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Hoppenrade entdecken: Natur und Baugeschichte

Unterkünfte in Hoppenrade

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hoppenrade verbindet einen Weg durch abwechslungsreiche Landschaft mit markanten Spuren der Bau- und Gutsgeschichte. So können Sie Ihre Reise nach unterschiedlichen Interessen ausrichten: draußen unterwegs sein, historische Bauwerke betrachten oder beides in den Mittelpunkt stellen.

Landschaft an der Nebel

Eine Wanderung im Landschaftsschutzgebiet Nebel beginnt in Hoppenrade. Der Weg führt über Wiesen zu einer schmalen Brücke über die Nebel und anschließend durch den Wald. Am Weg liegen ein schilfreiches Feuchtgebiet, ein kleiner See und ein von einer Schlehenhecke gesäumter Damm. Die Abfolge wechselt zwischen offenen Flächen, Gewässern und Waldpassagen. Entlang des Weges können Sie unter anderem Seeadler, Kraniche, Rot- und Rehwild, Füchse sowie Schwarzwild beobachten; solche Sichtungen sind möglich, aber nicht garantiert.

Auch bei Koppelow prägt die Nebel die Landschaft: Dort tritt der Fluss in das mit feinen Sanden gefüllte Hoppenrader Becken ein. Zwei Alleen setzen einen anderen Akzent. Zwischen Lüdershagen und Klein Grabow verläuft eine Lindenallee, zwischen Kölln und Lüdershagen eine Kastanienallee. Wer sich für Landschaftsformen und Wege interessiert, findet damit unterschiedliche Motive: den Flusslauf und das Becken, die Ufer- und Waldlandschaft am Wanderweg sowie die nach Baumarten benannten Alleen.

Kirche und Gutsgeschichte

In Lüdershagen steht eine Feldsteinkirche, die Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Ihre Geschichte lässt sich an mehreren konkreten Details ablesen: Die Gewölbemalerei im Chor zeigt den Weltenrichter, die Madonna und Heilige. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert verändert. Ein Grabstein von 1580 erinnert an Hans von Kollen und zeigt den Verstorbenen als Relief. Der Westturm stürzte 1776 ein und wurde anschließend in das Kirchenschiff integriert. 1889 baute Friedrich Friese aus Schwerin die Orgel als Brüstungsinstrument auf einer neu errichteten Empore. Bauzeit, Malerei und spätere Veränderungen machen die Kirche zu einem vielschichtigen Ziel für alle, die sich für Architektur und historische Ausstattung interessieren.

Zum Hoppenrader Gutshaus gehören Park und Stallungen; das geschlossene Ensemble wurde 1850 bis 1853 im sogenannten Burgenstil errichtet. Das heutige Herrenhaus entstand im selben Zeitraum im neugotischen Stil nach Plänen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Von der früheren Gutsanlage sind unter anderem Schafstall, Kuhstall, Speicher und Marstall erhalten. Zur Geschichte des Guts gehört außerdem ein angelegtes Elektrizitätswerk: Dafür wurden ein Kanal entlang des Bahndamms sowie ein Turbinenhaus mit Generator errichtet. Die baulichen Stationen erzählen von unterschiedlichen Nutzungen und Gestaltungen der Anlage, ohne dass ihre historischen Spuren auf ein einzelnes Gebäude beschränkt sind.

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Weitere historische Anziehungspunkte sind die Hügelgräber in Lüdershagen und Koppelow, die Natur- und Geschichtsfreunde ansprechen. Zusammen mit Kirche und Gutshaus erweitert sich der Blick damit von einzelnen Gebäuden auf die Landschaft und ihre Geschichte.

Die Reise nach Ihren Interessen ausrichten

Die beschriebenen Orte und Motive geben Ihrer Recherche eine Richtung, ohne dass Sie sich auf nur eine Art der Entdeckung festlegen müssen.

Weitere Reiseziele entdecken: Langhagen, Kuchelmiß, Dobbin-Linstow, Krakow Am See, Lalendorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Krakow Am See.

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