Martinfeld – Fachwerk, Geschichte und Wanderwege
Unterkünfte in Martinfeld
Martinfeld verbindet historische Dorfarchitektur mit Sakralbauten und unterschiedlichen Wanderformen. Mehrere Fachwerkhäuser stehen im Ortskern an einem Anger; die Kirche St. Ursula und Gefährtinnen besitzt historische Ausstattung. In der Umgebung lassen sich eine Etappe bis zu einem Wasserfall und ein Rundweg unterscheiden.
Fachwerk und Kirchenkunst
Im Ortskern von Martinfeld stehen mehrere historische Fachwerkhäuser an einem Anger. Ihre gemeinsame Lage gibt dem historischen Ortskern einen konkreten architektonischen Bezugspunkt. Wer sich für Dorfgeschichte interessiert, findet hier mehr als ein einzelnes historisches Gebäude: Die Häuser am Anger prägen zusammen das Bild dieses Teils von Martinfeld.
Die Kirche St. Ursula und Gefährtinnen wurde 1723 erbaut. Sie besitzt das Mittelteil eines gotischen Altars aus dem Jahr 1510 sowie einen Taufstein aus dem Jahr 1600. Besonders anschaulich ist der zeitliche Kontrast: Das datierte Mittelteil des gotischen Altars und der Taufstein stammen aus früheren Jahren als der Kirchenbau.
Im näheren Umfeld Martinfelds liegt Klüschen Hagis, eine kleine katholische Wallfahrtskirche zwischen Wachstedt und Martinfeld bei Dingelstädt. Sie ist ein eigener religiöser Bezugspunkt neben der Kirche St. Ursula und Gefährtinnen im Ort.
Schloss Martinfeld und eine Unterkunft mit Selbstversorgung
Im übergeordneten Reiseziel Schimberg wurde Schloss Martinfeld 1611 als Herrensitz erbaut. In Martinfeld steht das Schloss zugleich als Selbstversorgerherberge für Einzelreisende, Vereine, Gruppen und Verbände zur Verfügung; dazu zählen auch Schulklassen und Kirchenfreizeiten. Als Tagungshaus eignet es sich für Arbeitskreise, Seminare, Gruppen der Jugendbewegung und andere Veranstaltungen.
Für Ihre Auswahl ist damit ein konkreter Unterkunftstyp verbunden: Das Angebot richtet sich auch an Gruppen, die sich selbst versorgen möchten, und umfasst Tagungs- und Veranstaltungsnutzungen. Wenn Sie für eine Gruppenreise oder ein Seminar planen, können Sie prüfen, ob die genannten Nutzungen zu Ihrem Vorhaben passen. Da sich Betriebsangaben ändern können, sollten Sie die Einzelheiten vor einer Buchung beim Betreiber prüfen.
Eine weitere kulturhistorische Facette im übergeordneten Reiseziel Schimberg ist die Grabenmühle in Martinfeld: Sie ist eine noch erhaltene, mit Wasserkraft betriebene Mühle aus dem 16. Jahrhundert. Damit kommen zur Ortsgeschichte rund um Fachwerk, Kirche und Schloss auch Spuren der Mühlengeschichte hinzu.
Wanderwege mit unterschiedlicher Streckenform
Die zweite Etappe des Naturparkwegs Leine-Werra führt von der Ortsmitte Martinfelds bis zum Wasserfall in Großbartloff. Ihre beiden Endpunkte markieren eine lineare Etappe: Der Start liegt im Ort, das Ziel am Wasserfall in Großbartloff.
Im übergeordneten Reiseziel Schimberg ergänzt der TOP-Wanderweg Westerwald diese Streckenform als Rundweg. Er beginnt und endet am Wanderparkplatz beim Landhaus Westerwald in Martinfeld. Unterwegs führt er an den Aussichtspunkten Martinfelder Fenster und Ershäuser Fenster vorbei und passiert sprudelnde Bachläufe wie die Kalk-Sinterquellen im Wagental.
Für die Wahl zwischen den beiden Wegen ist zunächst die Streckenform entscheidend: Die zweite Etappe führt von der Ortsmitte zu einem Ziel in Großbartloff, während der TOP-Wanderweg zum Ausgangspunkt zurückkehrt. So können Sie sich an einem Etappenziel oder an einer Runde orientieren. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen des TOP-Wanderwegs.
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