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Metelsdorf entdecken: Findlingsgarten, Quellen und Geschichte

Unterkünfte in Metelsdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Metelsdorf liegt in einer hügeligen Endmoränenlandschaft, die vor rund 10.000 Jahren während der letzten Eiszeit entstand. Der Findlingsgarten gibt diesem geologischen Hintergrund einen konkreten Anker: Sein Mittelpunkt ist ein etwa 1,8 Milliarden Jahre alter Granitfindling aus Småland in Schweden. Damit stehen zwei sehr unterschiedliche Zeiträume nebeneinander – die Entstehung der Landschaft und die lange Geschichte des Gesteins. Die 2.000 Quadratmeter große Grünfläche versammelt diese Erdgeschichte an einem Ort. Hinweisschilder erklären Alter, Herkunft, Farbe und Verwendung der Findlinge. Wer mit Kindern reist, kann die Beschriftungen als Gesprächsanlass nutzen und den Blick auf einzelne Steine lenken.

Findlingsgarten und Eiszeitlandschaft

Eine Rastfläche ist am Findlingsgarten vorhanden; prüfen Sie vor Ort, ob sie bei Ihrem Besuch nutzbar ist. Der Garten lässt sich als eigener geologischer Schwerpunkt einplanen, während der Wanderweg Landschafts- und Geschichtsthemen auf einer längeren Strecke verbindet. So können Sie abwägen, ob Sie sich vor allem mit den Findlingen beschäftigen oder den Weg in Ihre Tagesplanung aufnehmen möchten.

Wandern und Quellen

Der Findlingsgarten liegt an einem sechs Kilometer langen Natur- und Geschichtswanderweg zwischen Metelsdorf und Schulenbrook. Ein Rundweg am Findlingsgarten schließt ein eiszeitliches Kesselmoor und die Metelsdorfer Quellen ein. Auf diese Weise treffen auf dem Rundweg eine Geländeform aus der Eiszeit und ein Ort mit eigener Geschichte der Wasserversorgung aufeinander. Prüfen Sie die Routenangaben vor Ihrer Tour lokal, da sich Weginformationen ändern können.

Für die Anfahrt zu den Metelsdorfer Quellen führt der Weg von der A20-Ausfahrt 8, Wismar-Mitte, über die B208 und lokale Straßen bis zum Maibruchweg. Prüfen Sie diese Wegführung vor der Fahrt nochmals vor Ort.

Archäologische und historische Spuren

Archäologische Bodenfunde in Metelsdorf dokumentieren die frühe Besiedlung der Gemeinde. Bei Klüssendorf liegt der bronzezeitliche Grabhügel Tridamsberg, der um 2000 v. Chr. angelegt wurde. Die Metelsdorfer Quellen versorgten Wismar mehr als 400 Jahre lang mit Trinkwasser, bis 1967. Große Teile der Gemeinde gehörten fast 600 Jahre lang zum Heiligen-Geist-Hospital in Wismar. Die Themen reichen damit von frühen Siedlungsspuren über den Grabhügel bis zur langen Geschichte der Quellen und der Zugehörigkeit zum Hospital. Für alle, die gern verschiedene historische Zeiträume betrachten, bieten diese Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

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Den Aufenthalt nach Interessen planen

Stehen historische Spuren im Vordergrund, bieten Bodenfunde, Tridamsberg und die Geschichte der Quellen andere Anknüpfungspunkte. Richten Sie die Wahl Ihrer Unterkunft danach aus, welche Themen Sie in Ihrer Reiseplanung verbinden möchten, und prüfen Sie die Lage anhand Ihrer vorgesehenen Wege.

Nordwestmecklenburg im größeren Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Nordwestmecklenburg umfasst der Norden den Landschaftsraum „Nordwestmecklenburgisches Hügelland mit Wismarbucht“; im Süden liegt die „Westmecklenburgische Seenlandschaft mit Schweriner See“. Endmoränenzüge, flachwellige Grundmoränenplateaus, Steil- und Flachküstenabschnitte, Schmelz- und Abflussrinnen sowie Sanderflächen prägen das Landschaftsbild des Landkreises. Dieser weitere landschaftliche Rahmen ergänzt die konkreten Eiszeitspuren, die Metelsdorf selbst kennzeichnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Barnekow, Lübow, Hohen Viecheln, Groß Stieten, Ventschow, Bobitz, Bad Kleinen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen.

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