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Redefin entdecken: Landgestüt, Gestütsweg und Dorfkirche

Unterkünfte in Redefin

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Redefin vereint ein Landgestüt mit geführten Besichtigungen und Kutschfahrten, eine rund 170 Kilometer lange Route und die neugotische Dorfkirche. Die Themen reichen damit vom Besuch einer historischen Anlage bis zu Landschaften und Baugeschichte. Für Ihre Reiseplanung ist vor allem der unterschiedliche Maßstab interessant: Ein Termin am Gestüt lässt sich zeitlich genauer einordnen als der weitläufige Gestütsweg.

Landgestüt Redefin: Besichtigung, Kutschfahrt und Konzert

Bei einer geführten Besichtigung lernen Sie die historische Anlage des Landgestüts Redefin kennen. Sie dauert etwa 120 Minuten; für geführte Besichtigungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Eine Kutschfahrt dauert etwa eine Stunde und beginnt und endet am Eingang des Landstallmeisterhauses. Die Zeitspanne der Führung ist damit ungefähr doppelt so lang wie die der Fahrt. Prüfen Sie die aktuellen Buchungshinweise, bevor Sie Ihren Besuch planen.

Bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern wird die Reithalle am historischen Portal des Landgestüts in jedem Festspielsommer zweimal zum Konzertsaal. Dieses saisonale Kulturformat ergänzt Besichtigungen und Kutschfahrten um einen weiteren Anlass. Ein Blick ins aktuelle Programm hilft, wenn Sie Ihre Planung auf ein Konzert ausrichten möchten.

Der Gestütsweg und seine Landschaften

Der Gestütsweg beginnt am Mecklenburgischen Landgestüt Redefin und führt bis zum Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt (Dosse). Er ist rund 170 Kilometer lang, gut ausgeschildert und führt durch abwechslungsreiche Landschaften zwischen der Griesen Gegend, dem UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg in der Prignitz und dem Westhavelland. Die Route hat damit einen anderen Maßstab als die zeitlich umrissenen Besuche am Landgestüt. Ihr Verlauf verbindet mehrere benannte Landschaftsräume; Länge und Ausschilderung geben Ihnen dafür eine eigene Orientierung.

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Dorfkirche Redefin: neugotische Baugeschichte

Die Dorfkirche Redefin wurde zwischen 1843 und 1847 als neugotischer Backsteinbau mit zentralem Turm errichtet. Sie beherbergt die älteste Orgel Mecklenburgs. Nahezu vollständig erhalten ist die Ausstattung aus der Frühzeit der Neugotik. Bauzeit, Architektur und Ausstattung geben der Kirche einen eigenen kulturhistorischen Schwerpunkt; mit der Orgel kommt eine musikgeschichtliche Facette hinzu. So stehen in Redefin neben Gestüt und Route auch der Kirchenbau und seine erhaltene Ausstattung im Mittelpunkt.

Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim

Im übergeordneten Reiseziel Ludwigslust-Parchim bildet Schloss Ludwigslust ein eigenständiges Kulturthema. Es war die ehemalige Residenz der mecklenburgischen Herzöge. Schloss, Park und Stadt bilden zusammen ein Ensemble, das als „kleines Versailles des Nordens“ bezeichnet wird. Das Schloss ist außerdem Mittelpunkt einer nahezu vollständig erhaltenen spätbarocken Stadtanlage mit ehemaliger Hofkirche und einem Landschaftspark im englischen Stil. Im Schloss werden Kunst und höfische Wohnkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts vermittelt. Damit lässt sich Redefins Gestüts- und Kirchenbezug von der höfischen Kulturgeschichte Ludwigslusts unterscheiden; beide Themen gehören zu unterschiedlichen Orten im übergeordneten Reiseziel.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Hagenow-Land.