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Brasselsberg: Waldwege, Basalt und Natur

Unterkünfte in Brasselsberg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Brasselsberg bietet Wanderziele, Naturbeobachtungen und historische Wegpunkte. Eine waldreiche Rundtour führt zu markanten Basaltformationen; in der nahen Dönche prägen offene Flächen, Teiche und Tiere das Landschaftsbild. Vom Bismarckturm reicht der Blick bei guter Sicht weit über Kassel hinaus.

Naturwege und Basaltfelsen

Das Gebiet Dönche liegt in unmittelbarer Nähe von Brasselsberg. Spaziergänge führen dort an Grassteppen, Tümpeln, Weihern und kleinen Laubmischwäldern vorbei. Pferde, Feldhasen, Schafe und Rehe lassen sich beobachten. Die unterschiedlichen Landschaftselemente geben einem Spaziergang immer wieder neue Eindrücke.

Die Brasselsbergrunde, Naturpark-Rundweg 3, ist eine waldreiche Rundtour im Habichtswald am Stadtrand von Kassel. Sie führt an der Waldkreuzung „Kaffeemühle“ und am Steintor „Porta Lapidaria“ vorbei, das inmitten großer Basaltfelsen liegt. Die Runde ist direkt vom Wanderparkplatz Brasselsberg erreichbar und bietet vom Bismarckturm Ausblicke über Kassel.

Auch die Birkenkopfrunde, Naturpark-Rundweg 1, ist direkt vom Wanderparkplatz Brasselsberg erreichbar. Ihr Weg führt am Amphibienschutzgebiet „Sieben Teiche“ vorbei. Das Gebiet besteht aus mehreren kleinen Teichen am Wegesrand.

Rundwege und Etappen planen

Der Terrainkurweg K3 ist ein etwa 6,5 Kilometer langer Rundweg am Ortsrand von Brasselsberg. Von der Kasseler Innenstadt aus ist er mit der Straßenbahnlinie 4 bis zur Endhaltestelle Druseltal erreichbar. Prüfen Sie vor Ihrem Ausflug den Fahrplan.

Ein anderes Format bietet der Stadtwanderweg KS-Süd: Er ist in beiden Richtungen markiert und rund 23 Kilometer lang. An vielen Stellen mit ÖPNV-Anschluss lässt er sich in Teilstrecken unterteilen. Im Vergleich stehen damit zwei unterschiedliche Maßstäbe: der etwa 6,5 Kilometer lange Rundkurs K3 und der rund 23 Kilometer lange KS-Süd, der sich in Teilstrecken unterteilen lässt.

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Aussicht und Ortsgeschichte

Der Bismarckturm oberhalb von Brasselsberg wurde 1903/04 erbaut und ist 25,5 Meter hoch. Bei guter Sicht reicht der Blick von seiner Aussichtsplattform über Kassel und das Kasseler Becken bis zum Brocken und zum Hohen Meißner. Der Weg zum Turm führt außerdem an den ehemaligen Anlagen der Zeche „Marie“ vorbei. Dort wurde bis in die 1960er-Jahre Braunkohle gefördert.

Weitere Daten erzählen von der Geschichte Brasselsbergs: Der Wiederholdsche Gutshof wurde 1902 fertiggestellt. 1911 wurde eine Zweiglinie der Herkulesbahn vom Luisenhaus zur Gartenstadt Brasselsberg gelegt.

Die Emmauskirche und das dazugehörige Gemeindehaus wurden ab 1952 gebaut. Die Emmauskirche ist ein kirchenmusikalisches Zentrum in Kassel mit Singgruppen, Kinder- und Jugendchören, einer Kantorei, dem A-cappella-Chor „Vox humana“ und verschiedenen Instrumentalkreisen.

Unterkunft nach dem Ausflugsplan wählen

Überlegen Sie, ob Naturwege, ein Rundkurs oder Etappen mit ÖPNV für Ihren Aufenthalt im Vordergrund stehen. Für eine Fahrt zur K3 prüfen Sie bitte vorab den Fahrplan der Linie 4.

Weitere Reiseziele entdecken: Baunatal, Trendelburg, Kassel, Bad Emstal, Haunetal, Söhrewald, Liebenau, Bad Karlshafen

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