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Medow: Peene-Südkanal, Dorfkirche und Radroute

Unterkünfte in Medow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Medow verbindet einen durch den Ortsteil fließenden Kanal mit einer Dorfkirche, deren Baugeschichte sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Auch der Peenetal-Rundweg führt durch den Ort. Damit stehen für Ihre Reiseplanung unterschiedliche Interessen nebeneinander: Radfahren, Landschaft und historische Bauformen.

Kanal und Radroute als örtliche Orientierung

Der Peenetal-Rundweg ist insgesamt 140 Kilometer lang und in drei Etappen gegliedert. In Medow führt er am ehemaligen Pferdestall mit Gutsschmiede vorbei. Der Peene-Südkanal fließt durch den Ortsteil und ist auf dem Radweg gut zu erkennen. Die Weglänge und Etappenzahl beziehen sich auf den Rundweg, nicht auf eine Strecke allein in Medow. Wenn Sie eine Radtour einplanen, prüfen Sie vorher die aktuelle Routenführung und Beschilderung. Medow liegt an der Bundesstraße B 199. Als Orientierung im näheren Umfeld liegt die Hansestadt Anklam etwa 10 Kilometer östlich von Medow.

Die Dorfkirche und ihre Baugeschichte

Die Dorfkirche Medow ist ein verputzter Backsteinbau mit einem Kern aus dem 15. Jahrhundert. 1695 wurde sie nach Süden erweitert. Um 1900 erhielt die Kirche eine neugotische Überformung sowie einen vorgestellten Turm mit geschweifter Haube und Laterne. Bei einer Generalerneuerung im Jahr 1900 bekam sie ihre heutige Gestalt; am 12. Februar 1901 wurde sie neu geweiht. Die Abfolge macht mehrere Bauphasen an einem Gebäude nachvollziehbar.

Auch die Ausstattung vereint unterschiedliche Stile und Herkunftsgeschichten: Zur Kirche gehören ein barocker Kanzelaltar mit salomonischen Säulen aus der Zeit um 1700 und eine romantische Orgel von P. B. Völkner. Die Glasfenster und Glocken stammen aus der Klosterkirche in Stolpe. So ergänzen Ausstattung und Architektur einander, ohne dass sich die Geschichte der Kirche auf eine einzelne Bauzeit beschränkt.

Medow wurde erstmals 1310 urkundlich erwähnt. Der slawische Ortsname bedeutet so viel wie „Honigdorf“. 1720 gelangte der Ort im Rahmen der Friedensvereinbarung von Stockholm an das Königreich Preußen und wurde unter König Friedrich Wilhelm I. zu einem „königlichen Dorf“. Auch die kirchliche Entwicklung gehört zur Ortsgeschichte: Der Pfarrsitz wurde nach Medow verlegt, wo die dortige Kapelle vergrößert werden musste.

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Vorpommern-Greifswald im größeren Maßstab

Über Medow hinaus bietet das übergeordnete Reiseziel Vorpommern-Greifswald einen regionalen Blick auf Natur und Kultur. Die drei Naturparke im Landkreis nehmen zusammen fast 40 Prozent der Landkreisfläche ein. In Anklam, etwa 10 Kilometer östlich von Medow, widmet sich das Otto-Lilienthal-Museum dem Flugpionier, Maschinenbauingenieur und Humanisten Otto Lilienthal. Es ist ein technisches Personenmuseum in seiner Heimatstadt. Diese regionalen Themen stehen neben dem örtlichen Schwerpunkt auf Kanal, Rundweg und Dorfgeschichte und eröffnen andere Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Medow können Sie deshalb zuerst überlegen, welche Themen Ihre Reise prägen sollen: die Radroute und der Peene-Südkanal, die Baugeschichte der Dorfkirche oder auch weitere Ziele im übergeordneten Vorpommern-Greifswald.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Anklam-Land.