Setzin entdecken: Radtour, alte Eichen und Gutshausgeschichte
Unterkünfte in Setzin
Setzin vereint mehrere unterschiedliche Reiseanlässe: Die 32 km lange Hagenower Landpartie führt durch den Ort, dazu kommen zwei benannte Eichen und die Geschichte des Gutshauses. Radfahren, Natur und Baugeschichte setzen damit eigene Akzente. Wenn Sie eine Unterkunft in Setzin suchen, können diese Themen helfen, den gewünschten Schwerpunkt Ihres Aufenthalts festzulegen.
Die Hagenower Landpartie: eine Tour mit Setzin im Streckenverlauf
Die Hagenower Landpartie ist eine 32 km lange Radtour. Sie führt von Hagenow über Toddin und Setzin nach Schwechow, Pritzier, Warlitz und Steegen und anschließend zurück nach Hagenow. Setzin ist damit Teil einer größeren Tourverbindung; Hagenow steht am Anfang und am Ende der beschriebenen Strecke.
Die Länge gibt Ihnen eine konkrete Größenordnung für die Planung. Wie viel Zeit Sie einplanen, hängt auch von Ihrem Tempo und den Pausen ab. An den einzelnen Stationen bietet die Tour Hörtexte und Bilder. Neben der Bewegung gehören damit auch Audio- und Bildinhalte zum Tourenkonzept – ein zusätzlicher Aspekt für alle, die sich unterwegs für Hintergründe interessieren.
Eichen und Gutshaus: Naturbezüge und Baugeschichte
Die mächtige Eiche bei Setzin hat einen Stammumfang von mehr als sechs Metern. Baummaße können sich im Laufe der Zeit leicht verändern. Die Gerichtseiche bei Setzin steht 2 km südwestlich des Ortes im Wald. Die beiden Naturbezüge setzen unterschiedliche Akzente: Bei der mächtigen Eiche fällt die Dimension auf, bei der Gerichtseiche ihre genaue Lage im Wald.
Auch die Baugeschichte des Gutshauses Setzin hat eine klare Abfolge: Es wurde um 1860 im neugotischen Stil auf den Fundamenten eines barocken Vorgängerbaus von 1701 errichtet. Die beiden Zeitangaben verbinden einen frühen Bauabschnitt mit der späteren Errichtung des Gutshauses und geben der Architekturgeschichte einen konkreten zeitlichen Rahmen.
Sakrale Bauwerke als weiteres Tourenthema
Setzin ist als Ort in einer Themenradtour aufgeführt, die sakrale Bauwerke in der amtsfreien Stadt Hagenow und im Amt Hagenow-Land miteinander verbindet. Zu den genannten Bauwerken gehören Kirchen in Pritzier, Warlitz, Redefin, Picher, Moraas und Kirch Jesar sowie die Synagoge und Kirchen in Hagenow. Damit kommt neben der Hagenower Landpartie eine weitere kulturelle Perspektive hinzu: Diese Tour widmet sich religiöser Baugeschichte in mehreren Orten der Region.
Toddin: ein eigener historischer Kontext
Auch Toddin hat einen eigenständigen historischen Zusammenhang. Der kirchliche Ort dort hatte eine über 500-jährige Geschichte; mit dem Entwidmungsakt endete sie zunächst. Die Fachwerkkapelle der Familie von Pentz entstand 1520 im Auftrag von Joachim von Pentz und wurde 1956 vermutlich wegen Baufälligkeit abgerissen. Beide Angaben erzählen von unterschiedlichen Phasen der Geschichte Toddins, ohne dass die Kapelle heute noch besteht.
Hans von Pentz wurde 1432 Lehnsträger von Toddin; seine Familie blieb bis 1670 mit dem Gut verbunden. Eine weitere historische Erwähnung betrifft die Oll Burg im Südwesten von Toddin: Für 1128 ist dort eine Anlage aus Holz und Erdwällen mit Burg, Wohnplatz und Bauhof erwähnt. Zusammen geben diese Daten Einblicke in verschiedene Zeitabschnitte der Toddiner Geschichte.
Die Denkmalliste des Landkreises Ludwigslust-Parchim mit Stand August 2023 führt mehrere Gebäude in Toddin auf: die ehemalige Schmiede in der Dorfstraße 28, die Feldsteinscheune am Hillerweg 8, das Wohnhaus am Mühlenweg 6 und die Wohnhäuser am Mühlenweg 8/10. Die Einträge ergänzen den historischen Kontext um benannte Gebäude und konkrete Adressen.
Weitere Reiseziele entdecken: Belsch, Warlitz, Gammelin, Alt Zachun, Kuhstorf, Groß Krams, Pritzier, Kirch Jesar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Hagenow-Land.