummerower See entlang und folgt Wiesen, Feldern und Feuchtgebieten. Auf der Peenetal-Radroute bestehen Möglichkeiten, Kraniche, Rohrdommeln, Fischadler und Biber zu beobachten. Das Peenetal lässt sich außerdem zu Fuß und mit dem Fahrrad sowie per Kanu oder Solarboot erkunden. Kanadier- und Kajakangebote sind saisonabhängig und können sich ändern; prüfen Sie vor der Planung, welche Möglichkeiten zu Ihrem Reisezeitraum passen.
Einen weiteren regionalen Akzent setzt die Veste Landskron. Sie kann besucht werden und dient Wanderern und Radfahrern als Rastplatz; ihr Südturm ist wieder zugänglich. Zu den geschützten Bäumen dort zählen Englische Eichen mit Stammumfängen von bis zu 4,50 Metern. Das verbindet einen Besuch der Veste mit einem besonderen Blick auf den alten Baumbestand.
Kultur im größeren Reisegebiet
Auch die Museen im übergeordneten Reiseziel Vorpommern-Greifswald setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald zeigt den Croy-Teppich von 1554, ein einzigartiges kulturhistorisches Zeugnis aus der Zeit der Reformation. In Anklam widmet sich das Otto-Lilienthal-Museum dem Flugpionier, Maschinenbauingenieur und Humanisten Otto Lilienthal, der aus der Stadt stammte. Diese Beispiele ergänzen die Ortsgeschichte von Iven um regionale Kunst- und Technikgeschichte.
Die Reise nach Ihren Interessen ausrichten
So können Sie den Umfang Ihrer Reise nach den Interessen Ihrer Gruppe planen und die Suche nach einer Unterkunft daran ausrichten, ohne die regionalen Erlebnisse mit den Merkmalen Ivens gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Bugewitz, Ducherow, Stolpe an der Peene, Krien, Spantekow, Boldekow, Krusenfelde, Rossin.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Anklam-Land.