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Wedendorfersee entdecken: See, Wege und Schlossgeschichte

Unterkünfte in Wedendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wedendorfersee ist ein Reiseziel, in dem der See und die umgebende Landschaft den Charakter prägen. Der Wedendorfer See umfasst etwa 24 Hektar und hat ein naturnahes Ufer mit einem nahezu geschlossenen Schilfgürtel. Er ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebiets „Köchelsdorfer Mühle einschließlich Wedendorfer See“. Wasser, Schilf und geschützte Landschaft geben dem Ort eine klare Naturkulisse; Wanderwege und historische Bauwerke ergänzen sie um weitere Entdeckungen.

See und Wege zu Fuß

Ein mit LEADER-Fördermitteln finanzierter Wanderweg ermöglicht es, den Wedendorfer See zu umrunden. Darüber hinaus ist das Landschaftsschutzgebiet durch Wander- und Spazierwege gut erschlossen. Die konkrete Seeumrundung und die weiteren Wege im Schutzgebiet setzen unterschiedliche Akzente: Sie können Ihre Tour auf den See beziehen oder den Spaziergang im größeren Landschaftsraum in den Mittelpunkt stellen. Prüfen Sie vor der Tour die örtlichen Bedingungen.

Mit dem Rad durch historisches Agrarland

Auch eine Radtour führt durch die Landschaft: Auf ruhigen, abgelegenen Wegen verläuft sie durch historisches Agrarland und das heutige Landschaftsschutzgebiet Köchelsdorfer Mühle bis an den Wedendorfer See heran. Anders als der Wanderweg, der die Umrundung des Sees ermöglicht, nähert sich die Radtour dem Wasser aus der umgebenden Kulturlandschaft.

Tiene, Tal und alter Baumbestand

Die Tiene entspringt am Westufer des Wedendorfer Sees als dessen Abfluss. Nördlich der Landesstraße verläuft sie leicht mäandrierend durch ein enges Erosionstal mit ausgeprägtem Steilhang. Erlen- und Eschengaleriewälder begleiten ihren Lauf bis zum aufgestauten Mühlenteich der ehemaligen Köchelstorfer Mühle. So reicht die Landschaftsbeschreibung vom Schilfufer des Sees bis zu einem deutlich eingeschnittenen Talraum.

Am Wanderweg zum Wedendorfer Schloss weist der Laubwaldgürtel attraktiven alten Baumbestand auf, insbesondere Buchen und Eichen. Schloss Wedendorf wurde 1697 als Barockschloss errichtet und Anfang des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil umgebaut. Die Baugeschichte umfasst damit zwei klar benannte Phasen: die Errichtung als Barockschloss und die spätere klassizistische Umgestaltung.

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Orgel und Gruft in Kirch Grambow

Auch die Dorfkirche Kirch Grambow bietet konkrete kulturhistorische Details. Friedrich Friese (Friese III) baute ihre Orgel 1864. Unter der Kirche befindet sich eine Gruft mit Särgen der Patronatsfamilien von Bülow und von Plessen. Orgel und Gruft geben Einblick in unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte, von der Baugeschichte eines Instruments bis zur Erinnerung an die Patronatsfamilien.

Nordwestmecklenburg im größeren Rahmen

Der übergeordnete geografische Rahmen ist Nordwestmecklenburg. Im Norden des Landkreises liegt der Landschaftsraum „Nordwestmecklenburgisches Hügelland mit Wismarbucht“, im Süden die „Westmecklenburgische Seenlandschaft mit Schweriner See“. Endmoränenzüge, flachwellige Grundmoränenplateaus, Steil- und Flachküsten, Schmelz- und Abflussrinnen sowie Sanderflächen prägen das Landschaftsbild des Landkreises. So lässt sich Wedendorfersee in einem Kreis verorten, dessen Landschaft von unterschiedlichen Formen bestimmt wird.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordwestmecklenburg.