Ahden: Wandern im Almetal und Kultur entdecken
Unterkünfte in Ahden
Ahden liegt im Tal der Alme. Die Wanderangebote reichen von einer leichten, kurzen Runde bis zu einer 27 Kilometer langen Strecke; dazu kommen die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler und ein Panoramablick auf die Flächen des Flughafens. Damit stehen für die Reiseplanung unterschiedliche Interessen nebeneinander: Bewegung in der Landschaft, Ortsgeschichte und ein Blick auf Start- und Landebahn, Rollwege und Vorfeld.
Wandern rund um Ahden
Der A3-Wanderweg „Heinbergweg“ ist eine leichte 3,2 Kilometer lange Rundwanderung. Sie beginnt und endet an der Kluskapelle Ahden. Direkt an der Kapelle befinden sich ein Parkplatz und eine Wandertafel. Länge, Einstufung und Rundform geben der Tour einen klaren Rahmen für einen kürzeren Wandertag.
Eine deutlich längere Option ist die 27 Kilometer lange Wanderstrecke über den Ahdener Talweg nach Wewelsburg. Auf dem Rückweg verläuft sie entlang der Alme und über die Kaiserroute durch Ahden bis nach Brenken. Im Unterschied zur Runde an der Kluskapelle führt diese Strecke durch mehrere benannte Orte und schließt Abschnitte entlang der Alme ein. Die beiden Wege unterscheiden sich somit nicht nur in ihrer Länge, sondern auch in der beschriebenen Streckenführung.
Für die Wahl einer Unterkunft können Sie zuerst überlegen, ob eine überschaubare Wanderung, eine längere Tour oder weitere Erlebnisse den Aufenthalt prägen sollen. Ahden liegt im Almetal, während die längere Route den Fluss außerdem als Teil ihres Verlaufs einbezieht. So lässt sich der Wanderschwerpunkt nach Streckenmaß und Verlauf auswählen.
Kirche und Flughafenblick
Die Pfarrkirche St. Antonius Einsiedler wurde in den Jahren 1911 und 1912 erbaut. Ihre Bauzeit setzt einen konkreten historischen Bezugspunkt in Ahden. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann diesen Ortsbezug neben die Wanderwege stellen, statt den Aufenthalt ausschließlich nach der Länge einer Tour auszurichten.
Am Standort des Paderborn-Lippstadt Airport in Büren-Ahden gibt es im Quax-Hangar eine Dachterrasse mit Panoramablick auf die Start- und Landebahn, die Rollwege und das Vorfeld. Das ist ein anderes Blickmotiv als das Almetal: Hier richtet sich die Aussicht auf die Flächen des Flughafens. Zusammen mit der Pfarrkirche erweitert dieser besondere Ort den Blick auf Ahden um Themen jenseits des Wanderns.
Weitere Erlebnisse im übergeordneten Reiseziel Büren
Im übergeordneten Reiseziel Büren bietet die Kulturgeschichte weitere eigenständige Anlaufpunkte. In der Bürener Innenstadt steht die Jesuitenkirche „Maria Immaculata“. Sie wurde von 1754 bis 1773 nach Bauplänen von Franz Heinrich Roth im spätbarocken Stil errichtet und gilt als eines der prächtigsten Barockwerke in Nordrhein-Westfalen.
Die Mittel- und Bohrmühle liegen in den Almeauen an der alten Stadtmauer am Mühlengraben und in Sichtweite der Jesuitenkirche. Heute sind sie ein „Museum zum Anfassen“ für Groß und Klein. In den Sommermonaten finden dort regelmäßig öffentliche Führungen von etwa 60 Minuten statt. Sie erläutern die Geschichte der Mühle und veranschaulichen die praktischen Abläufe einer alten Steinmühle; ausgenommen sind Monate mit Sonderveranstaltungen. Wenn Sie eine Führung einplanen, prüfen Sie den Terminplan. Als anderes Bewegungsformat gibt es in Büren den 44 Kilometer langen Auen-Radweg, einen Rundkurs mit Start an der Jesuitenkirche.
Im Bernhard-Wolff-Schulmuseum der Stadt Büren wird das Schulleben der Kaiserzeit mit Mobiliar, Bildern, Dokumenten und Plakaten gezeigt. Hauptstück ist ein Klassenzimmer aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Besucher können dort mit dem Griffel auf Schiefertafeln schreiben. Das Schützenmuseum der St.-Sebastian-Bruderschaft Büren befindet sich im Eulenturm an der Ostmauer der Stadtbefestigung. Auf zwei Etagen zeigt es alte Dokumente, Gebrauchsgegenstände, Uniformen und Fahnen.
Auch Wewelsburg, ein Ortsteil der Stadt Büren, verbindet Baugeschichte mit einem Museum. Die Burg wurde von 1603 bis 1609 im Stil der Weserrenaissance als Dreiecksschloss erbaut. In der Wewelsburg beherbergt ein Museum die Geschichte des ehemaligen Fürstbistums Paderborn: In 29 Räumen wird die Geschichte des Paderborner Landes von den Anfängen der Besiedlung bis zur Säkularisation 1802 dargestellt. So unterscheiden sich die kulturellen Themen im übergeordneten Reiseziel Büren deutlich voneinander – von sakraler Architektur und Mühlengeschichte bis zu Schul- und Regionalgeschichte.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Büren.