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Lelkendorf: Gutsgeschichte, Kultur und Peene

Unterkünfte in Lelkendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lelkendorf eröffnet verschiedene Zugänge: die Geschichte des Gutes und der Familie von Levetzow, Kultur im Kulturgut und Schloss sowie Wasserwanderung und Naturbeobachtung an der Peene. Wer eine Unterkunft sucht, kann zunächst abwägen, ob Bau- und Kulturgeschichte, ein Aufenthalt im Schloss oder der Fluss- und Niederungsraum den Schwerpunkt setzen soll.

Gutsgeschichte, Kultur und Schloss

Das Gut Lelkendorf ist seit 1225 Familiensitz der Familie von Levetzow, mit einer Unterbrechung von 1945 bis 1989. Diese Zäsur gehört ebenso zur Geschichte wie die lange familiäre Verbindung.

Im Kulturgut Lelkendorf wurde die frühere KFL-Halle in einen Konzertsaal umgebaut. Dort gibt es ein ganzjähriges Kulturprogramm; einzelne Veranstaltungen können wechseln. Wenn ein bestimmtes Konzert für Ihre Reise wichtig ist, prüfen Sie den Termin vorab. Ein Gastatelier mit Ferienwohnung ergänzt das Kulturangebot; die Wohnung ist für dort arbeitende Künstler vorgesehen.

Schloss Lelkendorf bietet Besuchern zwei Ferienwohnungen, um das Schloss zu erleben. Das Kulturgut nennt dagegen eine Ferienwohnung für dort arbeitende Künstler: Die beiden Angebote unterscheiden sich damit nach ihrem Bezug. Zum Schloss gehören außerdem ein historischer Saal, der für Konzerte genutzt wird, sowie eine Sauna und ein Park mit Feuerstelle, Steinofen und alten Bäumen. So stehen am Schloss Aufenthaltsmöglichkeiten und ein kultureller Ort nebeneinander.

Kirchenarchitektur in Groß Markow

Die Dorfkirche Groß Markow setzt einen eigenen architektonischen Akzent. Sie wurde 1840 aus rotem Backstein im neugotischen Stil errichtet. Auch ihre Ausstattung hat eine eigene Zeitgeschichte: Die Orgel baute Friedrich Wilhelm Winzer 1865, die Buntglasfenster entstanden 1890. Die Jahreszahlen lassen sich gut auseinanderhalten: 1840 bezeichnet die Errichtung der Kirche, während Orgel und Fenster eigene, spätere Datierungen haben. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann so Baukörper und Ausstattung getrennt betrachten, statt alle historischen Details auf einen einzigen Zeitpunkt zu beziehen.

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Wasserwanderung und Naturbeobachtung

Lelkendorf gilt als Ausgangspunkt für Wasserwanderer auf der Peene. Der Fluss ist von Neukalen bis zur Ostsee schiffbar; diese Angabe setzt den Peene-Bezug in einen größeren Rahmen. Eine andere Perspektive bietet der Peeneweg: Über ihn erreichen Sie von Lelkendorf aus die Peene-Niederungen. Dort gibt es Möglichkeiten, Kraniche, Adler, Biber, Otter und weitere Wildtiere zu beobachten. Während sich die Wasserwanderung auf den Fluss bezieht, stehen beim Weg in die Niederungen Landschaft und Tierbeobachtung im Vordergrund.

Eine Route für Schlossinteressierte

Der regionale Schlösser-Rundweg führt Schloss Lelkendorf unter seinen vorgestellten Schlössern. Wenn Sie Ihre Planung an dieser Route ausrichten, prüfen Sie vor der Tour den Verlauf und die Länge. So lässt sich der Schlossbesuch als Teil einer größeren Routenentscheidung betrachten, ohne eine bestimmte Streckenführung vorauszusetzen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Mecklenburgische Schweiz.