Rheinberg entdecken: Natur, Wege und Stadtgeschichte
Unterkünfte in Rheinberg
Rheinberg bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, Wander- und Radwege sowie Bauwerke mit einer langen Geschichte.
Natur und Wege rund um Rheinberg
Das Naturschutzgebiet Alter Rhein, Jenneckes Gatt, Niepgraben liegt in Rheinberg. Der Abschnitt Alter Rhein ist für mehrere Vogelarten Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet. Dazu zählen Eisvogel, Gänsesäger, Pfeifente, Tafelente, Teichrohrsänger und Nachtigall. Die verschiedenen Funktionen des Gebiets eröffnen Naturinteressierten unterschiedliche Perspektiven auf den Lebensraum der Vögel.
Auch für eine Reise zu Fuß gibt es verschiedene Wegbezüge. Der NiederrheinWeg schließt Rheinberg in einen 125 Kilometer langen Rundweg ein, der acht Rathäuser miteinander verbindet. Die Strecke wird in neun Etappen von ungefähr 14 bis 16 Kilometern gegangen. Diese Angaben geben einen Rahmen für die Planung, sind aber Näherungswerte: Bei einer Umleitung können sich Etappenlängen ändern.
Die Start- und Endpunkte der NiederrheinWeg-Etappen sind an den öffentlichen Verkehr angebunden. Verbindungen können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor Ihrer Reise die aktuelle Anbindung und Wegführung. Daneben verbinden gut ausgeschilderte Rad- und Wanderwege Rheinberg mit den Ortsteilen Borth, Budberg und Orsoy. Der NiederrheinWeg und diese Wege bieten verschiedene Orientierungspunkte: Hier steht eine mehrtägig gegliederte Rundroute, dort die Verbindung mit Rheinberger Ortsteilen im Blick.
Bauwerke und Geschichten aus Rheinberg
Rheinbergs historische Bauwerke verweisen auf verschiedene Epochen. Zum Bereich des Marktplatzes gehört ein gotisches Rathaus; die Geschichte der Pfarrkirche St. Peter reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Alte Kellnerei stammt aus dem Jahr 1573 und ist das einzige erhaltene Zeugnis der ehemaligen kurfürstlichen Burg. Der Zoll-/Pulverturm datiert auf 1293. Zusammen bieten diese unterschiedlichen Zeitbezüge Anhaltspunkte, um Stadtbild, Kirchen- und Burggeschichte auseinanderzuhalten.
Geführte Touren stellen Rheinbergs frühere Zoll- und Festungsstadtgeschichte vor. Termine und Buchungsbedingungen können sich ändern; erkundigen Sie sich vorab nach dem aktuellen Angebot, wenn Sie eine Tour einplanen. Auch der Maria-Kann-Weg hat einen eigenen Erinnerungsbezug: Ein Gedenkschild informiert über Leben und Werk der Namensgeberin.
Ein weiterer Schwerpunkt: der TerraZoo
Im TerraZoo Rheinberg werden rund 400 Reptilien, Amphibien, Gliederfüßer und Fische gezeigt. Zum Angebot gehören außerdem Führungen und ein breit angelegtes Bildungsprogramm, das sich besonders an Kinder und Jugendliche richtet. Damit setzt der TerraZoo einen anderen Akzent als die Bauwerke und Wege: Tiergruppen und Vermittlung stehen hier im Mittelpunkt. Die Angebote können sich ändern. Wenn Sie Ihren Besuch auf eine Führung oder das Bildungsprogramm abstimmen möchten, prüfen Sie die aktuellen Informationen vorab.
Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, welche dieser Themen Ihre Reise prägen soll: ein Interesse an Vogelarten und geschützten Lebensräumen, längere Wanderetappen, Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten oder der TerraZoo. Das hilft, den eigenen Reiseplan zu sortieren, ohne alle Erlebnisse in einen einzigen Tagesablauf zu packen.
Weitere Eindrücke im übergeordneten Reiseziel Wesel
Im übergeordneten Reiseziel Wesel kommen eigenständige Natur- und Kulturthemen hinzu. In Xanten befindet sich auf dem Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana der LVR-Archäologische Park, Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum. Das LVR-RömerMuseum zeigt zahlreiche Originalfunde aus der römischen Stadt und den beiden Legionslagern. Sie erzählen von Entstehung, Blütezeit und Untergang der Stadt. Ein Rundgang führt durch die römischen Jahrhunderte in einem spektakulären Bauwerk. Im Park und im Römermuseum gibt es regelmäßig Vorführungen, Feste und Aktionen zum Zuschauen und Mitmachen; einzelne Termine und Angebote ändern sich.
Ein anderer Naturakzent ist die Bislicher Insel in Xanten: Sie zählt zu den letzten naturnahen Auenlandschaften am Niederrhein und steht großflächig unter Naturschutz. Das Naturschutzgebiet ist im Winterquartier für mehrere Tausend arktische Gänse, darunter besonders Blässgänse und Weißwangengänse. Entlang des Weges ermöglichen drei Beobachtungshütten den Blick auf die Wasserflächen und, mit etwas Glück, auf zahlreiche Vogelarten. Diese Themen ergänzen Rheinbergs eigene Natur- und Geschichtsbezüge um weitere Facetten des übergeordneten Reiseziels Wesel.
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