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Herten: Schlosspark, Halden und Industriekultur erleben

Unterkünfte in Herten

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Schlosspark Herten, Ewaldsee und die Haldenlandschaft setzen unterschiedliche Akzente: barocke Gartengestaltung, Lebensräume am Wasser, Wege für verschiedene Aktivitäten und Spuren des Bergbaus. So können Sie den Aufenthalt nach Natur, Bewegung oder Industriekultur ausrichten, statt alle Ausflüge nach demselben Muster zu planen.

Garten, Wald und Wasser

Im Schlosspark Herten verbinden sich barocke Gartengestaltung und der Charakter eines englischen Landschaftsparks. Mehr als 200 Baumarten machen den Park auch botanisch interessant: Bei einem Spaziergang kommt zur Gartenanlage die Vielfalt der Bäume hinzu. Die Wege durch Schlosspark Herten und Schlosswald werden zum Joggen, Radfahren und Spazieren genutzt.

Der Schlosswald umfasst 179 Hektar und verfügt über ein neun Kilometer langes Netz aus Fuß- und Radwegen. Im 49,8 Hektar großen Schutzgebiet Telgenbusch gibt es Routen zum Radfahren, Wandern und Reiten. Fläche und Wegnetz einerseits, verschiedene Nutzungen andererseits geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tagesplanung.

Der Ewaldsee bietet zahlreichen Pflanzen und Tieren Lebensraum, darunter Reiherenten und Haubentaucher. Zwei Rundwege beginnen am Südende des Sees. Wer Natur und eine Rundwanderung in die Planung aufnehmen möchte, findet hier beides als konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass eine bestimmte Tourenlänge vorgegeben ist.

Wege und Ausblicke auf den Halden

Auf Halde Hoppenbruch gibt es serpentinenartige Wege zum Wandern und für Mountainbike-Touren. Das Spektrum reicht von leichten Routen bis zu anspruchsvollen Trails mit Sprüngen. Da sich Trailbedingungen und Betriebsabläufe ändern können, prüfen Sie beides vor der Tour.

Halde Hoheward und Halde Hoppenbruch bilden gemeinsam eine 220 Hektar große Haldenlandschaft, die als Europas größte beschrieben wird. Der Landschaftspark Hoheward verbindet einen ehemaligen Zechenstandort mit weitläufigen Grünflächen, Kunstinstallationen und Ausblicken über die Region. Zahlreiche Wege eignen sich dort zum Wandern und Radfahren.

Das Horizontobservatorium arbeitet mit Sichtmarken und zwei monumentalen Bögen, um Sonne, Sonnenwenden und Jahreszeiten zu beobachten. Stand August 2026 kann das Observatorium nicht betreten werden; die Fertigstellung der geplanten Sanierung ist für Ende 2027 anvisiert. Die Sonnenuhr auf Hoheward ist dagegen zu Fuß frei zugänglich.

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Industriekultur und Tourenplanung

Die Architektur der Zeche Ewald ist von drei Bergbauepochen geprägt. Dazu gehören der Malakowturm, Schacht 2 und das Fördergerüst von Schacht 7. Der Zeche-Ewald-Komplex ist denkmalgeschützt und lässt sich entlang der Ewaldpromenade oder bei einer Führung erkunden. Im RVR-Besucherzentrum Hoheward an der Zeche Ewald befindet sich die interaktive Ausstellung „Neue Horizonte – Auf den Spuren der Zeit“.

Eine kostenfreie QR-Code-Rallye ist als digitale Schnitzeljagd beschrieben. Sie umfasst zwölf Stationen; empfohlen sind etwa eine bis eineinhalb Stunden. Der Startpunkt liegt am Eingang der Lohn- und Lichthalle, in der das Besucherzentrum untergebracht ist. Prüfen Sie die Angebotsdetails vor Ihrem Besuch.

Für eine Radtour folgt die Allee des Wandels einer früheren Zechenbahntrasse über Herten Richtung Westerholt. Sie beginnt am RVR-Besucherzentrum Hoheward und ist ungefähr 31 Kilometer lang. Radknoten 43 von radrevier.ruhr führt direkt zum Gelände der Zeche Ewald. Anders als die beiden Rundwege am Ewaldsee ist die Allee des Wandels eine Radroute.

Die Zeche Ewald wird außerdem von den Buslinien SB27 und 210 über die Haltestellen Bergwerk Ewald 1/2 und Gelsenkirchener Str. bedient. Prüfen Sie die ÖPNV-Angaben vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Oer-Erkenschwick, Gladbeck, Haltern Am See, Recklinghausen, Marl, Datteln, Waltrop, Castrop-Rauxel.

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