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Thelkow entdecken

Unterkünfte in Thelkow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Thelkow verbindet einen Naturlehrpfad mit markanten Spuren verschiedener Epochen. Der Weg führt über die Lieper Burg zum Teufelssee; im Ort setzt die Dorfkirche einen eigenen historischen Schwerpunkt. Bei Liepen ergänzen Großsteingräber an der Recknitz das Bild. Wenn Sie Natur und Geschichte in den Mittelpunkt Ihrer Reise stellen möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Tagesplanung.

Wandern zwischen Thelkow, Lieper Burg und Teufelssee

Ein Naturlehrpfad führt in Thelkow über die Lieper Burg zum Teufelssee und bietet Möglichkeiten zum Wandern und zur Erholung. Die Lieper Burg ist eine frühslawische Höhenburg aus dem 8. Jahrhundert in der Gemeinde Thelkow und gehört zum Landschaftsschutzgebiet Lieper Burg. Der Teufelssee bildet ein weiteres Ziel des Weges. So verknüpft der Pfad Bewegung in der Landschaft mit einem historischen Ort.

Eine Wanderung im näheren Umfeld von Thelkow trägt den Namen „Zur Lieper Burg“. Die 7,6 Kilometer lange Runde beginnt in Liepen, führt über Wald- und Wiesenwege zur Lieper Burg und zum Teufelssee und anschließend zurück. Sie ist als einfache bis mittelschwere Tour auf ebener bis leicht hügeliger Strecke angelegt. Zu Fuß dauert sie etwa zwei Stunden und 45 Minuten. Die Anfahrt von der B110 aus Richtung Tessin und Vilz erfolgt über Thelkow weiter nach Liepen. Mit Streckenlänge, Gelände und ungefährer Gehzeit lässt sich diese Runde konkret in den Tagesplan einordnen.

Badesee und Baugeschichte

Am nördlichen Dorfrand liegt der Kuhlensee, der Badesee der Gemeinde Thelkow. Damit ergänzt ein Ziel am Wasser die Wandermöglichkeiten und historischen Orte. Für die Wahl Ihrer Unterkunft können Sie überlegen, welcher Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt zählt: Wege und Landschaft, der Badesee oder Bau- und Siedlungsgeschichte. So können Ihre bevorzugten Ausflüge auch bei der Wahl Ihrer Unterkunft eine Rolle spielen.

Die Dorfkirche Thelkow ist ein Feldsteinbau aus der Mitte des 13. Jahrhunderts; ihre Errichtung wird etwa in die Zeit von 1260 bis 1280 eingeordnet. Teilweise verwendete Backsteine ergänzen den Bau. Das reich gegliederte Südportal, Sternrosetten und ein Schlussstein mit dem Gotteslamm zählen zu den bemerkenswerten Merkmalen. Die Bauzeit liegt in der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Baustil. Damit bietet die Kirche einen architektonischen Gegenpol zur frühslawischen Höhenburg: Hier stehen Bauform, Material und einzelne Schmuckdetails im Vordergrund.

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Großsteingräber bei Liepen

An der Recknitz bei Liepen liegen Großsteingräber aus der späten Jungsteinzeit. Sie stammen aus der Zeit von 3500 bis 2800 v. u. Z. und gehören zu den besterhaltenen Bauwerken dieser Epoche. Informationstafeln an den Gräbern erläutern die Entstehung der Bauwerke und die Lebensweise der ersten dort siedelnden Ackerbauern und Viehzüchter. Der Besucherschwerpunkt reicht damit über die Grabstätten selbst hinaus: Auch das Leben der frühen Siedler wird zum Thema. Zusammen mit Burg und Dorfkirche eröffnen die Gräber einen weiten zeitlichen Bogen – von der Jungsteinzeit über die Frühslawenzeit bis zum mittelalterlichen Kirchenbau.

Für die Tagesplanung unterscheiden sich die Möglichkeiten vor allem durch ihren Schwerpunkt: Der Naturlehrpfad verbindet Wandern und Erholung mit den Zielen Lieper Burg und Teufelssee; die benannte Runde gibt zusätzlich eine ungefähre Gehzeit und einen Streckencharakter an. Der Kuhlensee setzt einen Akzent am Wasser, während Kirche und Großsteingräber Baukunst und frühe Siedlungsgeschichte in den Blick rücken.

Weitere Reiseziele entdecken: Cammin, Stubbendorf, Gnewitz, Nustrow, Grammow, Selpin, Zarnewanz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Tessin.

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