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Kassel entdecken: Parks, Wasserspiele und Kultur

Unterkünfte in Kassel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kassel lässt sich zwischen barocken Gartenanlagen, Wasserspielen und Kunst entdecken. Der Bergpark Wilhelmshöhe und die Karlsaue laden dazu ein, draußen unterwegs zu sein; Museen und documenta-Bezüge setzen eigene kulturelle Akzente. Welche Erlebnisse Ihren Aufenthalt prägen sollen, ist auch eine hilfreiche Frage bei der Suche nach einer Unterkunft.

Wasserspiele und Ausblicke im Bergpark Wilhelmshöhe

Die Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe finden saisonal vom 1. Mai bis zum 3. Oktober statt, jeweils mittwochs, sonntags und an Feiertagen. Besucher können dem Lauf des Wassers zu Fuß folgen. Da die Termine an Saison und Wochentage gebunden sind, empfiehlt es sich, sie vor der Reise zu prüfen.

Im Bergpark steht auch das Herkules-Denkmal. Der Bergpark Wilhelmshöhe ist ein UNESCO-Welterbe; vom Denkmal reicht der Blick über Kassel und die umliegende Mittelgebirgslandschaft. Sie erreichen den Park über zwei Seiten: im unteren Bereich mit Schloss Wilhelmshöhe oder im oberen Bereich mit dem Herkules und dem Beginn der Wasserspiele. Prüfen Sie aktuelle Transportdetails, bevor Sie Ihre Anreise planen.

Eine besondere Gartenstation ist die Rosenanlage mit 1.000 verschiedenen Strauch-, Wild- und Kletterrosen. Sie wurde mit dem europäischen Preis „Award of Garden Excellence“ ausgezeichnet. Zusammen mit den Wasserspielen und dem Ausblick am Herkules macht sie den Park für Gäste interessant, die Natur und gestaltete Landschaft verbinden möchten.

Karlsaue: Gartenkunst, Spaziergänge und Planeten

Der Staatspark Karlsaue ist ein 150 Hektar großes innerstädtisches Naherholungsgebiet, wenige Schritte vom Zentrum Kassels entfernt. Die Anlage wurde um 1700 zunächst als symmetrischer Barockgarten mit Wasserbassins und fächerförmigen Kanälen geschaffen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie zu einem Landschaftsgarten im englischen Stil umgestaltet. Ihre barocken Sicht- und Bedeutungsachsen sind bis heute für Besucher erlebbar.

Der Planetenwanderweg in der Karlsaue veranschaulicht beim Spaziergang die Abstände und Größen der Planeten des Sonnensystems in maßstabsgerechter Verkleinerung. Wer die Anlage mit dem Rad erkunden möchte, sollte die geltenden Regeln beachten: Radfahren ist nur auf dem ausgewiesenen Herkules-Wartburg-Fernradweg und auf der Straße „An der Karlsaue“ gestattet. Prüfen Sie die Regelung vor einer Radtour.

Am nördlichen Abschluss der barocken Gartenanlage liegt das Schloss Orangerie, zugleich ihr Herzstück. Darin befindet sich Hessens größtes Planetarium. Mit moderner Projektionstechnik lädt es zu virtuellen Flügen durch die Galaxis ein. Ein Sternenprojektor und ein Videoprojektionssystem arbeiten gleichzeitig: Der ZKP-4-Projektor zeigt mit bloßem Auge sichtbare Sterne auf einer zehn Meter großen Kuppel. Damit bietet die Orangerie einen anderen Blick auf den Himmel als der Planetenwanderweg auf die Größenverhältnisse im Sonnensystem.

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Kunst und Museen mit unterschiedlichen Blickwinkeln

Die GRIMMWELT Kassel vermittelt Leben, Werk und Vermächtnis der Brüder Grimm mit künstlerischen, multimedialen und interaktiven Mitteln. In der Neuen Galerie zeigt die Dauerausstellung „about: documenta“ Originalwerke aus vergangenen documenta-Ausstellungen. Ein weiterer documenta-Bezug im Stadtbild ist „Man Walking to the Sky“ von Jonathan Borofsky: Das Kunstwerk steht auf dem Vorplatz des Kulturbahnhofs und wurde 1992 für die documenta 9 errichtet. Der „Himmelsstürmer“ wurde zunächst für die documenta 9 und bald darauf für Kassel zu einem Publikumsliebling und Wahrzeichen.

Das Museum für Sepulkralkultur widmet Ausstellungen, Veranstaltungen, Forschung und Bildungsprogrammen den Themen Abschied, Erinnerung und dem Umgang mit dem Lebensende. Die Dauerausstellung zeigt die Entwicklung von Bestattungs- und Trauerriten, besondere Bräuche sowie künstlerische Perspektiven auf Leben und Tod. Zu den Objekten zählen Leichentücher, Särge, Leichenwagen und Trachten; wechselnde thematische Sonderausstellungen ergänzen das Angebot.

Auch das Marmorbad in der Karlsaue setzt einen besonderen historischen Akzent: Es ist Deutschlands letzte bedeutende und erhaltene repräsentative Badeanlage aus der Zeit des Spätbarock. Wer Kunst und Geschichte lieber im Freien begegnet, findet die Künstler-Nekropole am Stadtrand von Kassel im Habichtswald rund um den Blauen See, einen stillgelegten Steinbruch. Sie ist ganzjährig zugänglich.

Den Aufenthalt nach den eigenen Interessen ausrichten

Diese Auswahl gibt Ihrer Reiseplanung eine Richtung, ohne dass alle Erlebnisse denselben Charakter haben müssen. Wenn Sie mehrere Themen verbinden möchten, bieten die Parkanlagen, Museen und Kunstorte unterschiedliche Ansatzpunkte für Ihre Zeit in Kassel.

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