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Uslar entdecken: Fachwerk, Stadtgeschichte und Wege

Unterkünfte in Uslar

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uslar verbindet eine von Fachwerk geprägte Altstadt mit historischen Bauwerken, einem Museum zur Solling-Region und einer klar gegliederten Gartenanlage. Der historische Stadtrundgang führt mehrere dieser kulturellen Blickpunkte zusammen; eine mittelschwere Route und der nahe Bergsee in Delliehausen ergänzen den Stadtbesuch um andere Ausflugsoptionen. So können Sie überlegen, ob Ihr Aufenthalt vor allem der Stadtgeschichte gelten oder zusätzlich Landschaft und Bewegung einbeziehen soll.

Geschichte im Stadtbild entdecken

Fachwerkbauten prägen die Altstadt. Das Alte Rathaus entstand 1476 und diente ursprünglich als Kaufhaus. Die Stadtmauer wird erstmals 1423 erwähnt. An der St.-Johannis-Kirche ist der Turm teilweise romanisch. Diese Bau- und Zeitspuren zeigen, dass sich die Stadterkundung nicht auf eine einzelne Epoche beschränkt. Die Tourist-Information liegt direkt in der Altstadt; für den historischen Stadtrundgang empfiehlt sich der Start an der Tourist-Information am Alten Rathaus.

Der Rundgang führt an alten Fachwerkhäusern und den Ruinen von Schloss Freudenthal vorbei und setzt sich zur St.-Johannis-Kirche, den historischen Sattelhöfen, dem Museumsquartier und Götzenhof fort. Schloss Freudenthal entstand 1559 im Stil der Weserrenaissance. Damit verbindet der Rundgang unterschiedliche historische Stationen: Sie können die Altstadt als zusammenhängende Erkundung angehen, statt den Blick auf ein einzelnes Gebäude zu beschränken.

Museum und Garten als eigene Blickwinkel

Im Museum Uslar gibt es Ausstellungen und Informationen zur Solling-Region auf rund 1.000 Quadratmetern. Das Museum befindet sich im vollständig sanierten Hattorf Sattelhof aus dem Jahr 1677. Regionale Themen und ein historischer Baukörper prägen hier gemeinsam den Besuch. Der historische Bauerngarten ergänzt diesen Blick mit geometrisch angeordneten Beeten, zu denen vier große quadratische Beete gehören. Ausstellung und Garten setzen damit unterschiedliche Akzente bei der Erkundung von Uslar.

Stadtrundgang und Touren unterscheiden

Die Forest Ranger-Route bildet einen anderen Ausflugsschwerpunkt als der historische Stadtrundgang: Sie ist 9,01 Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft. So können Sie zwischen einer Folge historischer Stationen und einer klar bezifferten Tour wählen. Prüfen Sie anschließend, welche Lage zu den Stationen passt, die Sie besuchen wollen.

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Im nahe gelegenen Delliehausen liegt der Bergsee. Er entstand aus einem ehemaligen Braunkohletagebau, der zu einem See umgewandelt wurde, und ist seit 1985 als Naturdenkmal ausgewiesen. Seine Entstehungsgeschichte unterscheidet sich deutlich von den Bau- und Ausstellungsthemen in Uslar. Zusammen mit der Forest Ranger-Route eröffnet er einen weiteren Blick auf die Umgebung, während Rathaus, Kirche, Sattelhöfe und Museum den Stadtrundgang prägen.

Ein eigener Kulturakzent im übergeordneten Reiseziel Northeim

Auch Northeim bietet einen eigenständigen kulturgeschichtlichen Bezugspunkt: Die Northeimer Stadtmauer wurde zwischen 1252 und 1305 erbaut; etwa die Hälfte ist noch gut erhalten. Die ehemalige Pilgerherberge Sankt Spiritus beherbergt das Museum der Stadt und gehört zu den bedeutendsten gotischen Fachwerkgebäuden Niedersachsens. Einen anderen Akzent setzt das Theater der Nacht. Es ist seit August 2001 in den Räumen einer umgebauten alten Feuerwache ansässig, arbeitet ausschließlich mit Puppen, Masken und Objekten und widmet sich Sagen, Mythen und Märchen. Diese Northeimer Themen ergänzen den Blick auf Uslar, ohne die beiden Orte zu einer einzigen Stadtbesichtigung zu vermischen.

Weitere Reiseziele entdecken: Dinkelhausen, Volpriehausen, Delliehausen, Schönhagen, Bodenfelde, Kalefeld, Dassel, Nörten-Hardenberg.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Northeim.

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