Braunshausen entdecken
Unterkünfte in Braunshausen
Braunshausen zeigt seine Eigenart in markanten Details: eine Kirche mit neugotischer Innenausstattung und seltenem mechanischem Uhrwerk, eine Heckenlandschaft mit Spuren früherer Landnutzung und Wege zu Kapelle und Friedhof sowie durch Wiesen und Felder. Natur, Geschichte und Spaziergänge geben Ihrer Reiseplanung unterschiedliche Anknüpfungspunkte.
Kirche und Ortsgeschichte
Die St.-Antonius-Kirche in Braunshausen wurde 1898 begonnen und 1903 feierlich eingeweiht. Zu ihrer Ausstattung gehört eine neugotische Innenausstattung. Die Orgel stammt aus der Werkstatt der Gebrüder Stockmann in Werl und aus dem Jahr 1908. Drei Glocken wurden 1900 gegossen; nur die kleinste überstand beide Weltkriege. Hinzu kommt ein seltenes mechanisches Uhrwerk. So vereint die Kirchengeschichte mehrere konkrete Zeitspuren: den Bau und die Weihe, das Instrument und die Glocken. Wer sich für historische Ausstattung interessiert, findet hier mehr als ein einzelnes Baudatum.
Heckenlandschaft und Spuren früherer Nutzung
Das Naturschutzgebiet Heckenlandschaft Braunshausen schützt einen ausgedehnten Hecken-Grünlandkomplex. Es umfasst außerdem eine Wacholderheide, die durch frühere extensive Beweidung entstand und als Relikt einer alten Kulturlandschaft gilt. Der Landschaftscharakter verbindet damit zwei Perspektiven: den heutigen Schutz des Hecken- und Grünlandkomplexes und eine frühere Nutzungsform, die in der Wacholderheide erkennbar bleibt. Das ist ein eigener Schwerpunkt neben Kirche und Ortsgeschichte.
Wege zwischen Kapelle, Friedhof und Medebacher Bucht
Der Kreuzweg umfasst vierzehn Stationen und dient zugleich als Spazierweg, der an der Kapelle oberhalb von Braunshausen endet. Der Klippenweg verbindet den Ruhewald mit dem Sportplatz von Braunshausen. Rund um Braunshausen laden Wege zum Spazierengehen und Wandern durch Wälder und Wiesen ein. Einen weiteren Landschaftsbezug bietet der Zugangsweg zum Sauerland-Höhenflug: Er beginnt in Braunshausen und führt durch Wiesen und Felder quer durch die Medebacher Bucht. Die Wege unterscheiden sich durch ihre Bezugspunkte: Hier stehen Kapelle und örtliche Ziele im Mittelpunkt, dort der Zugang zu einer ausgedehnten Landschaft.
Der Totenweg führt zum Friedhof von Hallenberg. Heute hat er den Charakter eines Wirtschaftswegs und eines beliebten Spazierwegs für Gäste und Einheimische. Eine weitere Fußverbindung schafft die Nuhne-Brücke: Sie verbindet Braunshausen und Rengershausen über die Landesgrenze hinweg und ermöglicht Fußgängern den Weg ins nahegelegene Hessen. Zentral an der Kampstraße liegt der Spielplatz Braunshausen mit Rutschen, Klettergeräten und einer Seilbahn. Wege, Brücke und Spielplatz setzen damit jeweils andere Akzente für die Planung Ihrer Zeit vor Ort.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Hallenberg
Auch Hallenberg bietet eigene historische und kulturelle Themen. Der historische Stadtkern bewahrt den typisch ringförmigen Straßenverlauf um den Standort der Burg und umfasst zahlreiche Fachwerkhäuser, die Pfarrkirche und den Marktplatz. Im Informations- und Kommunikationszentrum KUMP in Hallenberg lässt sich die Hallenberger Osternacht multimedial erleben. Im Hallenberger Eishäuschen befindet sich eine Dauerausstellung mit Eisskulpturen des heimischen Eiskünstlers Joachim Knorra. Auf der Freilichtbühne Hallenberg wurden seit 1946 mehr als 100 Stücke inszeniert; außerdem gab es einige Gastspiele. So stehen die Wege und Landschaften Braunshausens neben einem eigenständigen Stadtkern und Kulturangeboten im übergeordneten Reiseziel Hallenberg.
Den Aufenthalt nach den eigenen Interessen ausrichten
Legen Sie zunächst fest, welche Orte und Erlebnisse in Ihrer Reiseplanung stehen, und gleichen Sie anschließend die konkrete Lage einer Unterkunft mit diesem Plan ab. So richtet sich die Suche an Ihren eigenen Schwerpunkten aus.
Weitere Reiseziele entdecken: Hesborn, Liesen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hallenberg.