Waltrop: Technikgeschichte und grüne Erholungsräume
Unterkünfte in Waltrop
Waltrop verbindet markante Technikgeschichte mit Stadtgeschichte und Erholungsräumen im Freien. Das alte Schiffshebewerk Henrichenburg, historische Orte im Stadtgebiet und Waltrops größte Parkanlage zeigen unterschiedliche Seiten des Reiseziels. Welche davon Sie besonders interessiert, kann auch Ihre Wahl des Unterkunftsstandorts mitbestimmen.
Technikgeschichte und historische Bauwerke
Das 1899 erbaute alte Schiffshebewerk Henrichenburg ist Deutschlands erstes Schwimmerhebewerk nach dem Auftriebsprinzip und bis heute das größte Bauwerk am Dortmund-Ems-Kanal. Seine Besonderheit liegt im Schwimmerprinzip, das dem Hebewerk seinen Namen gibt. So steht es für eine markante Facette von Waltrops Technikgeschichte.
Einen anderen historischen Akzent setzt der Tempel in Waltrops Altstadt. Das zweigeschossige Fachwerkhaus wurde vermutlich 1576 erbaut und gilt als Waltrops ältestes Fachwerkhaus. Schiffshebewerk und Tempel stehen damit für verschiedene Perspektiven: hier ein besonderes Bauwerk am Kanal, dort ein altes Fachwerkhaus im Stadtbild.
Stadtgeschichte, Kultur und Treffpunkte
Das Kulturforum Kapelle umfasst die ehemalige Krankenhauskapelle, ein Foyer mit Treppenhaus und Räume der städtischen Musikschule. Es steht Bürgern und Künstlern aus Stadt und Region sowie Vereinen und Verbänden für unterschiedliche Veranstaltungen offen. Die unterschiedlichen Räume bieten einen vielseitigen Rahmen für Veranstaltungen.
Im Waltroper Heimatmuseum ist die Geschichte der Stadt dokumentiert; zugleich ist das Museum der Sitz des Heimatvereins. In der Fußgängerzone liegt der Platz um den Kiepenkerlbrunnen im Herzen Waltrops. Seit 1982 entwickelte er sich zunehmend zu einem Treffpunkt der Waltroper, und auch das Brunnengeflüster findet dort statt. Die genannten Orte zeigen, wie sich Stadtgeschichte und heutiges Stadtleben an unterschiedlichen Plätzen begegnen.
Parkanlagen und Erholung im Freien
Der Moselbachpark ist Waltrops größte Parkanlage und grenzt unmittelbar an den Marktplatz, auch Raiffeisenplatz genannt, und die Innenstadt. Der Park wurde 1976 offiziell eingeweiht. Aus der alljährlichen Feier zu seinem Geburtstag entstand das Waltroper Parkfest. So gehören sowohl die Lage im Stadtgebiet als auch die überlieferte Festtradition zu seiner besonderen Rolle.
Das Areal der ehemaligen Dortmunder Rieselfelder umfasst rund 1.000 Hektar; etwa 450 Hektar davon liegen auf Waltroper Stadtgebiet. Es bietet zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Eine weitere stadnahe Erholungsanlage ist der Zechenwald, zu dem ein Calisthenics-Parcours gehört.
Der Spurwerkturm besitzt eine Aussichtsplattform etwa zehn Meter über dem Haldenniveau mit Panoramablick. Prüfen Sie vor dem Besuch die Zugangsmöglichkeiten. Auch der 40 Meter hohe Turm der St.-Peter-Kirche lässt sich möglicherweise besichtigen und besteigen; dafür ist entsprechende Kondition erforderlich. Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Ein Ort der Erinnerung
Ein Mahnmal erinnert an das Entbindungslager am Rand der Rieselfelder. Es wurde im April 1943 für Polinnen und sogenannte „Ostarbeiterinnen“ aus Westfalen eingerichtet. Diese Geschichte ergänzt die Eindrücke von Technik, Stadtleben und Natur um einen ernsten Teil der Waltroper Vergangenheit.
Welche Unterkunft passt zu Ihren Plänen?
Vergleichen Sie anschließend den Standort einer Unterkunft mit den Orten, die Sie besuchen möchten.
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