Trusetal: Wasserfallrunde, Klangpfad und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Trusetal
In Trusetal lassen sich Naturerlebnis, Klang und Bergbaugeschichte auf unterschiedlichen Wegen entdecken. Die Trusetaler Wahrzeichen-Tour führt als Rundweg vom Parkplatz Wasserfall zu markanten Punkten der Landschaft. Der Klangpfad setzt auf Hören und Ausprobieren; der Bergbaupfad macht die Geschichte der Rohstoffe zum Thema. Auch der Wallenburger Turm eröffnet einen Zugang zur Baugeschichte des Ortes.
Rundweg mit Wegmarken und Naturdenkmal
Die Trusetaler Wahrzeichen-Tour beginnt am Parkplatz Wasserfall und führt über Wasserfall und Wasserfallgraben, an der ehemaligen Erzgrube vorbei sowie über Hübelsberg und Halbstein zur Zentrale und zurück zum Ausgangspunkt. Die Markierung ist die blaue 4; die Streckenangaben reichen bis 4,7 km. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegmarkierungen vor Ort.
Am Halbstein führt die Tour im Wald oberhalb der ehemaligen Erzgrube vorbei. Der Halbstein ist ein geologisches Naturdenkmal und gibt der Runde neben ihren weiteren Wegpunkten einen besonderen Naturbezug. Sie können die Wahrzeichen-Tour auch in entgegengesetzter Richtung gehen. In dieser Richtung ist ein Abstecher zum Klangpfad Trusetal möglich. Prüfen Sie die Wegdetails vor der Tour, damit die gewählte Richtung zu Ihrer Planung passt.
Der Klangpfad: hören, trommeln, innehalten
Der Klangpfad ist ein Erlebnispfad für Kinder und Erwachsene jeden Alters. Der etwa 900 m lange Rundweg führt zu ruhigen Plätzen, die zum Innehalten und Verweilen einladen. Anders als bei einer Route, deren Interesse vor allem in der Abfolge von Landschaftspunkten liegt, steht hier das unmittelbare Erleben von Klängen im Mittelpunkt.
Ein Riesenxylophon verbindet sich mit dem Rauschen der Truse. Lange Metallrohre dienen als Trommeln; Sie können darauf sitzen und ihre Vibrationen am ganzen Körper spüren. So wird der Weg nicht nur über seine Länge, sondern auch über das Hören und Fühlen erfahrbar. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet hier einen Pfad, der ausdrücklich Erwachsene und Kinder jeden Alters anspricht; die beschriebenen Klanginstallationen geben dem gemeinsamen Spaziergang ein eigenes Thema.
Bergbaugeschichte entlang einer Route
Der Trusetaler Bergbaupfad führt von Steinbach über Laudenbach und Trusetal bis nach Floh-Seligenthal. Er vermittelt Wissen über die dort vorkommenden Minerale und Erze, über ehemalige Bergwerke und Tagebaue sowie über Verarbeitung und industrielle Nutzung der Rohstoffe. Damit richtet sich der Blick nicht allein auf einzelne Stationen: Das Thema reicht vom Vorkommen der Bodenschätze bis zu ihrer weiteren Verwendung.
Als Höhepunkt des Bergbaupfads gilt der Besuch des Besucherbergwerks „Hühn“ in Trusetal. Klären Sie den aktuellen Zugang zum Bergwerk gesondert, bevor Sie einen Besuch einplanen. Der Weg unterscheidet sich damit deutlich von der Klangrunde: Neben seiner Route durch mehrere Orte gehört ein konkreter Besuch im Bergwerk zu seinem besonderen Schwerpunkt.
Romanische Baukunst am Ortsrand
Der Wallenburger Turm steht am Ortsrand von Trusetal. Als Denkmal romanischer Baukunst aus dem 13. Jahrhundert ergänzt er die Wege und ihre Natur- oder Bergbauthemen um einen kulturhistorischen Akzent. Für eine Reise, die neben Bewegung auch Architekturgeschichte einbeziehen soll, ist er ein eigener Bezugspunkt.
Erlebnisse und Unterkunftssuche abwägen
Die Wege unterscheiden sich in Format und Thema: Für den Klangpfad ist ein etwa 900 m langer Rundweg angegeben, bei der Wahrzeichen-Tour reichen die Streckenangaben bis 4,7 km, und der Bergbaupfad verbindet mehrere Orte. Überlegen Sie zuerst, welches Erlebnis den Schwerpunkt Ihrer Reise bildet.
Weitere Reiseziele entdecken: Obermaßfeld-Grimmenthal, Struth-Helmershof, Wallbach, Schwallungen, Springstille, Kaltensundheim, Fambach, Oberhof.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.