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Dinslaken entdecken: Stadtgeschichte, Museen und Rundkurs

Unterkünfte in Dinslaken

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Dinslaken lässt sich über sehr unterschiedliche Spuren entdecken: Das Rittertor erzählt von der früheren Stadtstruktur, Museen nehmen die Geschichte der Stadt und des Ruhrbergbaus in den Blick, und ein Rundkurs sowie der Stadtpark bieten Anlässe für Zeit im Freien. Für Ihre Planung können Sie diese Schwerpunkte gegeneinander abwägen: Soll der Aufenthalt eher von Ausstellungen und historischen Themen geprägt sein oder von Spaziergängen und einer längeren Runde zu Fuß?

Das Rittertor als Verbindung von Burg und Stadt

Von ehemals fünf Dinslakener Stadttoren ist das Rittertor das einzige erhaltene Baudenkmal dieser Art. Es trennte das Kastell – die damalige Burg Dinslaken – von der Altstadt und verband Burg und Stadt. So wird an einem konkreten Ort sichtbar, welche Rolle das Tor in der früheren Stadtstruktur spielte. Für alle, die Dinslakens Geschichte interessiert, bildet es einen markanten Bezugspunkt neben den Themen, die in den Museen aufgegriffen werden.

Wohn- und Stadtgeschichte in den Museen

Seit September 2014 befindet sich im Ledigenheim Lohberg das Dokumentations- und Informationszentrum Ledigenheime (DIZeum). Seine Ausstellung widmet sich den Wohnheimen lediger Arbeiter des Ruhrbergbaus. Schautafeln und Vitrinen ergänzen ein Zeitzeugenkino, einen bergmännischen Türstock und einen nachgebauten Wohnraum, der die Situation um 1920 abbildet. Gerade dieser Raum setzt neben den Informationen und Exponaten einen anschaulichen Akzent. Wenn Sie einen Besuch im DIZeum planen, klären Sie die Zugangsmöglichkeiten vorab.

Das Museum Voswinckelshof behandelt Dinslakens Geschichte und Kultur in einer breiten thematischen Spannweite: Sie reicht von eiszeitlichen Harpunen und dem Dinslakener Groschen über Handel, Handwerk, Industrie, Hüte, Spielzeug und Schule bis zu den Weltkriegen und der Shoa. Hinzu kommen jährlich mehrere Wechselausstellungen zu Themen der Stadtgeschichte und darüber hinaus. Damit stehen im Museum frühe Funde, Alltags- und Wirtschaftsthemen sowie die Auseinandersetzung mit der jüngeren Geschichte nebeneinander.

Rundkurs und Stadtpark: zwei Möglichkeiten im Freien

Der etwa 17,5 Kilometer lange Rundkurs beginnt und endet an der Stadtinformation am Rittertor und führt unter anderem über den Rotbachweg. Seine Länge und der beschriebene Start- und Endpunkt helfen Ihnen, die Runde in die Tagesplanung einzuordnen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegemarkierungen vor Ort.

Für einen Spaziergang oder eine ruhigere Pause bietet der Dinslakener Stadtpark alten Baumbestand und geschwungene Wege. Direkt an den Park grenzen die Burg Dinslaken und das Burgtheater. Der Park ist außerdem Schauplatz von Veranstaltungen wie dem Stadtfest DIN-Event, einem Kinder-Flohmarkt und dem Spiel-Sport-Spaß-Fest im Juni. Wenn Sie Ihre Reise auf eine Veranstaltung abstimmen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine vorab.

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Den Aufenthalt nach den eigenen Interessen planen

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Dinslaken können Sie zuerst überlegen, welche Themen Ihren Aufenthalt prägen sollen: die Stadtgeschichte und ihre Ausstellungen oder der Rundkurs, die Wege im Stadtpark und Veranstaltungen. Prüfen Sie anschließend, welche Lage zu den Besuchen passt, die Sie selbst planen. So richtet sich die Auswahl an Ihrem gewünschten Reiseprogramm aus, ohne dass ein einzelner Schwerpunkt den Aufenthalt bestimmen muss.

Wesel: römische Geschichte und Auenlandschaft

Auch im übergeordneten Reiseziel Wesel gibt es eigenständige Themen für die Reiseplanung. In Xanten liegt der LVR-Archäologische Park Xanten auf dem Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana. Er ist Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum. Das LVR-RömerMuseum zeigt zahlreiche Originalfunde aus der römischen Stadt und den beiden Legionslagern; sie erzählen von ihrer Entstehung, Blütezeit und ihrem Untergang. Im Archäologischen Park und im RömerMuseum gibt es regelmäßig Vorführungen, Feste und Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen. Einzelne Termine und Angebote wechseln, deshalb empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf das aktuelle Programm.

Einen anderen Akzent setzt die Bislicher Insel in Xanten: Sie ist eine der letzten naturnahen Auenlandschaften am Niederrhein und steht großflächig unter Naturschutz. Das Naturschutzgebiet ist im Winterquartier für mehrere Tausend arktische Gänse, insbesondere Blässgänse und Weißwangengänse. Entlang des Weges ermöglichen drei Beobachtungshütten den Blick auf die Wasserflächen und mit etwas Glück auf zahlreiche Vogelarten. So stehen im übergeordneten Reiseziel Wesel römische Geschichte und eine geschützte Auenlandschaft als unterschiedliche Ausflugsinteressen nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Kamp-Lintfort, Wesel, Hamminkeln, Voshövel, Rheinberg, Xanten, Hünxe, Neukirchen-Vluyn.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wesel.